Hardware- und Netzwerk- Lexikon
3DNow!-Technologie
Die 3DNow!-Technologie wurde vom Chiphersteller AMD erstmals bei seinem
Prozessor AMD K6-2-3DNow! eingesetzt. Diese Technik ist besonders
für 3D-Grafik, Multimedia und anderen gleitkommaintensiven
Anwendungen entwickelt worden. Hauptsächlich besteht 3DNow! aus 21
neuen Befehlen für den Prozessor. Sie ermöglichen mit der
Technologie Singel Instruction Multiple Data (SIMD) eine
Verbesserung der Übertragung von 3D-Grafikinformationen zwischen
dem Hauptprozessor und einer 3D-Grafikkarte. Das wiederum
beschleunigt den Aufbau und die Anzeige einer 3D-Grafik.
8mm und AIT
8mm- bzw. AIT-Bänder (Advanced Intelligent Tape)
entsprechen äußerlich den von Video-8-Camcordern bekannten
Kassetten. Wie bei DAT-Streamern wird das Band von einer rotierenden
Kopftrommel im Schrägspurverfahren beschrieben. Beide Formate sind
in erster Linie im Server-Bereich zu finden. Auf 8mm hat sich der
amerikanische Hersteller Exabyte spezialisiert, der auf ein
einzelnes Band bis zu 20 GByte Daten sichert. AIT- Streamer mit 25
GByte Kapazität bietet derzeit Seagate an. 8mm- bzw. AIC-Streamer
bekommen Sie ab 2500 Euro.
10Base2
Sie basiert auf der Bus-Topologie. Die maximale Kabellänge
beträgt 185 Meter, dazwischen lassen sich maximal 30 Geräte in
einem Mindestabstand von 50 Zentimeter anschließen. Wenn Sie mehr
Geräte oder längere Kabel benötigen, schließen Sie mehrere
Segmente zusammen. Als Kabel kommt geschirmtes Coaxial-Kabel (Typ
RG58) mit einem 50-Ohm-Abschlußwiderstand zum Einsatz. Die maximale
Übertragungsrate ist 10 MBit/s. Diese Verkabelungsart benötigt
keine aktiven Komponenten und ist hinsichtlich Kabel und Stecker
sehr preiswert. Nachteilig ist die hohe Störanfälligkeit (Segment-
Unterbrechung, Störstrahlung) und die mangelnde Flexibilität: Das
Kabel läßt sich nur für einen Dienst nutzen.
10Base5
Ethernet
mit 10MBit/s. Als Kabel kommt ein 75-
Ohm-Coax-Kabel zum
Einsatz.
10BaseT
Hierbei kommt die Stern-Topologie zum Zug. Bei der Wahl der
Kabel ist STP (geschirmtes Twisted Pair) im Gegensatz zum UST
(ungeschirmtes Twisted Pair) vorzuziehen. Der Abschlußwiderstand
beträgt immer 100 Ohm. Die maximale Länge jedes Kabels vom
Netzwerkgerät zum Knotenpunkt beträgt 100 Meter; bei größeren
Entfernungen kommen (Etagen-) Verteiler zum Einsatz. Die maximale
Übertragungsrate ist von der Güte und Dämpfung des STP-Kabels
abhängig. Diese wird in "Kategorien" angegeben: Bei
Kategorie-3-Kabel sind maximal 10 MBit/s möglich, Kategorie-5-Kabel
erlauben bis zu 100 MBit/s. Aktive Komponenten (Hubs) am Knotenpunkt
sowie die sternförmige Verkabelung machen die Installation von
10BaseT teuer. Dafür ist die Technik nicht störanfällig - eine
defekte Leitung legt nicht wie bei 10Base2 das ganze Netz lahm - und
die 100-Ohm-Verkabelung läßt sich auch für andere Aufgaben nutzen
(Telefon, Video).
1000Base-T
Ethernet mit 1000MBit/s. Verbindung über Twisted-
1000BaseSX
Ethernet mit 1000MBit/s. Verbindung über eine
Multimode-Glasfaser.
100BaseFx
Ethernet mit 100MBit/s (Fast Ethernet). Verbindung
über eine sternförmige LWL-Verkabelung.
100BaseTx
Ethernet mit 100MBit/s (Fast Ethernet). Verbindung
über
eine sternförmige Twisted-Pair-Verkabelung.
Abwärtskompatibel
Bei einem neu eingeführten Standard sollten Geräte mit dem
vorherigen Standard im Umfeld des neuen Standards immer noch
funktionieren. Ist das der Fall spricht man von
Abwärtskompatibilität. Im SCSI-Bereich funktioniert beispielsweise
ein Gerät des SCSI-1-Standard auch an einem Hostadapter mit
modernerem Ultra-SCSI-Standard. Zu beachten ist dabei allerdings,
daß die Leistungsdaten des SCSI-1-Gerätes dadruch nicht verbessert
werden.
ACAP
Abk.
für Application Control Access Protocol.
Access-Provider
Diensteanbieter, die zu fremden Inhalten nur den Zugang zur
Nutzung vermitteln. Sie haften auch rechtlich nicht!
ACPI
Abk. für Advanced Configuration and Power Interface. Die
Powermanagement-Funktionen werden komplett vom Betriebssytem
gesteuert und erfolgen nicht mehr rein zeitgesteuert über das BIOS
(APM). Durch die Ausweitung der Energiesparfunktionen auf alle
Hardware-Komponenten müssen diese und das BIOS angepaßt sein. Als
ACPI-fähiges Betriebssystem ist zur Zeit nur Windows 98 verfügbar.
ACT
Abkürzung für Activity. ACT ist eine LED, die anzeigt, ob Daten über die
Netzwerkkarte laufen.
Active high
Spannung wird angelegt, um ein Signal zu übertragen.
Pegel: meist 5 Volt
Active low
Spannung wird weggenommen bzw. die Leitung wird auf Mase
gelegt, um ein Signal zu übertragen. Pagel: 0 Volt.
ADF
Abkürzung für Automatic Document Feeder, automatischer Papiereinzug für das
stapelweise Scannen von Dokumenten.
AES/EBU
Abkürzung für Audio Engineers Society/European Broadcast Union. Standard zur
Übertragung digitaler Audiodaten; verwendet XLR-Verbindungen.
AGP-Steckplatz
AGP steht für "Accellerated Graphics Port" und
ist somit für Grafikkarten gedacht. Der Steckplatz hat eine
Taktfrequenz von 133 MHz, was eine hohe Leistungsfähigkeit zur
Folge hat. Gegenüber PCI-Karten (33 MHz) wird damit eine wesentlich
höhere Datendurchsatzrate erreicht.
Anonymus
Anonymer Server-Zugang bei dem als Username "Anonymus"
und als Paßwort meist die E-Mail-Adresse genannt wird.
APIPA
Abkürzung für Automatic Private IP Addressing. Technologie zur
automatischen selbstständigen Vergabe von IP-Adressen durch die
Clients.
APM
Abkürzung für Advanced Power Management. Komplett über das BIOS
gesteuerte Stromsparfunktion. Komponenten wie Festplatten,
Bildschirm oder Prozessor werden nach einer eingestellten Zeit der
Inaktivität abgeschaltet bzw. gedrosselt.
Application Firewall
Eine Application Firewall arbeitet auf
Anwendungsebene: Sie erlaubt oder blockiert Anwendungen. Dazu werden
interne Listen geführt (Positiv- und Negativ-Listen). Manche
Firewalls (siehe Tabelle Seite 1447) verfügen über einen
Lernmodus. Greift die Anwendung auf das Internet zu, erscheint eine
Warnung, und das Programm kann in einer der Listen aufgenommen
werden.
ARP
Abkürzung für Address Resolution Protocol. Internet-Protokoll,
mit dem IP-Adressen mit Hilfe einer Tabelle in eine Physikalische
MAC-Adresse (Media Access Control) aufgelöst werden. Die
MAC-Adresse ist für jede Netzwerkkarte eine eindeutige Nummer, mit
der ein Computer im Netzwerk gefunden wird.
ARP-Proxy
Verbindet
die IP-Adresse mit der physikalischen MAC-Adresse der
Ethernet-Karte. Kommt zum Einsatz, wenn die Datenübertragung zu
IP-Adressen im gleichen logischen Netz wie der Absender erfolgt
(beispielsweise notwendig für die Anbindung von Teleworkern).
ASKIR
Abkürzung für Amplitude Shift Keyed Infrared. Wird z.B. als
Übertragungsstandard für Fernbedienungen von Audio- und
Videogeräten verwendet.
ASPI
Advanced SCSI Programming Interface. Standard für die
Entwicklung von SCSI-Treibern. Der ASPI-Manager stellt sicher, daß
alle angeschlossenen Geräte mit dem SCSI- Controller reibungslos
zusammenarbeiten.
ATA
Das AT-Attachement ist die ANSI-Version der
IDE-Schnittstelle
ATAPI
ATAPI bezeichnet eine Schnittstelle zu CD-ROMs, die bei PCs sehr weit
verbreitet ist. Die meisten CD-ROM- Laufwerke, die im PC eingebaut
sind, verwenden ATAPI. Der Vorteil für den Benutzer: Man kann sehr
oft "irgendeinen" ATAPI-CD-ROM-Treiber verwenden, um ein
ATAPI-Laufwerk anzusprechen. Der Treiber muß nicht zwingend vom
gleichen Hersteller stammen.
Attachment
Engl. für Anhang. Eine Datei, die Sie verschicken wollen,
kommt in den Anhang des Briefes. Da das Mail-Protokoll nur Zeichen
sendet, codiert Ihr E-Mail-Programm binäre Dateien in Text, den der
Empfänger decodiert. Zum Codieren dienen Formate wie MIME oder UU.
Alle getesteten Programme regeln das im Hintergrund. Bei der
Kommunikation mit älteren Programmen können hier jedoch Fehler
auftreten. Dann müssen Sender und Empfänger sich genau auf ein
Format festlegen. Achtung: Attachments können Viren enthalten.
Attn
Abkürzung für Attention. Addressierung einer Nachricht in einer
Newsgroup an einen bestimmten Nutzer (Attn: Spitzname).
Automations-Dienst
Der Scheduler erledigt beliebige Jobs, beispielsweise
kopiert er automatisch über Nacht Datenbanken zwischen
Niederlassungen.
Autonegotiation
100-MBit-Hubs handeln mit den angeschlossenen Stationen die
Übertragungsgeschwindigkeit aus. Sendet die Station nur mit 10
MBit, schaltet der Hub diesen Port auf 10 MBit herunter.
Back-End
Als Back-End wird die Daten liefernde Seite einer
Client/Server-Anwendung bezeichnet. In der Regel handelt es sich
dabei um einen Datenbank-Server.
Backup-Dienst
Das Datensicherungsgerät (Streamer) auf dem Server sichert
in regelmäßigen Intervallen auch die Arbeitsstationen.
Bandstreamer
Bandstreamer sind Datensicherungsmedien, bei denen die Daten
auf einem Magnetband gespeichert werden. Das Magnetband ähnelt
dabei im Prinzip dem eines Videorekorders, nur daß darauf
Computerdaten gesichert werden. Vorteil: Es gehen riesige
Datenmengen auf ein Band. Nachteil: Die Speicherung dauert sehr
lange und es ist nur sehr umständlich möglich, auf einzelne Daten
auf dem Band zuzugreifen.
Banning
Wenn ein Server einen Nutzer verbannt, kann sich dieser nie
mehr auf diesem Server einloggen. Weitere Login-Versuche sind
zwecklos, da die Online-Kennung nicht akzeptiert wird. Verbannte
User müssen sich einen neuen Online-Zugang beschaffen.
Basisdatenträger
Traditionelle eingerichtete Festplatten mit Partitionstabelle
BCC
Abkürzung für Blind Carbon Copy. Bei der blinden Kopie merkt der
Empfänger nicht, dass jemand anders eine Kopie erhalten hat.
BF0, BF1, BF2
Die Prozessoren vervielfältigen den externen
Bustakt, um daraus ihre Taktfrequenz zu generieren. Pentium-
Prozessoren besitzen dafür zwei Pins (BF0, BF1), zukünftige AMD-,
IDT- und Cyrix-CPUs zusätzlich einen dritten (BF2). Sie werden
meistens mit drei Steckbrücken auf dem Board verbunden. Über die
Kombination dieser BF- Pins stellt der Anwender den
Taktvervielfacher der CPU ein.
BGA-Gehäuse
Eine weitere Anschlußbauform ist BGA, was für Ball Grid Array steht.
Mann kann das in etwa mit "Kügelchen- Matrix" übersetzen.
Prozessoren, die im BGA-Gehäuse produziert werden, sind meist für
den Einsatz in mobilen Personalcomputern gedacht. Hier werden sie
nicht wie im Desktop-PC in eine Fassung gesteckt, sondern fest auf
die Hauptplatine gelötet.
Bildschirmmenü
Je
nach Hersteller auch als OnScreen-Display (OSD) oder
OnScreen-Manager bezeichnet. Der Monitor blendet ein kleines Fenster
in das Bild ein. Bei einigen Geräten müssen Sie sich in diesem
Menü per Tastendruck zur gewünschten Funktion durchklicken.
Bildwiederholfrequenz
Die Bildwiederholfrequenz wird in Hertz (Hz) gemessen und gibt an, wie
oft der Monitor das Bild pro Sekunde neu anzeigt. Abhängig von der
Beleuchtung und der Verschmeldungsfrequenz des Auges ist eine
Bildwiederholfrequenz zwischen 75 und 100 Hertz für eine flimmerfreie
Darstellung erforderlich.
BIOS
Ist die Abkürzung für Basic Input Output System und
beinhaltet die dauerhaft in einem Computer gespeicherten
Systemroutinen, ohne die der Rechner nicht laufen würde. Gleich
nach dem Anschalten des Computers bekommen Sie eine Meldung über
das installierte BIOS. Bei modernen Mainboards ist es möglich das
BIOS per Software auf den neuesten Stand zu bringen. Ob das für
Ihren PC möglich ist, erfahren Sie in Ihrem Handbuch.
Bit
Domain
Kleinster magnetischer Bereich auf einem Datenträger,
entspricht genau einem Bit.
BNC
Bezeichnung für ThinNet-Stecker, die mit Koaxialkabeln zusammenarbeiten. Wird
heute kaum noch verbaut.
BO
Abkürzung für Back Orifice. Trojaner zur Fernsteuerung von
Windows-PCs über Netzwerke (auch Internet). Er muss wie andere
Trojaner erst auf dem Rechner installiert sein und sendet dann
Informationen über das Netzwerk. Infizierte PCs werden über
Trojaner-Pings an bestimmte Portnummern aufgespürt. Andere Trojaner
sind NetBus oder SubSeven.
Boot-Diskette
Schaltet man den Rechner ein, muß er zunächst das
Betriebssystem (beispielsweise Windows 95 oder 98) laden, um alle
weiteren Befehle zu verstehen. Dieser Vorgang (booten) geschieht
gewöhnlich durch Lesen der entsprechenden Informationen von der
Festplatte. Ist dagegen das Betriebssystem entweder noch nicht oder
nur fehlerhaft auf der Festplatte vorhanden, kann der PC die
Informationen auch von einer speziellen Diskette, der Boot-Diskette,
lesen.
Boot-ROM
Chip, der in einen Sockel auf der Netzwerkkarte gesteckt wird und das
Booten des Rechners übers Netzwerk ermöglicht. So ein Rechner
benötigt keine Festplatte mehr (Diskless Workstation). Boot-ROMs
werden häufig in Netzwerkkarten mit sehr hohen
Sicherheitsanforderungen eingesetzt.
Bootreihenfolge
Mit
Hilfe des BIOS legen Sie die Reihenfolge der Bootmedien (Diskette,
Festplatte, CD-ROM, Netzwerk) fest, in denen nach einem gültigen
Bootloader gesucht werden soll.
Bootsektor
Der Bootsektor (auch MBR, Master Boot Record genannt) der
Festplatte ist der Bereich, in dem steht, wie groß die Festplatte
ist, welcher Teil das Betriebssystem enthält und wie gestartet
werden soll. Darin befinden sich ebenfalls sehr kleine
Hilfsprogramme, die den Start von der Festplatte ermöglichen.
Bus-Topologie
Die Bus-Topologie entspricht einer Leitung, die "endlos"
von Netzwerkgerät zu Netzwerkgerät reicht. Am Anfang und am Ende
sorgt ein Abschlußwiderstand für den genormten Kabelabschluß.
Busmaster
Eine Controller-Bauart, bei der die Datenübertragung
zwischen SCSI-Controller und Arbeitsspeicher des Systems ohne Zutun
des PC-Prozessors geschieht. Busmaster- Controller sind aufwendiger
und dadurch teurer, beanspruchen aber für die Datenübertragung
keine CPU- Zeit.
Cache
Der Cachespeicher ist ein schneller Zwischenspeicher. Er
speichert häufig benutzte Daten, die eigentlich auf langsameren
Speichermedien gespeichert sind, zwischen. Sein
Geschwindigkeitsvorteil kommt zum Tragen, wenn auf die Daten erneut
zugegriffen wird. Der Prozessor verwendet sehr schnelle
RAM-Bausteine als Cache. Sie speichern häufig wiederkehrende
Programmteile oder Daten zwischen und liefern sie bei Bedarf
wesentlich schneller als der Hauptspeicher. Als Festplattencache
existieren zwei unterschiedliche Varianten. Die Softwarevariante
verwaltet das Betriebssystem. Es verwendet einfach einen Teil des
Hauptspeichers, um die Datenblöcke zwischenzuspeichern, die
häufiger benutzt werden. Werden sie ein zweites Mal angefordert,
greift das Betriebssystem nicht mehr auf die relativ langsame
Festplatte zu, sondern lädt die Daten direkt aus dem im
Hauptspeicher eingerichteten Cache. Die Festplatte selbst bekommt
von diesem Verfahren nichts mit. Sie registriert lediglich weniger
Festplattenzugriffe.
CardBus
Mit der PC-Card wurde gleichzeitig auch der Busmaster-fähige
CardBus mit einer Datenbreite von 32 Bit eingeführt. Die
Datenübertragungsrate von 8,3 MBit/s der bisherigen 16-Bit-Karten
wird dadurch auf theoretisch 132 MBit/s erhöht. Obwohl PC-Cards mit
CardBus-Technologie die gleiche Steckverbindung und Schnittstelle
wie normale 16-Bit-Cards verwenden, ist ein echter
32-Bit-Datentransfer möglich: Hierzu werden zwei 16-Bit-Pakete im
Multiplex-System übertragen. Zusammen mit der erhöhten
Taktfrequenz von bis zu 20 MHz sind Spitzentransferraten von bis zu
80 MBit/s realisierbar. Die Abwärtskompatibilität der
CardBus-Schnittstelle zu 16-Bit-Karten ist trotzdem vorhanden.
CardX
Der für Anfang 2000 geplante CardX-Standard spezifiziert
die USB- und FireWire-Schnittstelle (IEEE 1394) auf ein
PC-Card-kompatibles Format. Durch den 1394-CardX-Standard werden
Anwendungen wie Realtime-Video und Highspeed-LAN/WAN-Netze für PDAs
und Notebooks möglich.
CC
Abkürzung für Carbon Copy.
Channel
Channels (dt. Kanäle) wurden mit dem Internet Explorer 4.0 eingeführt. In
den Channels finden Sie Angebote verschiedener Firmen, die Sie
(meist kostenlos) abonnieren können. So sind zum Beispiel
CompuServe, Spiegel, Pro 7 oder das ZDF mit einem Channel vertreten.
Channels können nur mit dem Internet Explorer 4.0, nicht mit
Vorgängerversionen oder dem Netscape Navigator angezeigt werden.
Chipsatz
Auf einer PC-Hauptplatine spielt der Chipsatz eine sehr wichtige Rolle.
Der Chipsatz managt den Datenverkehr zwischen Hauptprozessor,
Arbeitsspeicher, Cache, Steckplätzen und anderen Schnittstellen.
Meist besteht der Chipsatz aus zwei Chips, die zum einen als "North-
Bridge" und zum anderen als "South-Bridge" bezeichnet
werden.
Client/Server
Datenbanken im Netzwerk werden oft zentral auf einem Server
verwaltet. Die Anwender haben auf ihrem Arbeits-PC die
Client-Software installiert, die sich nur die gerade benötigten
Daten vom Server holt.
CMIP
Common Management Information Protocol; Router, die SMIP
oder SNMP unterstützen, erfüllen eine der Voraussetzungen für ein
zentrales Netzwerk-Management.
COLD
Abkürzung für Computer Output on Laser Disk. Verfahren zum Speichern von
Daten auf digitalen, optischen Speichermedien.
COM-Port
Kurzbezeichnung
für die serielle Schnittstelle
Computer-Netzwerk
Eine Anzahl von Computern, die miteinander verbunden sind. Über sie
werden Informationen ausgetauscht und gemeinsame Resourcen genutzt.
Unterschieden werden LAN (Local Area Network) und WAN (Wide Area
Network). Ein LAN ist ein an einen geographischen Ort gebundenes
Netzwerk, während ein WAN über keine geographischen Grenzen
verfügt. Das Internet kann man daher als WAN bezeichnen.
Content-Filter
System zum Filtern aktiver Inhalte ("mobile Code")
wie JavaScript, Java-Applets oder ActiveX-Programme.
Content-Management
Verwaltung der Inhalte (Texte, Bilder, Audio, Video), die im Intranet
publiziert werden. Content-Management- Systeme ermöglichen es,
Informationen im Intranet auch ohne Kenntnisse in HTML zu
veröffentlichen und zu verwalten.
Content-Provider
Diensteanbieter, die eigene und fremde Inhalte zur Nutzung
bereithalten. Für eigene sind sie nach den allgemeinen Gesetzen
verantwortlich, für fremde Inhalte, soweit sie sie kennen und deren
Nutzung verhindern können
Cookie
Kleine Programmnotiz, die ein Web-Server auf Ihrem PC,
beziehungsweise meist im Browser, speichern kann.
So erkennt der Server zum Beispiel frühere Besuche
wieder.
Cookies
Kleine
Programme, die Informationen, etwa den Warenkorb, auf fremden
Festplatten speichern.
Cookies
Kleine Textdateien, die eine Website auf Ihrem PC speichern.
Sie enthalten Informationen darüber, wann Sie die Site zum letzten
Mal besucht haben. Cookies können auch an andere Sites
weitergegeben werden, die dann ihrerseits Cookies senden. Cookies
sind häufig für den einwandfreien Betrieb der Website mötig. Sie
sind ungefährlich, da sie keinen ausführbaren Code enthalten,
allerdings kann man mit ihnen Bewegungsprofile des Anwenders
erstellen. Das empfinden viele Anwender als Einbruch in ihre
Privatsphäre.
Core-Spannung
Je höher ein Prozessor getaktet ist, desto mehr Leistung
nimmt er auf. Zur Verringerung der Leistungsaufnahme wurde deshalb
eine Reduzierung der Betriebsspannung notwendig. Um weiterhin zu den
alten Platinen und Peripherie-Chips kompatibel zu bleiben, arbeiten
die modernen Prozessoren mit zwei Spannungen: eine höhere für den
I/O-Bereich und eine niedrigere für den CPU-Kern (Core). Das
Mainboard muß diese Spannungen zur Verfügung stellen. Der
geforderte Bereich liegt heute zwischen 2,8 und 3,5 Volt. Zukünfige
Prozessoren (beispielsweise von AMD) verlangen 2,1 bzw. 2,2 Volt.
CPGA-Gehäuse
Die Buchstaben CPGA stehen für Ceramic Pin Grid Array. Um den
empfindlichen Prozessorkern vor äußeren Einflüssen zu schützen,
wird er in ein Gehäuse integriert. Im Fall des AMD K6-III ist das
ein sogenanntes CPGA-Gehäuse, das wie der Name vermuten läßt, aus
Keramik besteht. Am Gehäuse des K6-III befinden sich insgesamt 321
Anschlüsse für Betriebsspannungen und Signale.
Crossover-Kabel
Twisted-Pair-Kabel
für die Verbindung von Hubs untereinander oder zwischen PCs.
Crossposting
Das Posting ein und desselben Artikels in mehreren Newsgroups. Handelt
es sich bei den Groups um sinnverwandte, ist dieses Verhalten in
Ordnung.
CSMA/CA
Carrier Sense Multiple Access with Collision Avoidance. Überprüft vor dem
Senden, ob das Kabel frei ist, und sendet zunächst einen Rundspruch
in das Netzwerksegment, um das Senden der Daten anzukündigen.
Verwendet bei AppleTalk (Protokoll von Apple). Verhindert
Kollisionen, ist aber langsamer als CSMA/CD.
CSMA/CD
Carrier Sense Multiple Access with Collision Detection.
Überprüft vor
dem Senden, ob das Kabel frei ist, und
nach dem Senden, ob eine
Kollision mit einem anderen Datenpaket stattgefunden hat.
Dämpfung
Abschwächung und Verzerrung eines Signals, je weiter es sich von seiner Quelle
entfernt. Gemessen in Dezibel, bestimmt die maximal mögliche
Kabellänge.
DAT
(Abkürzung für Digital Audio Tape) Im Gegensatz zu den
Audio-Dat-Bändern gibt die Aufschrift auf den ansonsten äußerlich
identischen Daten-DAT-Bändern nicht die Aufzeichnungszeit in
Minuten, sondern die Bandlänge in Metern an. Dank einer Einigung
zwischen den beiden führenden DAT-Streamer-Herstellern
Hewlett-Packard und Sony gibt es derzeit nur drei verschiedene DAT-
Gattungen:
DDS-1 (bzw. DDS): mit 60 m Bandlänge und 1,2 GByte
(unkomprimierter) Kapazität sowie 90 m Bandlänge mit 2 GByte
Kapazität. Preis pro Band: unter 10 Mark.
DDS-2: mit 120 m
Bandlänge und 4 GByte Kapaziät. Preis pro Band: ca. 25 Mark.
DDS-3: mit 125 m Bandlänge und 12 GByte Kapazität. Preis pro Band:
ca. 50 Mark.
Vor kurzem von Sony und HP verabschiedet, wird
voraussichtlich ab Herbst der neue DDS-4-Standard die DAT-Welt
bereichern. Die Bänder zeichnen sich durch eine Länge von 150 m
und eine Kapazität von 20 GByte aus. DDS- Streamer sind
abwärtskompatibel, d.h. ein DDS-2 Streamer kann ebenso DDS-Bänder,
ein DDS-3 Streamer DDS-2 und DDS- Bänder lesen und beschreiben.
Umgekehrt funktioniert dies jedoch nicht. Audio-DAT-Bänder sollten
Sie in keinem Fall verwenden. Zum einen sind Audiobänder wesentlich
teurer, zum anderen fehlt ihnen eine Beschichtung, die das Altern
der Bänder verhindern soll. Zudem vertragen Audiobänder die kurzen
Stops und Starts, die bei wiederholtem Lesen bzw. Schreiben
(Fehlererkennung) auftreten, lange nicht so gut wie Datenbänder.
Datenbus
Hier wird im Text der Begriff Datenbus im Zusammenhang mit
"8 oder 16 Bit" erwähnt. Als Datenbus werden alle
Leitungen (ohne Steuersignale) zusammengefaßt, über die im
Computer die Daten übertragen werden. Jede Leitung ist für die
Übertragung eines Bit des gesamten Datenpakets zuständig. Die
Anzahl der Datenleitungen ergeben die Breite des Datenbusses. So hat
ein 8 Bit breiter Datenbus 8 Datenleitungen und kann damit 8 Bit
eines Datenpakets gleichzeitig transportieren.
Datenträger
Bezeichnung für physikalische Festplatten
DDC
Der Data Display Channel ist eine Spezifikation des VESA-Konsortiums.
DDC definiert das Zusammenspiel von Grafikkarte und Monitor und ist
Grundvoraussetzung für den Plug&Play-Standard unter Windows
95/98, mit dem die korrekten Einstellungen für den Monitor
ermittelt werden. Es gibt drei DDC Varianten:
DDC1: Über eine
Leitung im Signalkabel sendet der Monitor der Grafikkarte
kontinuierlich Parameter wie Bildschirmgröße, Signalverhalten oder
DPMS-Eigenschaften (Display Power Management System).
DDC2B:
Zwei Leitungen des Signalkabels werden zum Datenaustausch zwischen
Monitor und Grafikkarte verwendet. Neben den Eigenschaften von DDC1
sind auch die sogenannten VDIF-Dateien (Video Display Information
Format) zur Ermittlung der Monitor-Grenzwerte vorgesehen.
DDC2AB: Zu den DDC2B-Eigenschaften und -Befehlen verstehen diese
Monitore auch Access-Bus-Kommandos.
DDR
Abkürzung für Double Data Rate.
Defragmentierung
Sie ist ein Vorgang, der die Dateien auf einem Laufwerk
ordnet und sie so zusammenfügt, daß sie in einem Stück auf dem
Datenträger vorliegen. Diese Optimierung sorgt für einen
schnelleren Zugriff. Entsprechend bezeichnet man als Fragmentierung
den Zustand eines Datenträgers, bei der Dateien und freie
Speicherbereiche nicht mehr zusammenhängend gespeichert, sondern
über das ganze Medium verstreut sind.
DENIC
e.G.
Deutsches Network Information Center an der Universität
Karlsruhe. Das DENIC betreibt den "Primary Nameserver",
den wichtigsten Server in Deutschland, der Informationen über alle
Top-Level-Domains in Deutschland verwaltet, also alle Adressen, die
ein ".de" im Namen führen. Domain-Namen müssen bei Denic
beantragt werden, seit 1996 ist dies nur noch über einen
professionellen Internetprovider möglich.
DHCP
Mit dem Dynamic Host Configuration Protocol konfigurieren
Sie IP-Adressen und damit zusammenhängende Informationen dynamisch.
Statt einer statischen (festen) IP-Adresse erhalten DHCP-Clients
ihre IP-Adresse von einem zentralen DHCP-Server.
DIMM
Abkürzung für Dual Inline Memory Module. Diese Bauform findet man in
aktuellen PCs. SDRAM wird als DIMM gebaut.
DLT
DLT-Streamer sind die Shooting-Stars im Netzwerkbereich. Wo
große Datenmengen gesichert werden, finden sich mehr und mehr große
DLT-basierte Tape-Libraries. Bei den bis zu 35 GByte fassenden
DLT-Tapes befindet sich das Band auf einer einzigen Spule in der
Cartridge. Beim Einlegen wird ein Bandende aus der Kassette gezogen
und dann nach und nach auf einer zweiten Spule im Gerät
aufgewickelt. Das 0,5 Zoll breite Band wird wie bei QIC-Streamern in
lineare Spuren beschrieben. DLT-Laufwerke bekommen Sie ab 5000 Mark
aufwärts.
DNS
Abkürzung für Domain Name Service. Dieser Dienst setzt die Rechner-Namen
in die zugehörige IP-Adressen (etwa
194.111.111.123) um.
DNS
Das Domain Name System ist ein hierarchisches System zur
Verwaltung von Host-Namen und IP-Adressen. Damit spezifiziert ein
Anwender ein entferntes System anhand seines Namens und nicht über
seine IP-Adresse, da Namen leichter zu merken sind. Beachten Sie:
Der Begriff Domäne hat bei DNS nichts mit einer Windows-NT-Domäne
zu tun.
Docking-Station
Für viele Notebooks gibt es eine Erweiterung, die all' das enthält, was
dem Notebook allein fehlt: Weitere Laufwerke, ein Platz für
Erweiterungskarten, mehr externe Schnittstellen, ein
Netzwerkanschluß oder Verbindungen für eine externe Tastatur.
Diese Erweiterung nennt sich Docking-Station, weil das Notebook wie
ein Schiff andockt. Nicht selten wird ein Notebook erst mit einer
Docking-Station zum vollwertigen PC-Ersatz. Diese Stationen kosten
aber einige hundert Mark und sind selten im Preis inbegriffen.
Domain
Name eines Internet-Servers, Intern arbeitet das Internet mit vierteiligen
IP-Adressen.
Domain und Markenschutz
Eine Marke (früher auch Warenzeichen
genannt) ist ein beim Patentamt eingetragenes Zeichen, das im
geschäftlichen Verkehr zur Individualisierung der Waren oder
dienstleistungen eines Unternehmens genutzt wird. Wer ein
Unternehmen führt, sollte seine erworbene Domain durch eine Marke
absichern. Der Markeninhaber kann nicht nur identische, sondern auch
ähnliche Bezeichnungen in Domain-Adressen untersagen, wenn die
Gefahr der Verwechslung mit seiner Marke besteht - das gilt aber nur
innerhalb der gleichen Branche. Der gewählte Markenname muß
unterscheidungskräftig sein. Er kann aus mehreren Wörtern,
einzelnen Buchstaben (etwa Abkürzungen) oder markanten Zahlen (vgl.
4711) bestehen. Vor der Anmeldung empfiehlt sich eine sorgfältige
Recherche beim Patentamt, ob die Marke bereits vergeben ist.
Domain und Titelschutz
Neben dem Marken- gibt es den Titelschutz.
Schutzfähige Titel sind die Namen oder besonderen Bezeichnungen von
Druckerzeugnissen, Film-, Tonwerken und vergleichbaren Werken. Im
Gegensatz zum Markenschutz entsteht der Titelschutz erst mit der
Benutzung eines Titels für ein bestimmtes Werk und muß nicht
angemeldet werden. Eine Veröffentlichung im Titelschutzanzeiger
(dem öffentlichen Register für geschützte Titel) ist dennoch aus
Beweisgründen sehr zu empfehlen. Achtung: Nutzt der Inhaber den
Titel vorübergehend nicht, erlischt der Titelschutz.
Domain-Grabber
Unternehmen oder Einzelpersonen, die ohne ein plausibles wirtschaftliches
Interesse an der Eigennutzung Top-Level- Domains aufkaufen. Grabber
lassen sich trotz Verwechslungsgefahr mit dem Original Marken- und
Firmennamen reservieren, um diese gewinnbringend weiterzuverkaufen
oder die Besucherzahlen ihrer eigenen Internetseiten zu erhöhen. In
aktuellen Rechtsfällen wurde in der Regel zugunsten der
rechtmäßigen interessierten Partei entschieden.
Domäne
Organisatorische Einheit für die Verwaltung von Hosts in größeren Netzwerken. Zu
unterscheiden sind die DNS-Domänen des Internet von den
Microsoft-Domänen.
DoS
Abkürzung
für Denial of Service. Außerkraftsetzen von Diensten auf Servern.
Wenn ein Server seinen Zweck nicht mehr erfüllen kann, liegt eine
DoS-Attacke vor. Sie tritt zum Beispiel dann auf, wenn ein System
eine große Anzahl Daten auf einem Port erhält, so dass interne
Buffer überlaufen.
DRAM
Dynamic Random Access Memory. Eine preiswerte langsame
Speicherart, die Lese- und Schreibvorgänge nicht gleichzeitig
erlaubt (Single-Ported).
Dupe
Bezeichnung für Duplikat.
Dynamische Datenträger
Festplatte, bei der die logischen Volumes nicht
mehr über eine Partitionstabelle, sondern eine spezielle Datenbank
geführt werden. Zur Wahrung der Kompatibilität mit den
Startroutinen heutiger PCs (32-Bit-Versionen) werden System- und
Start-Volumes zusätzlich noch in einer Partitionstabelle geführt.
Dynamische Datenträger werden nur von Windows XP Professionel
unterstützt.
e-mail
"Mail" kommt dabei aus dem Englischen und bedeutet
nur "Brief". Eine e-mail ist daher ein elektronischer
Brief. Die Vorteile sind: Sie können weltweit Briefe verschicken,
die in wenigen Minuten beim Empfänger sind, nur ein paar Pfennige
kosten und auch noch Programme und Bilder enthalten können. Briefe
können so mehrfach täglich hin- und herwandern.
E/A-Bereich
Wenn eine Steckkarte mit dem Prozessor Daten austauscht,
geschieht das über einen speziellen Austauschbereich. Dieser wird
Ein/Ausgabe- oder nach dem englischen In/Out auch I/O-Bereich
genannt. Wie beim Speicher des Computers sind die Bereiche
durchnumeriert. Beim Start des PCs weist das Betriebssystem die
Bereiche den eingebauten Karten und Geräten zu. Einigen Karten kann
man mehrere Bereiche zuweisen, andere müssen einen manuell genau
festgelegten Bereich bekommen.
ECP/EPP
Das sind beides spezielle Protokolle für die parallele
Schnittstelle. Sie sollen zum einen die Übertragungsgeschwindigkeit
erhöhen und zum anderen ermöglichen, daß mehrere Geräte zusammen
am parallelen Port betrieben werden können. Leider sieht die Praxis
nicht so rosig aus. Die angestrebten und spezifizierten hohen
Übertragungsraten werden in der Praxis meist nicht erreicht. Auch
funktionieren mehrere Geräte nicht unbedingt problemlos zusammen an
der parallelen Schnittstelle. Wenn es vermeidbar ist, sollten Sie
also nicht mehr als ein Gerät an den parallelen Port anschließen.
EDO-DRAM
Enhanced Data Output DRAM. Durch zusätzliche Puffer am
Datenausgang leistungsgesteigerte Variante des DRAM.
EIDE
Die Enhanced IDE-Schnittstelle ist eine "erweiterte"
IDE- Schnittstelle. Statt einem IDE-Anschluß können nun zwei
IDE-Anschlüsse verwaltet werden. Damit erhöht sich die Anzahl
maximal anzuschließender Geräte auf vier.
EPP-Druckeranschluß
EPP steht für Enhanced Parallel Port und bedeutet
verbesserter paralleler Anschluß. Gegenüber dem herkömmlichen
parallelen Anschluß ist EPP in der Lage außer Daten zu senden auch
Daten zu empfangen. Ein Drucker kann so mitteilen, ob etwa der Toner
alle ist oder von welchem Hersteller er ist. Letzteres ist gerade
für Plug&Play wichtig. Außerdem ist die Datenübertragungsrate
einer EPP-Schnittstelle höher als die der herkömmlichen parallelen
Schnittstelle.
Fast
Ethernet
Ethernet mit 100 MBit/s Geschwindigkeit, im
Gegensatz zum einfachen Ethernet, das nur mit 10 MBit/s läuft.
Mittlerweile gibt es auch Gigabit-Ethernet, wofür man allerdings
ziemlich teure Geräte braucht.
Fast SCSI
Ein im SCSI-2-Standard vorgesehener Transfermodus, der einen
Datendurchsatz von 10 MByte/s mit gewöhnlichen Kabeln erlaubt.
Selbst die schnellsten momentan erhältlichen Festplatten erreichen
nur knapp diese Transferrate. In einem Einzelplatz-PC ist ein guter
FastSCSI-Controller daher meist ausreichend.
FAT 16
FAT ist ein Kürzel und steht für File Allocation Table, zu
deutsch: Dateibelegungstabelle. Sie hält fest, welche Bereiche
(Sektoren) auf der Festplatte belegt und welche frei sind.
Festplatten mit einer FAT 16 können dabei nur 216 Bereiche
verwalten, das sind exakt 65.526. Bei sehr großen Festplatten kann
so ein Bereich durchaus 32 KByte groß sein. Schreibt man nun eine
Datei mit nur 2 KByte auf die Festplatte, sind trotzdem 32 KByte weg
- kleine Stücke kann FAT16 nicht im Blick behalten. FAT 32 hat den
Vorteil, bis 4 Milliarden Bereiche verwalten zu können. Damit wird
weniger Platz verschwendet und Dateien können schneller geladen
werden.
FAT 32
FAT 32 wurde für Windows 95B, 98 und 2000/NT 5.0 entwickelt. Es verwendet
andere interne Verwaltungsstrukturen (größere FAT) und unterstützt
Partitionen bis 2 TByte (2048 GByte) mit Clustern von 4 KByte. Da
der Interrupt 13 hex des BIOS nur Festplatten bis 8 GByte
verkraftet, ist das auch das praktische Limit von FAT32. Partitionen
mit weniger als 512 MByte werden nicht unterstützt.
FAT32X
Wenn fdisk eine Partition oberhalb der 8-GByte-Grenze (ab dem 1024ten
Zylinder) erzeugt, legt es eine FAT32X-Partition an. Dazu muß das
BIOS des PC eine Erweiterung für den Interrupt 13 hex mit
LBA-Unterstützung (Logical Block Adressing) bereitstellen, und das
Betriebssystem muß diese unterstützen. So erhöht sich die
maximale Größe von Partitionen auf 2 TByte. (2048 GByte). Die
Datenstrukturen auf der Festplatte entsprechen FAT32, aber der
Zugriff muß über andere BIOS-Funktionen erfolgen - Disk-Tools
müssen entsprechend programmiert sein. Weil der Unterschied zum
FAT32-Dateisystem nur in einer anderen Typerkennung in der
Partitionstabelle besteht, taucht FAT32X gelegentlich auch auf
Platten kleiner 8 GByte auf. FAT32X läuft unter Windows 95B, 98 und
2000/NT 5.0.
Fax-Dienst
Jede Arbeitsstation kann per Fax-Druckertreiber Faxe
erzeugen, der Versand erfolgt per Modem/aktiver ISDN- Karte am
Server. Eingehende Nachrichten landen auf dem Server und werden nach
festen Verteilerregeln weitergeleitet. Sie ersparen sich belegte
Arbeitsstationen während des Faxversands.
FDDI
Fiber Distributed Digital Interface; Backbone auf
Glasfaserbasis, der Daten mit maximal 100 MBit/s transferiert.
Feed, Newsfeed
Vorsorgung eines Newsservers mit Nachrichten. Bei
schlechtem Feed fehlen häufig Teile eines Multipart- Postings.
Festwertspeicher
Damit
wird ein kleiner Chip auf dem neuen 100-MHz-Speichermodul
bezeichnet. Der wird vom Hersteller des Speichers beschrieben und
enthält alle wichtigen Konfigurationsdaten des Moduls. Er ist zu
vergleichen mit dem Chip auf der Hauptplatine, der das BIOS des
Computers enthält. Erst mit den eingespeicherten Werten kann sich
die Hauptplatine auf den Speicher optimal einstellen. Dann arbeitet
der Speicher auch mit höchster Geschwindigkeit und völlig stabil.
Filterregeln
Filterregeln automatisieren den Postverkehr. Filter können
eingehende Mails prüfen (den Absender, Text im Betreff oder den
Körper der Mail) und mit dieser Information eine Aktion auslösen.
Beispiele für Aktionen: die eingehende Post auf bestimmte Ordner
verteilen (etwa für Mailinglisten), lästige Mails herausfiltern
oder löschen, ohne dass Sie sie zu Gesicht bekommen, Post
automatisch an einen anderen Account weiterleiten oder beantworten.
Firewall
System, das ein Netzwerk vor dem Internet absichert. Es ist festgelegt,
welche IPs über welche Ports nach außen kommunizieren dürfen. Die
Firewall ist eine Weiterentwicklung des Proxy-Servers, der lediglich
als Paketfilter fungiert.
Firewire
So bezeichnet Apple den (->) IEEE1394-Bus.
Flash-ROM
Das Flash-ROM ist ein Speicherchip, der ausgelesen und wieder neu
beschrieben werden kann. Bei Modems sind in diesem Chip u.a. die
Daten des Übertragungsstandards gespeichert. Über die
Flash-Funktion kann die Modem- Firmware stets per Update
aktualisiert werden.
Flood
Große Textmengen, die in Chats gepostet werden.
Followup
Für alle einsehbare Antwort auf einen bestimmten Artikel in Newsgroups.
FPU
Die "Floating-Point-Unit", was so viel wie
"Gleitkommaeinheit" bedeutet. Die Aufgabe dieser Baugruppe
besteht darin, Berechnungen mit Kommazahlen auszuführen. Sie wird
häufig nur als Koprozessor bezeichnet. Allerdings gibt es auch
andere Koprozessoren (ein Prozessor, der den Hauptprozessor bei der
Arbeit untersützt). Während früher die FPU ein separater
Schaltkreis war, ist sie heute Teil des Hauptprozessors.
FQDN
Der Fully Qualified Domain Name ist ein Name, der den Pfad zu einem Host
beschreibt
www ist der Rechner, die Domäne und de die Top Level
Domain.
Front
Side Bus
Die Front Side Bus wird auch mit FSB abgekürzt und
bezeichnet die Daten und Signalleitungen des Prozessors zu seinem
Chipsatz. Er wird mit einer bestimmten Frequenz - dem Bustakt -
getaktet. Allgemein kann man sagen: Je höher der Bustakt desto
höher die Leistung des PCs.
FTP
Abkürzung für File Transfer Protocol. Protokoll zur Übertragung
von Dateien im Internet.
Gateway
Ein Gateway verbindet zwei Netzwerke. Streng genommen führt
es dabei eine Protokollumsetzung durch. Zum Beispiel können ein
IPX-LAN an das Internet (TCP/IP) angeschlossen werden - das ist ein
klassisches Gateway. Verwenden beide Netze das gleiche Protokoll,
spricht man von einem Router. Manchmal (wie hier auch) wird einfach
ein Rechner im LAN lmit Internet-Anschluss als Gateway bezeichnet.
Groupware
Mehrere Benutzer einer Arbeitsgruppe teilen sich Informationen und haben nur
auf die Daten Zugriff, die sie auch brauchen. Seit Beginn der 90er
Jahre hat Groupware mit dem Vorreiter Lotus Notes vor allem in
großen Unternehmen Erfolg. Ob E-Mail, Datenbank oder
Projektmanagement - alle Anwender arbeiten mit den gleichen Daten
unter einer einheitlichen Oberfläche, der Datenaustausch findet
transparent statt.
Hacker
Der "wahre" Hacker kennt Netzwerke in- und
auswendig.
Halbduplex oder half duplex
Auf Ports mit Halbduplex kann gleichzeitig
entweder nur gesendet (Transmit,Tx) oder nur empfangen (receive, Rx)
werden. Die Gegenstelle zu einem Halbduplex-Port muss auch immer
Halbduplex sein. 10Base-5 und 10Base-2 erlauben nur Halbduplex.
HAVi
Abkürzung für Home Audio Video Interoperability. Auf diesen
Standard hat sich im Dezember 1999 die
Unterhaltungselektronikindustrie als Grundlage für Home- Networking
geeinigt, um Set-Top-Boxen, Digitalfernseher, Satelitten-Receiver
und HiFi-Equipment digital zu vernetzen. Als Transportprotokoll
setzt HAVi auf den IEEE1394. Die Steuerung übernehmen Java-Applets,
sogenannte Havlets.
HDD
Hard Disk Drive, Festplatte
Header
Die Kopfzeile eines Artikels in einer Newsgroup. Diese beinhaltet
wichtige Informationen wie bespielsweise das Subject, die
Newsgroups, in denen der Artikel gepostet wurde sowie den Absender
der Nachricht.
HFS
Abkürzung für Hierarchical File System
Hibernation-Mode
(Suspend-to-Disk) Der aktuelle Zustand des Betriebssystems mit allen geöffneten
Applikationen wird in einer Auslagerungsdatei auf der Festplatte
gespeichert. Das Notebook ist nach der Hibernation im Gegensatz zum
StandBy-Mode vollständig ausgeschaltet und verbraucht keine
Restenergie. Beim erneuten Einschalten wird die Auslagerungsdatei
ausgelesen und in den Arbeitsspeicher zurückgeschrieben.
Host
Ein Host ist ein Rechner in einem Netzwerk. Dies kann sowohl ein Server
als auch ein Client sein. Sobald Sie sich zum Beispiel mit Ihrem
Internet-Provider verbunden haben, ist Ihr PC ein Host im Internet.
Host-Adapter
Controller, der eine Schnittstelle des Systembusses zu
Peripheriegeräten verwaltet. So verbinden etwa der IDE- oder ein
SCSI-Host-Adapter Massenspeicher mit der CPU.
HOSTS
Statische Textdatei zur Auflösung von FQDN in IP-Adressen. Wird nur in sehr
kleinen Netzen verwendet, da die Verwaltung per Hand durchgeführt
werden muß. Außerdem können sich Hosts nicht dynamisch
registrieren. Ersetzt oder ergänzt DNS-Server.
HPFS
Mit der Einführung von OS/2 hat IBM ebenfalls ein neues Dateisystem
entwickelt, das High Performance File System. Es ähnelt in vielen
Belangen NTFS, tatsächlich ist NTFS eine Weiterentwicklung von
HPFS. Mit dem langsamen Verschwinden von OS/2 verliert auch HPFS an
Bedeutung.
HPSB
Abkürzung für High Performance Serial Bus - so nennt die
amerikanische Computer-Presse den 1394-Bus.
HPSIR
Abkürzung für Hewlett Packard Serial Infrared. Das ist die
richtige Einstellung für die meisten IR-Geräte mit einer maximalen
Bauradte von 115,2 KBit/sekunde.
HSTR
High Speed Token Ring; Initiative von Herstellern für
Token-Ring-Produkte, welche die maximale Transferrate in
Token-Ring-Netzen in den Bereich von GBit/s heben möchte.
HTTP
Abkürzung für Hypertext Transfer Protocol; regelt die Client-
Server-Kommunikation.
Hub
Ein aktives (vgl. Switch) oder passives Gerät, das die
Netzwerkleitungen mehrerer Stationen auf einer Leitung
zusammenführt.
I/O-Adresse
Eine I/O-Adresse gibt an, über welchen Speicherbereich der
Prozessor mit einem Gerät Daten austauschen kann. "I/O"
steht dabei für "Input/Output". Damit der Austausch
klappen kann, darf sich bei einem Bereich natürlich auch nur ein
Gerät angesprochen fühlen. I/O-Bereiche gibt es wesentlich mehr
als Interrupts. Die Vergabe ist daher meist nicht kritisch.
ICMP
Das Internet Control Message Protocol ist ein Protokoll aus
der TCP/IP-Gruppe, das es zwei Knoten auf einem IP- Netzwerk
erlaubt, IP-Statusinformationen auszutauschen. Dieses Protokoll wird
zum Beispiel von Ping verwendet.
ICS
Abkürzung für Internet Connection Sharing. So nennt Microsoft den gemeinsamen
Zugriff auf Ressourcen vernetzter PCs mit Windows-98-SE-Bordmitteln.
IDE
Integrated Device Electronics. Derzeitige
Standardschnittstelle für Massenspeicher im PC
IDE-Busmaster-Treiber
Die Fähigkeit der Chipsets kommt in Verbindung mit IDE-
Festplatten nur mit einem zusätzlichen Busmaster-Treiber zur
Geltung. So ist UltraDMA/33-Betrieb nur mit dieser nachträglich zu
installierenden Software möglich. Auch PCs mit älteren Platten
(abhängig vom Produkt) profitieren von den Busmaster-Treibern, weil
durch einfachen DMA-Betrieb die CPU entlastet wird.
IDS
Abkürzung für Intrusion-Detection-System. Erkennt Einbruchsversuche. Es gibt
einfache Systeme, die der Nutzer selbst mit ein paar Skripts
zusammenbauen kann. Mittlerweile gibt es auch teure kommerzielle für
viele bekannte Netzwerksysteme.
IEEE 302.3
Der Ethernet-Standard ist bekannt unter dieser
Bezeichnung. IEEE ist ein Komitee zur Definition von Standards. Eine
Erweiterung ist zum Beispiel IEEE 302.3u (beschreibt den
Fast-Ethernet-Standard).
IGMP
Abkürzung für Internet Group Management Protocol. Mit diesem
Protokoll verwalten Sie Gruppen von Adressen im Netzwerk, an die
bestimmte Datenpakete geschickt werden. Es ist vergleichbar mit dem
Verschicken eines Serienbriefs und einer E-Mail an eine
Verteilerliste. Das gezielte Verschicken von Videodaten an eine
Gruppe heißt Multicast.
IMAP4
Internet Message Access Protocol 4. Neues Protokoll zum
Übertragen von E-Mails vom Mail-Server des Providers auf den PC.
Inkrementelles Schreiben
Dieser Schreibmodus eignet sich für das Schreiben
von kleinen Datenpaketen. Für kleine Backups und Sicherheitskopien
wichtiger Daten wie Treiber, Software- Pakete u.ä. ist dieses
Datenblock-Aufzeichnungsverfahren (Packet Writing) geeignet. Hierzu
ist jedoch Unterstützung durch Software erforderlich.
Internet
Einst als "heimliches Nervensystem der internationalen Wissenschaft"
erfunden, wurde das Internet Anfang der 90er Jahre vor allem durch
die einfach Darstellungsform des WWW per Hypertext Markup Language
(MTML) zum Massenphänomen. Die zentrale Idee hinter HTML war die
Vermeidung von Redundanzen. Für den Benutzer sehen Daten gleich
welcher Form, in WWW-Seiten eingebettet, gleich aus.
Internet-Provider
Für den Anschluß Ihres Computers mit dem Internet brauchen
Sie eine physikalische Verbindung. Firmen benutzen dafür
Standleitungen, als Privatmann bleibt nur die Telefonverbindung
übrig. Ein Provider ist dabei die Firma, die man über ein Modem
anruft, die die Verbindung zum Internet herstellt und dafür bezahlt
sein will.
Interrupt
Ein Interrupt ist ein spezielles Signal, das ein Gerät an
den Prozessor schicken kann. Dieser bricht bei Erhalt des Signals
sofort seine bisherige Arbeit ab und erledigt die dringliche
Aufgabe, die durch den Interrupt angezeigt ist. Interrupts gibt es
im PC nur 15 Stück, frei sind meist fünf oder weniger. Unter
Windows 98 können sich jedoch mehrere Geräte einen Interrupt
teilen.
Intranet
Inhalte
des Internet und firmeninterne Daten werden per Internet-Technologie
wie HTML aufbereitet und auf Servern eines Unternehmens abgelegt.
Von dort greifen die Anwender über einfach Software wie Browser,
Newsreader oder Mail-Clients darauf zu. Die Vorteile: reduzierte
Kommunikationskosten, preiswerte Front-Ends und kontrollierte
Zugriffe, entsprechend den Rechten eines Benutzers im eigenen
Netzwerk.
IP
Abkürzung für Internet Protocol; von der Internet Engineering
Task Force (IETF) verabschiedeter, firmenunabhängiger Netzstandard,
der den Datenaustausch im Internet und in Intranets regelt.
IP-Adresse
Eindeutige 32-Bit-Nummer einer Netzwerkkarte im Internet.
IP-Adresse
Jedes System besitzt eine einmalige IP-Adresse, die zur
Identifikation im Netzwerk dient.
IP-Masquerading
Marketing-Name
für NAT (siehe dort).
IP-Spoofing
Verändern (Fälschen) der eigenen IP-Adresse, um dem
Empfänger gegenüber die wahre Identität zu verschleiern. Am
einfachsten fälscht man seine IP, indem man über einen anonymen
Proxy-Server surft. Dieser muss in den Eigenschaften der
DFÜ-Verbindung eingetragen sein. Listen von solchen Servern finden
Sie zum Beispiel über www . multiproxy . net.
IPSEC
Standards der Internet Engineering Task Force (IETF). Um die durch proprietäre
Systeme auftretenden Probleme zu beheben, beschäftigt sich die IETF
mit der Standardisierung:
Manual IPSEC: Vollständige manuelle
Schlüsselverwaltung, die Administratoren müssen einen Schlüssel
offline austauschen.
IKE bzw. ISAKMP/Oakley (Internet Key
Exchange): Automatische Schlüsselverwaltung unter Verwendung von
Trust Centers, um sicherzustellen, daß der öffentliche Schlüssel
wirklich vom Partner ist. Der Wechsel des DES- oder 3DES-Schlüssel
erfolgt automatisch.
IPX
Internetwork Packet Exchange; ein von Novell entwickeltes
Protokoll für LANs.
IPX/SPX
Netzwerkprotokoll für den Zugriff auf Novell-NetWare-
Server.
IRC
Internet Relay Chat. Nach Themen sortierte Chat-Kanäle.
IrDA-Schnittstelle
Abkürzung für Infrared Data Association. Die Infrarotschnittstelle wird
hauptsächlich für den drahtlosen Datenaustausch von Notebooks und
Windows-CE-Rechnern untereinander und mit Peripheriegeräten, wie
Druckern, Digitalkameras und Mobiltelefonen verwendet. Die
Datenübertragungsraten von Standard-IrDA liegt bei 115 KBit/s,
Fast-IrDA ermöglicht 4 MBit/s.
ISA und EISA
ISA ist die Abkürzung für den englischen Begriff
Industry System Architecture und bezeichnet ein Bussystem, das die
Signale des Hauptprozessors in Steckleisten zur Verfügung stellt.
Bei einem ISA-Bus handelt es sich um einen 16-Bit-Bus mit einer
Busgeschwindigkeit von 8 MHz und einen maximalen Datendurchsatz von
8 MByte pro Sekunde. EISA ist die Erweiterung des ISA-Bus auf
32-Bit.
ISP
Abkürzung für Internet Service Provider. Eine Firma, die einen
Internet-Zugang ermöglicht.
JetAdmin
Quasi-Standard von HP zur Verwaltung von Printservern. Wird zunehmend auch von
anderen Herstellern unterstützt. Mit WebAdmin erfolgt die
Verwaltung über einen Browser.
Jitter
Zeitliche
Unregelmäßigkeiten in der Signalform, verursacht durch Störungen
oder unausgewogene Ringe in FDDI und Token-Ring-Umgebungen.
Jumper
Ein Jumper ist ein ganz kleiner, meist schwarzer Stecker,
den man zum Schließen eines Kontaktes auf zwei Stecker setzen kann.
Heutzutage sind Jumper fast nur bei Festplatten zu finden. Doch auch
einige interne Karten besitzen noch Jumper. Ein Jumper dient dazu,
eine Einstellung zu ändern, die sich nicht per Programm einstellen
läßt.
Junk-Mail
Übersetzt heißt das Mist-Briefe - massenhaft verschickte
Werbebriefe, die niemand haben will.
Regel 1: Nie antworten,
selbst wenn Sie noch so ägerlich sind. Sonst weiß der Absender,
dass Sie erreichbar sind. Deaktivieren Sie auch die Nachverfolgung.
Regel 2: Wenn Mail von einem Absender überhand nimmt, melden
Sie es dem Server, der die Post verschickt hat.
Regel 3:
Setzen Sie geschickte Filter ein. Das Stichwort Money im Betreff
bedeutet meist Junk.
Kicking
Bei Nutzern, die unerwünschte Daten hochladen, wird die
Verbindung getrennt. Weitere Verstöße gegen Netiquette
(Verhaltensregeln im Netz) werden mit Banning bestraft.
Koaxialkabel
Dieses Kabel hat einen runden Querschnitt, in dessen Mitte
sich ein Draht (massiv oder flexibel) befindet. Der Draht ist von
einem Material umgeben, das eine gute elektrische Isolation besitzt.
Um diese Isolation ist ein Drahtgeflecht, das die Masseverbindungen
herstellt. Je besser das Material, desto schnellere
Datenübertragungsraten sind im Netzwerk möglich. Damit steigt aber
auch der Preis des Kabels.
Kollisionen
Wenn zwei Stationen im Netzwerk gleichzeitig Pakete senden, kollidieren
diese auf dem Kabel, das heißt, keines der Pakete kann zugestellt
werden. Die Stationen warten dann eine zufällige Zeitspanne ab und
senden erneut. Senden zu viele Stationen gleichzeitig, bricht das
Netzwerk zusammen.
L1-Cache
Der L1-Cache (Level 1 Cache) ist ein schneller Zwischenspeicher, der
sich direkt auf dem Chip des Mikroprozessors befindet und damit
besonders schnell ist. Noch bevor der Hauptprozessor die geforderten
Daten verarbeiten kann (weil er noch mit anderen Aufgaben
beschäftigt ist), werden die im nächsten Schritt gebrauchten Daten
im Cache "zwischengespeichert".
L2-Cache
Dieser Zwischenspeicher wird auch als "Second-Level-Cache"
bezeichnet und bewirkt zusätzlich zum L1- oder First-Level-Cache
eine weitere Steigerung der Prozessorgeschwindigkeit.
Lamer
Englischer Begriff für Langweiler/Versager. Das ist ein
Nutzer, der am Thema vorbeiredet, geringes Wissen vorweist und jedes
Fettnäpfchen findet. Er wird in der Regel verbannt (Banning).
LAN
Local Area Network. Rechnerverbund, der nicht über eine
Leitung an die Außenwelt gekoppelt ist.
Laufwerksbuchstabe
Der Laufwerksbuchstabe hilft bei der Identifikation der in Ihrem
Computer vorhandenen Laufwerke und bei der Dateiverwaltung. Dem
Diskettenlaufwerk ist immer der Buchstabe "A" zugeordnet.
Der Buchstabe "B" ist für ein weiteres Diskettenlaufwerk
reserviert. Die erste Festplatte wird mit "C"
angesprochen. Weitere Festplatten erhalten dann fortlaufende
Buchstaben. Alle anderen Laufwerke (z.B. CD-ROM, ZIP-Laufwerk)
bekommen die nächsten freien Buchstaben. Bei diesen Laufwerken
können Sie auch einen Buchstaben Ihrer Wahl zuordnen. Dazu benutzen
Sie den Geräte-Manager von Windows.
LBA
Abkürzung für Logical Block Addressing. Ein Verfahren, mit dem
die 1024-Zylinder-Grenze des PC-BIOS umgangen wird.
LCD-Panel
Liquid Crystal Display, auf deutsch: "Flüssigkristall-
Anzeige", heißen die winzigen Farbbildschirme, die bei
Digitalkameras die sofortige Kontrolle der Aufnahme erlauben. Dabei
werden flüssige Kristalle durch elektrische Felder in ihren
optischen Eigenschaften beeinflußt. Abhängig von der angelegten
elektrischen Spannung kann das Licht das Flüssigkristall
ungehindert passieren (hell) oder nicht (dunkel). Eine Lampe
beleuchtet den Bildschirm von hinten.
LDAP
Das ist die Abkürzung für "Lightweight Directory
Access Protocol", dem Protokoll für den Zugriff auf
Verzeichnisdienste. Mit den Verzeichnisdiensten können Sie Personen
auf der ganzen Welt finden, vorausgesetzt, sie haben sich bei diesem
Dienst registriert oder wurden registriert.
LDCM
Akronym für LANDesk Client Manager. Ein Software-Paket von
Intel, mit dem sich die installierte Hardware der PCs in einem
Netzwerk einfach überwachen und kontrollieren läßt. Auch für den
Einzelplatz-PC ist LDCM interessant, weil das Programm detaillierte
Hardware auflistet. In Verbindung mit der System-Monitoring-Funktion
einiger Mainboards werden auch gleich kritische Betriebswerte
gemeldet. Voraussetzung für den Einsatz des LDCM ist, daß der zu
überwachende PC über ein DMI-kompatibles BIOS verfügt.
Leecher
Nutzer von Newsgroups, die ausschließlich Dateien
herunterladen und niemals posten.
Legacy-Systeme
Veraltete
EDV-Systeme. Kennzeichen von Legacy-Systemen sind nachlassende
Herstellerunterstützung, schlechte Integration und hohe Kosten.
LiIon-Akku
Lithium-Ionen-Akkus
sind durch ihre hohe Energiedichte von 110 Wh/kg wesentlich leichter
und kompakter als NiMH-Akkus. Sie können zirka 1200mal nachgeladen
werden und verlieren pro Monat nur 8 Prozent Kapazität durch die
Selbstentladung.
Limdow-Technik
Die Limdow-Technologie verdoppelt die Schreibgeschwindigkeit
im Vergleich zu den bisherigen MO-Laufwerken. Diese Technologie
ersetzt den Doppelschritt Löschen/Schreiben bei konventionellen
MO-Laufwerken durch direktes Überschreiben. Durch ihren schnellen
Suchmechanismus stellen die Limdow-MO-Laufwerke außerdem eine
überzeugende Alternative zu Festplatten dar. Eine Lösung, die sich
besonders für Real-Time Schreiben und Lesen bei datenintensiven
Speicheranwendungen anbietet.
Link
LED
an der Netzwerkkarte oder am Hub, die die Aktivität der Karte
anzeigt. Leuchtet die Link-LED in unregelmäßigen Abständen auf,
besteht eine Netzwerkverbindung. Leuchtet sie überhaupt nicht,
besteht wahrscheinlich keine Verbindung. Leuchtet sie ständig, ist
die Karte vermutlich defekt.
LMHOSTS
Statische
Textdatei zur Auflösung von NetBIOS-Namen in IP-Adressen. Kann in
kleinen Netzen anstelle eines WINS-Servers eingesetzt werden. Wie
HOSTS-Dateien muß auch die LMHOSTS-Datei von Hand gepflegt werden.
Logon
Logon ist der Anmeldevorgang beim Computer mit Namen und
Paßwort. Das Abmelden heißt "Logoff". Das System hat
damit die Möglichkeit festzustellen, ob Sie berechtigt sind, mit
ihm zu arbeiten, und wie lange Sie "eingeloggt" waren.
LWL
Lichtwellenleiter.
Ein anderes Wort für Glasfaserkabel.
Mail-Dienst
Er ermöglicht E-Mails - mit einer Anbindung an einen ISP
sogar weltweit.
Mailinglisten
Mailinglisten sind auch eine Art Diskussionsforum. Man kann sich in diese Listen
eintragen und bekommt dann alle Mails, die von anderen eingetragenen
Nutzern an diese Liste geschrieben werden. Selbst kann man sich
natürlich auch an der Liste beteiligen. Der Brief geht dann an alle
angemeldeten Teilnehmer.
MD
Abkürzung für Mini Disc. Die Mini Disc ist ein digitales MO-Tonaufnahmesystem
(magneto optisch) auf Basis diskettenähnlicher Datenträger
(2,5-Zoll) für den HiFi-Bereich und arbeitet ähnlich wie MP3 mit
einer verlustbehafteten Datenkompression. Damit lassen sich wie auf
einer herkömmlichen CD bis zu 74 Minuten Musik unterbringen.
MHz
Abkürzung
für Megahertz. Hz ist die Angabe einer Frequenz. MHz sind Millionen
Hz. Die Frequenz bei Computern gibt an, wieviele Taktschläge eines
Arbeitstakts der Prozessor pro Sekunde erhält. Je mehr Schläge es
sind, um so schneller werkelt der Prozessor. Bei 333 MHz sind das
also 333.000.000 Taktschläge pro Sekunde. Pro Takt kann der
Prozessor meist einen Befehl ausführen.
MIME
Multi-Purpose Internet Mail Extensions (siehe Attachment).
Dateianhang für E-Mails mit umgewandeltem Textformat, gängige
Verfahren: UUEncode, UUDecode, Binhex und MIME als Standard.
MMX-Befehlssatz
Hiermit ist eine Erweiterung für Anwendungen im Bereich
Multimedia gemeint. MMX bedeutet dabei MultiMedia Extension. Sie
wurde von INTEL entwickelt und damit auch zuerst auf INTEL-CPUs
integriert. Damit sollten Bild- und Audio-Verarbeitungen um bis zu
400% beschleunigt werden. Obwohl es alle anderen Prozessorhersteller
in ihren aktuellen Prozessoren integriert haben, hat MMX bis heute
keine nennenswerte Bedeutung erlangt. Der Hersteller AMD konterte
wenig später mit einer Erweiterung zu MMX, die "3D NOW!"
getauft wurde.
MMX-Technologie
Die Intel-MMX-Technologie besteht aus 57 Befehlen und vier Datentypen,
die insbesondere Multimedia- und Kommunikations-Anwendungen zugute
kommen. die MMX-Technologie beinhaltet die
Single-Instruction-Multiple- Data-(SIMD) Technik, der Prozessor
verfügt über 8 jeweils 64 Bit breite MMX-Technologie-Register.
MO
Magneto-optisch: Kombination von magnetischen und optischen
Bauelementen und Verfahren.
Motherboard
Das
englische Wort bezeichnet die Hauptplatine des PCs. Sie ist das
Rückgrat des Rechners. Auf der Hauptplatine werden alle weiteren
Komponenten wie Prozessor und Speicher plaziert. Auf ihr findet sich
auch die gesamte Elektronik zur Steuerung von Festplatten,
CD-ROM-Laufwerken, Disketten-Laufwerk und den Schnittstellen.
Hauptplatine und Prozessor sind meist exakt aufeinander abgestimmt.
Wechselt man den Prozessor, muß man oft auch die Hauptplatine
austauschen.
MPOA
Multi-Protocol-Over-ATM; integriert alle gängigen
Netzwerkprotokolle unter ATM; also bespielsweise Eternet, Token Ring
und FDDI.
MPPE
Abkürzung
für Microsoft Point-to-Point-Encryption; in Windows integriertes
Verschlüsselungsprotokoll, das etwa bei VPN zum Einsatz kommt. Über
das Internet verbindet es mehrere LANs miteinander.
MPSL
Multi-Protocol-Label-Switching; WAN-Protokoll, das sie
Skalierbarkeit von Switches gewährleisten soll
MTBF
Abkürzung für Mean Time Between Failures. Mittlere Zeitdauer
zwischen Störungen. Eine (theorethische) Kennzahl für die
Zuverlässigkeit eines Systems. Sie gibt die Wahrscheinlichkeit an,
mit der ein Gerät (etwa eine Festplatte) innerhalb eines gegebenen
Zeitraums einwandfrei funktioniert. Je größer der MTBF-Wert, desto
besser.
Multifunktionsgerät
Geräte, die mehr als eine Funktion anbieten, sind
multifunktional. Konkret sind damit Faxgeräte gemeint, die über
eine PC-Schnittstelle verfügen. Sie lassen sich als Einzelgerät
nutzen und können vom PC aus als Faxgerät, Scanner und Drucker
angesprochen werden.
Multipart-Posting
Große Binärdateien werden normalerweise in kleinen Häppchen upgeloaded.
Dies hängt mit der teilweise schlechten Übertragungsqualität
zusammen. Um bei einem eventuellen Time-out nicht die ganze Datei zu
verlieren, werden die Binaries getrennt.
Nachverfolgung
Sie haben im Mail-Protokoll zwei Möglichkeiten, die
Herkunft von Briefen festzustellen: Sie bekommen eine Nachricht,
wenn dem Empfänger die Mail zugestellt worden ist und wenn er sie
gelesen hat. Allerdings kann jeder Empfänger dies unterbinden. Das
ist anzuraten, insbesondere im Hinblick auf Junk-Mail.
Namensauflösung
Die Namensauflösung beschreibt den Vorgang des Findens einer IP-Adresse
anhand eines Namens. In Windows-Netzen gibt es zwei Typen von Namen:
NetBIOS- und Host-Namen.
NAT
Abkürzung
für Network Address Translation. NAT ermöglicht den PCs im LAN,
die IP-Adresse des Internet-Access-Routers für den Internet-Zugang
zu nutzen, und versteckt andererseits das LAN hinter der im Internet
registrierten IP-Adresse des Routers. NAT erübrigt separate
Providerverträge für jeden Anwender. So funktioniert es: Schickt
eine Station im LAN ein IP- Paket an den Router, wandelt NAT die
Adresse des Absenders in eine gültige IP-Adresse um (die ihm etwa
der Provider zugeteilt hat), bevor er es ins Internet schickt. Kommt
von der entfernten Station eine Antwort auf dieses Paket zurück,
wandelt NAT die Empfängeradresse in die ursprüngliche IP-Adresse
der lokalen Station um und stellt das Paket ordnungsgemäß zu.
Theoretisch kann NlAT LANs mit beliebig vielen Clients verwalten.
NDIS
Network Device Interface Specification. Standard für die
Anbindung von Netzwerkkarten (Hardware) an Netzwerkprotokolle
(Software). NDIS WAN ist eine Microsoft-Erweiterung dieses Standards
in bezug auf Wide Area Networking (WAN).
NetBEUI
Die Bezeichnung steht für Net-BIOS Extended User Interface
und bezeichnet eine erweiterte Anwenderschnittstelle für Net-BIOS.
Dabei handelt es sich um ein einfaches, aber nützliches Protokoll,
das ab Windows und Windows NT ins Betriebssystem integriert ist. Vor
allem für kleine Netzwerke bietet sich dieses Protokoll an. Es
erlaubt allerdings keine weitere Konfiguration.
NetBIOS
Einfache Programmierschnittstelle zur Kommunikation zwischen Anwendungen in
einem Windows-Netzwerk. Wichtig sind die NetBIOS-Namen, wie zum
Beispiel der Rechnername. NetBIOS-Namen dürfen maximal 15 Zeichen
lang sein. Dies ist für größere und komplexe Netze oft zu wenig,
weswegen man besser DNS-Namen verwendet. Diese sind auch besser
strukturierbar.
NetBIOS-Proxy
Dient der Kopplung von Peer-to-Peer-Netzwerken mit dem Microsoft-Protokoll
NetBIOS. Vermeidet unnötigen Verbindungsaufbau, da Anfragen nach
bekannten PCs lokal beantwortet werden.
Netiquette
Das Wort Netiquette setzt sich aus Net und Etiquette zusammen und
enthält als eine Art Online-Knigge die wichtigsten Grundregeln für
den verantwortungsvollen Umgang mit anderen Teilnehmern im Netz.
Netzwerk-Dienste
Noch immer ist es die Hauptaufgabe jedes Netzwerk- Servers,
Dateien zu speichern und zu verwalten. An zweiter Stelle folgen die
Druckdienste, bei denen der Server die Druckjobs der
Arbeitsstationen entgegennimmt und auf einen Netzwerkdrucker
weiterleitet. Dieser ist am Server angeschlossen oder über eine
integrierte Schnittstelle an einer beliebigen Stelle im Netz. Zudem
machen folgende Dienste Ihr Netzwerk effizient: Fax-Dienst,
Web-/FTP-Dienst, Mail-Dienst, Remote-Dienst, Telefonie-Dienst,
Backup-Dienst, CD-ROM-Dienst, Security- Dienst, Automations-Dienst)
Netzwerk-Topologie
Physikalische Architektur eines Netzwerks (Ring-, Bus-, und
Stern-Topologie). Kabeltyp und Kabellänge sind nicht nur von der
Topologie abhänig; auch die Netzwerk-Technologie (Ethernet, Token-
Ring) etc. spielt eine Rolle. Die beiden in Deutschland am meisten
verbreiteten sind 10Base2 und 10BaseT.
Netzwerkprotokoll
Ein Netzwerkprotokoll hat die Aufgabe, für den
reibungslosen Datenaustausch in einem Netzwerk zu sorgen. In der
Praxis existieren verschiedene Netzwerkprotokolle für verschiedene
Anwendungsgebiete.
NFO
Info-Dateien in Newsgroups mit Angaben zum Inhalt des
Postings.
NIC
Abkürzung für Network Interface Card. Bezeichnung für eine Netzwerkkarte.
Nick
Bezeichnung für Nickname, Spitzname.
NiMH-Akku
Nickel-Metall-Hydrid-Akkus
lassen sich zirka 1000mal nachladen. Sie besitzen eine Energiedichte
von 75 Wh/kg und haben eine relativ hohe Selbstentladung. Sie
verlieren zirka 25 Prozent der gespeicherten Energie pro Monat.
Häufiges Laden von halbvollen NIMH-Akkus führt zu einem geringen
Kapazitätsverlust, dem sogenannten Memory-Effekt.
NNTP
Das
"Network News Transfer Protocol", das bei der Übertragung
von Usenet-Artikeln eingesetzt wird, ist in der RFC (Abkürzung für
Request for Comments) 977 aus dem Jahre 1986 folgendermaßen
definiert: "NNTP spezifiziert ein Protokoll, das Verbreitung,
Anfrage, Empfang und Veröffentlichung von Newsartikeln regelt, die
auf Basis einer verläßlichen, kontinuierlichen Datenübertragung
[..] stattfindet. NNTP ist so aufgebaut, daß Newsartikel in einer
zentralen Datenbank gespeichert werden, die es dem Benutzer erlaubt,
die gewünschten Artikel explizit auszuwählen. Die Aufnahme in ein
Verzeichnis, die Angabe von Querverweisen sowie das Ablaufdatum
älterer Nachrichten sind ebenfalls vorgesehen." Das komplette
Dokument finden Sie unter
"http://nswt . tuwien.ac . at/Connected/RFC/977/index.html".
Die eigentliche Kommunikation zwischen Newsclient und Server erfolgt
durch gesendete Requests, die von der Gegenstelle mit einem
Zahlen-Code beantwortet werden. Rufen Sie bespielsweise die
komplette Liste aller Newsgroups ab, sendet der Reader "LIST"
und erhält als Anwort den Code "215" - die Liste der
Newsgroups folgt.
Notebook
Das Wort bezeichnet einen tragbaren PC in Buchgröße - fast jedenfalls.
Moderne Notebooks sind etwa so groß wie eine DIN-A4-Seite. Sie
besitzen aber alles Nötige: einen Prozessor, Festplatte,
Hauptspeicher, einen integrierten Flachbildschirm, oft ein CD-ROM-
und Disketten-Laufwerk sowie einen Akku.
NRZ
Abkürzung für No Return to Zero. Folgen auf der Datenleitung
zwei gleiche Bits aufeinander, ändert sich der Zustand auf der
Strobe-Leitung, so dass eine UND-Verknüpfung von Daten- und
Strobe-Signal den Takt generiert.
NTFS
Mit
Windows NT hat Microsoft ein neues Dateisystem eingeführt, das
viele Beschränkungen von FAT vermeidet. Unter anderem kann es
einzelne Dateien und Ordner komprimieren. Mit Windows NT5/2000 kommt
die neue Version NTFS2, die unter anderem die Verschlüsselung von
Daten zuläßt.
Nutek
Nach
einer schwedischen Vereinigung benannter Energiesparstandard. Für
Nutek ist ein spezieller Bildschirmschoner des
Grafikkartenherstellers erforderlich. Nutek arbeitet wie VESA-DPMS
mit mehreren Stufen, legt aber zusätzlich maximale Verbrauchswerte
und Zeitvorgaben für Aktivierung und Wiederansprechzeit fest.
OSI
Open-Systems-Interconnection-Referenzmodell; Standard, der
die Netzdienste gliedert (siehe OSI-Modell).
OSI-Modell
OSI steht für Open Systems Interconnection und teilt die
Kommunikation im Netzwerk in unterfschiedliche Hierarchiestufen ein.
Ziel des Modells ist es, den Datenaustausch in bestimmte Dienste
einzuteilen. Besonders in heterogenen Netzwerken kann das Modell
hilfreich sein. OSI geht von der Anwendungsschicht immer mehr in die
technischen Details bis zur Bitübertragungsschicht. Die obersten
drei Schichten sind anwendungsorientiert, die unteren vier
transportorientiert. Jede Schicht beauftragt die darunterliegende.
Die kann ihrerseits die nächsttiefere Schicht mit einer Aufgabe
betrauen. Die unterste, die Bitübertragungsschicht, legt fest, wie
die Daten übertragen werden sollen, welchem Spannungspegel eine
logische 1 entspricht und welche Kabel zum Einsatz kommen. Kurz:
alles was nötig ist, um ein Bit von A nach B zu schicken. Die
Sicherheitsschicht faßt Bits zu sogenannten Rahmen oder Frames
zusammen und versieht sie mit Prüfsummen. So ist sichergestellt,
daß die Daten den Empfänger ordnungsgemäß erreichen. Die
Vermittlungsschicht legte den Weg eines Datenblocks fest. Diese
Schicht ist die Verkehrsleitzentrale: Bei einem Datenstau leitet sie
die Daten um. In der Transportschicht werden Übertragungsfehler
korrigiert, und in der Sitzungsschicht die Kommunikation zwischen
mehreren Partnern synchronisiert. Die Darstellungsschicht sorgt
dafür, daß Daten gegebenenfalls umgewandelt werden. Beispielsweise
sind hier die Codierung von Zeichensätzen, die Verschlüsselung und
die Komprimierung angesiedelt. In der Anwendungsschicht liegen
schließlich die Dienstprogramme, die über eine Netzwerk-Verbindung
ausgeführt werden.
Paket-Filter
Entscheidet
anhand der im Header von IP-Paketen enthaltenen Adressen, was mit
dem Paket zu geschehen hat (verwerfen, witerleiten, zurückweisen
etc.). Ein Paket-Filter bietet einen Basisschutz gegen
Hackerangriffe und verhindert, daß bestimmte Websites aufgerufen
werden.
PAR
Ergänzungsdateien auf Newsservern, mit denen sich fehlende
Teile eines Postings rekonstruieren lassen.
paralleler Anschluß
Der parallele Anschluß am PC ist auch unter der
Bezeichnung Druckeranschluß bekannt. Hier werden mehrere Bit
(i.d.R. 8) über jeweils eine Leitung gleichzeitig verschickt. Der
gleichzeitige parallele Versand der Daten ist gegenüber der
seriellen Schnittstelle zwar schneller, birgt jedoch einige
Probleme. Kabel für den parallelen Anschluß sind aufwendig
verdrahtet und teuer.
PC-Card
In Zusammenarbeit mit der Japan Electronic Industry
Development Association (JEIDA) wurde 1995 aus dem PCMCIA Release
2.1 und JEIDA 4.2 das Release 3.0 verabschiedet. Gleichzeitig wurde
der Name PC-Card eingeführt. Zu den wichtigsten Neuerungen gehören
die Unterstützung der Kombikarten, der Support für DMA (Direct
Memory Access), die Aufnahme des Niederspannungsbetriebs von 3,3
Volt sowie eine Schnittstelle für die Powermanagement-Unterstützung
(APM). Durch die neuen Powermanagement-Funktionen kann es allerdings
zu Problemen kommen: Manche PCMCIA-Karten werden nach dem Aufwecken
des Notebooks aus dem Standby-Modus nicht mehr erkannt, und ein
Neustart ist notwendig.
Typ I, II III: Diese Bezeichnung
kennzeichnet die Dicke der Karten. Von der Schnittstelle her gibt es
keine Unterschiede zwischen den einzelnen Typen. Typ I (Höhe 3,3
mm) kommt meistens bei Speichererweiterungen zum Einsatz, während
Typ II (Höhe 5,0 mm für I/O-Erweiterungen wie Modems oder
SCSI-Controller Verwendung findet. Typ III (Höhe 10,5 mm) wird
hauptsächlich für Festplatten genutzt. Notebooks besitzen in der
Regel PC-Card-Steckplätze, in die zwei Typ-II- oder eine
Typ-III-Version Platz finden.
PC-Cardbus
PC-Cardbus ist ein Steckkartensystem für Notebooks.
Ursprünglich hießen solche Karten PCMCIA-Karten und waren nur für
die Speichererweiterung gedacht. Mittlerweile haben sie sich jedoch
zu einem echten Erweiterungssystem gemausert. PC-Cards gibt es in
verschiedenen Dicken (Typ I, II oder III), wobei die meisten
Notebooks zwei Type-II- oder eine Typ-III-Karte aufnehmen können.
PC-Cardbus-Karten verbrauchen Strom und können die Laufzeit eines
Notebooks deutlich reduzieren.
PCI-Steckplatz
PCI ist ein Akronym für Peripheral Component Interconnect
und bedeutet "Verbindung zwischen Peripheriekomponenten".
Dieser Steckplatz hat gegenüber den Vorgängern entscheidende
Vorteile. Er ist 64 Bit breit, hat ein Taktrate von 66 MHz und wird
auch bei anderen Computerplattformen eingesetzt.
PCMCIA
Die PCMCIA-Spezifikation stammt von der Personal Computer
Memory Card International Association, deren Akronym PCMCIA dem Slot
auch seinen ursprünglichen Namen gab. Die Karten arbeiten mit einem
16 Bit breiten Datenbus.
Peer-To-Peer
Dieser
Begriff bezeichnet ein Netzwerk, in dem alle Rechner den gleichen
Rang haben. Kein Rechner ist einem anderen übergeordnet. Ihr
Vorteil ist der einfache Aufbau und es müssen keine besonderen
Kenntnisse im Bereich Netzwerk vorhanden sein. Der Nachteil ist vor
allem in der relativ geringen Sicherheit vor unbefugten
Datenzugriffen zu sehen.
Pentium
Früher hatten Prozessoren Namen wie "80888" oder auch "80486".
Da sich solche Nummern aber nicht schützen lassen, hat sich Intel
bei seinem "80586" für den Namen "Pentium"
entschieden. Seitdem tragen alle Prozessoren aus dem Hause Intel das
"Pentium" im Namen.
Personalisieren
Viele Shops erkennen Kunden wieder und bieten ihnen spezielle Dienste an.
Das funktioniert über Cookies.
PGA-Gehäuse
PGA
steht für Pin Grid Array und gibt ein bestimmtes Stiftraster vor.
Unter Stiftraster ist der Abstand und die Anordnung der Anschlüsse
des Prozessors zu verstehen. Prozessoren im PGA-Gehäuse werden in
dafür vorgesehene Steckplätze auf der Hauptplatine gesteckt und
mechanisch in der Fassung festgehalten.
Ping
Wie
ein Echolot kann der Befehl Ping eine beliebige Internet-Adresse
anklingeln und erhält eine Antwort, wenn ein Rechner mit der
IP-Adresse existiert.
PIO-Mode
Der PIO-Modus legt fest, wie schnell Daten von und zum
Laufwerk übertragen werden. Zur Zeit sind fünf PIO-Modi (0 bis 4)
festgelegt. Der "PIO Mode 0" ist hierbei der langsamste,
der Mode 4 der schnellste. Die ersten drei Modi (0,1,2) stammen noch
von der ATA-Spezifikation, während die Modi 3 und 4 dem aktuellen
ATA-2 entsprechen.
Plug&Play
Plug&Play ist ein Verfahren, um möglichst viele Geräte
und Karten in einem PC betreiben zu können, ohne etwas einstellen
zu müssen und ohne, daß es zu Konflikten kommt. Das klappt
hervorragend, wenn sich alle eingebauten Geräte an den
Plug&Play-Standard halten. Leider ist nicht immer Plug&Play
drin, wo es draufsteht.
POF
Plastic Optical Fiber - Lichtleiter aus einer
Kunststofffaser, wie er in ähnlicher Form aus den optischen
S/PDIF-Verbindungen von Audio-Geräten bekannt ist.
POP
vor SMTP
SMTP-Server fordern meist kein Passwort für den
Versand von Mails. Das öffnet Junk-Mailern alle elektronischen
Türen, um ihre lästigen Massenmails zu verschicken. Freie Server
wie GMX verlangen, dass sich Benutzer mit Kennung und Passwort
identifizieren. Für Mail-Programme, die das nicht unterstützen,
gibt es auf der Homepage von GMX ein spezielles Tool, das die
Authentifizierung erledigt.
POP3
Abkürzung für Post Office Protocol 3. Verbreitetes Protokoll,
über das ein E-Mail-Programm beim Anwender bei einer bestehenden
Internet-Verbindung neue Nachrichten vom Mail-Server des Providers
abholt.
Port-Replicator
Bei
sehr flachen Notebooks kann der Platz für Anschlüsse so knapp
werden, daß sie nicht alle direkt erreichbar sind. Dazu ist an das
Notebook ein Extra-Gerät anzuschließen, das rein mechanisch
wesentlich größer ist und die gewohnten Schnittstellen zur
Verfügung stellt. Dieses Extra-Gerät bezeichnet man als
Port-Replicator.
Port-Scanner
Software, um in Netzwerken festzustellen, welche Ports auf
welchen Servern aktiv sind. In kleinen Netzwerken lassen sich damit
aller Server-Aktivitäten finden, ab einer bestimmten Netz-Größe
ist die Rechenzeit jedoch noch zu lang.
Ports
Ihr PC kommuniziert mit einem beliebigen Internet-Rechner über Ports.
Wenn Sie eine Webseite laden, benutzt Ihr Browser Port 80, beim
Laden von Dateien von einer FTP- Site die Ports 20 und 21. Jedem
Dienst und jeder Anwendung sind ein oder mehrere Ports zugeordnet.
Die unteren Ports von 0 bis 1023 sind für die Systemdienste des Computer's
reserviert, die oberen von 1024 bis 65535 werden für Anwendungen
gebraucht.
Die Systemports sind häufiger offen und können
leichter geknackt werden als die Anwendungsports, die nur so lange
geöffnet sind, wie eine Anwendung läuft. Jeder Port ist entweder
vom Typ UDP oder vom Typ TCP. Beides sind Protokolle zum Transport
von Daten. UDP verfügt nicht über ein Fehlerkorrekturverfahren wie
TCP, deswegen wird es eingesetzt, wenn verlorene Pakete akzeptabel
sind, zum Beispiel bei Streaming-Anwendungen wie Real-Audio.
Zusammen mit der IP-Adresse bildet ein Port ein Socket, das zum
Herstellen einer Verbindung dient.
Bei Angriffen aus dem Internet
wird meistens zuerst festgestellt, welche Ports geöffnet sind
(Portscanner). Der Hacker weiß dann, welche Anwendungen oder
Dienste auf dem Zielsystem laufen und kann versuchen, bekannte
Schwächen auszunutzen.
Portscanner
Sie scannen die Ports (es gibt 65536 = 216) eines Rechners im Internet.
Über die Ports werden Verbindungen zwischen Rechnern im Internet
hergestellt. Ports sind geschlossen oder offen. Damit eine
Verbindung hergestellt werden kann, muss der Port geöffnet sein.
Zweck der Portscanner ist es, herauszufinden, welche Ports offen
sind, also für eine Verbindungsaufnahme zur Verfügung stehen. Über
offene Ports kann ein Einbruchsversuch erfolgen.
Posting
Das Abschicken eines Artikels in eine Newsgroup.
PPGA-Gehäuse
PPGA steht für Plastic Pin Grid Array. Der Mikrochip des Hauptprozessors
ist nur wenige Quadratmillimeter groß. Er muß zum einen vor
schädlichen Umwelteinflüssen geschützt und zum anderen auch mit
Anschlüssen für Betriebsspannungen, Signale usw. versehen werden.
Dafür wird er in ein Gehäuse integriert. Das PPGA-Gehäuse besteht
aus dem Werkstoff Plastik.
PPP
Point to Point Protocol wird verwendet, um die
Konfigurationsparameter mehrerer Schichten zwischen zwei Netzknoten
auszutauschen. Es dient dem Netzzugang für entfernte Rechner.
PPTP
Point to Point Tunneling Protocol wird für virtuelle
private Netzwerke (VPN) verwendet. Das VPN verwendet das öffentliche
Internet als Transportmedium - der private Teil entsteht durch die
in PPTP eingebaute Verschlüsselung.
PRML
Partial Response Maximum Likelihood: digitales Verfahren zur
Interpretation der analog gespeicherten magnetischen Informationen
auf Datenträgern.
Programmend
I/O (PIO)
Bei Programmed-I/O kümmert sich der Prozessor des
PC um die Übertragung der Daten zwischen SCSI-Controller und
Arbeitsspeicher. Ein Controller mit Programmed I/O ist einfacher und
damit billiger herzustellen als ein Busmaster-Controller. Dafür
kann er bei vielen Operationen auf dem SCSI-Bus das System
verlangsamen, weil sich der Prozessor des PC um die Arbeit kümmern
muß.
Proxy
Einem Festplatten-Cache vergleichbar. Wenn Sie eine Web-
Site laden wollen, prüft der Proxy-Server Ihres Providers, ob die
Daten auf seiner lokalen Festplatte zwischengespeichert sind. Wenn
ja, erhalten Sie die Site von diesem Server.
Prozessortakt
Der Prozessor bekommt von der Hauptplatine ein Taktsignal, das intern
aufbereitet und vervielfacht wird. Jeder Rechenschritt benötigt ein
oder mehrere Taktsignale. Moderne Prozessoren arbeiten mit bis zu
400 MHz, das bedeutet 400 Millionen Takte pro Sekunde.
PS/2-Buchse
Tastaturen und Mäuse werden bei modernen PCs über
sogenannte PS/2-Anschlüsse mit dem Computer verbunden. Der Begriff
PS/2 stammt dabei von einer Computer- Baureihe ab, die IBM 1988 als
Nachfolger für AT- kompatible Systeme eingeführt hat. Die Stecker
sind recht klein und rund. Moderne Hauptplatinen besitzen nur noch
PS/2-Anschlüsse für Maus und Tastatur. Eine serielle Schnittstelle
wird somit nicht durch die Maus belegt.
QIC
(Abkürzung für Quarter-Inch Cartridge) Mit Abstand am meisten
verbreitet unter den Bandgeräten ist das QIC-Format. Zunächst
unterscheidet man zwischen dem etwa 5 1/4-Zoll großen
QIC-Cartridges und den kleinen etwa 3 1/2-Zoll großen
Mini-Cartridges.
Das QIC-Kommitee nennt derzeit mehr als 20
verschiedene Aufzeichnungsverfahren und mehr als 40 verschiedene
Cartridges. Zusätzlich gibt es noch eine ganze Reihe von
Untergattungen, die sich in Bandlänge, Bandbreite und Formfaktor
der Kasette unterscheiden:
QIC-MiniCartridge, QIC-Wide, QIC-XL,
Travan, QIC-Extra. Nicht minder verwirrend sind die unzähligen 5
1/4-Zoll- QIC-Bänder, deren genauere Aufzählung wir Ihnen
ersparen. Wir hatten nur einen Vertreter von Tandberg dieses langsam
aussterbenden Formates im Test. Derzeit findet das Travan-Format die
größte Verbreitung unter den QIC-Streamern. Unter den übrigen
QIC-MiniCartridge- Formaten gewinnen dank Iomega die
QIC-Extra-Cartridges an Bedeutung.
QIC-Extra
QIC-Extra-Cartridges sind nochmals deutlich größer als
Travan-Bänder, passen jedoch zumindest mechanisch in die gleichen
Laufwerke. Das Band ist 1000 Fuß (305 m)statt 750 Fuß (228 m)
lang, wodurch sich theoretisch eine um 37 Prozent höhere Kapazität
als bei einem Travan-Tape ergibt.
QIC-Minicartridge
Sie ist die Mutter aller 3 1/2-Zoll-QIC-Cartridge- Formate.
Bekanntester Vertreter sind die inzwischen veralteten DC2120 des
QIC-80-Formats.
QIC-Wide
Hier ist das Band statt 1/4-Zoll (=6,36 mm) 8 mm breit.
Dadurch passen mehr Spuren und damit mehr Daten auf das Band
äußerlich entsprechen QIC-Wide-Cartridges normalen MiniCartridges.
QIC-XL
Bei XL-Cartridges sind die Bänder durch Verwendung dünnerer
Trägermaterialien länger.
Quad
Eine Internet-Adresse besteht aus vier Quads, die mit einem Punkt
voneinander getrennt sind (etwa 194.111.111.123).
RAID
Abkürzung für Redundant Array of Independend Disks. Beschreibt
Funktionen der Zusammenfassung von Festplatten zur
Performance-Steigerung und Erhöhung der Fehlertoleranz.
RAS
Der Remote Access Service verbindet Computer über das DFÜ-
Netzwerk. Betriebssysteme, die nicht über ein DFÜ- Netzwerk
verfügen - wie OS/2 und Windows 3.11 - brauchen einen RAS-Treiber,
um Rechner per Telefonleitung zu verbinden.
RDRAM
Abkürzung für Rambus Dynamic RAM
RE
Markiert in der Subject-Zeile eine Antwort auf die folgende Frage in einem
Newsgroupartikel.
Remote-Dienst
Mitarbeiter zu Hause, im Außendienst oder in kleinen
Filialen arbeiten per Remote-Verbindung auf dem firmeneigenen
Server. Sie vermeidet doppelte Datenhaltung und sorgt für aktuelle
Daten.
Replikation
Replikation bezeichnet die Verwaltung mehrerer Kopien einer
Datenbank. Die verschiedenen Kopien können unabhängig voneinander
bearbeitet werden, werden dann aber repliziert, das heißt
miteinander verglichen und damit auf den neuesten Stand gebracht.
REQ
Markiert
in der Subject-Zeile eine Anfrage in einem Newsgroupartikel.
RIMM
Abkürzung
für Rambus Inline Memory Module. Dies ist die Bauform für
Rambus-Speicher. Die Speichertypen umfassen: SDRAM und RDRAM. DDR
und VCM sind lediglich SDRAM- Erweiterungen.
Ring-Topologie
Hier ist jedes Netzwerkgerät sowohl mit dem rechten als
auch mit dem linken Nachbarn verbunden. Der Nachbar des "letzten"
Geräts ist gleichzeitig der Nachbar des "ersten".
RISC
RISC bedeutet Reduced Instruction Set Computing und
bezeichnet ein besonderes Prozessorkonzept. Statt wie bisher
Anweisungen oder Befehle (Instruktionen) über flexible
elektronische Baugruppen im Prozessor ausführen zu lassen, werden
nun die Befehle im Prozessor fest "verdrahtet". Das
erfordert allerdings mehr elektronische Baugruppen (Register) im
Prozessor sowie ausgeklügelte Technologien. Befehle können dann
aber meist während eines Prozessortaktes ausgeführt werden, was
einen enormen Geschwindigkeitsschub ergibt.
RJ-11
International
genormter Anschluss-Typ für Analog-Telefon- Anschlüsse.
RJ-45
International genormter Anschluss-Typ für ISDN- und LAN- Kabel.
Router
Hard- oder Software, die eine Verbindung zwischen
verschiedenen Netzen herstellt. Meistens passiert ein Datenpaket im
Internet eine ganze Serie von Routern.
RS-232
Protokoll
der seriellen Schnittstelle am PC.
RS232-Schnittstelle
Vergleichsweise langsame, serielle Schnittstelle für den
Anschluß von Modems, externe ISDN-Adapter und Mäuse an den PC.
RX oder RxD
Abkürzung für Recieve Data. Leitung, Anschluss oder
Einstellungsmöglichkeit für den Empfang von Daten.
S/MIME
Unabhängig
davon, ob eine Mail sensible Informationen enthält oder nicht,
wollen die meisten Anwender sichergehen, daß Nachrichten nicht
abgefangen und von unberechtigten Personen gelesen werden. Als
bislang sicherste Methode gilt die Verschlüsselung mit PGP. In der
Praxis kommt PGP aber eher selten zum Einsatz, denn dieser
Verschlüsselungsmethode haftet immer noch der Ruf einer wenig
benutzerfreundlichen Technik an - auch wenn dem längst nicht mehr
so ist. Ein relativ neues Protokoll soll nun den Weg zum sicheren
E-Mail-Austausch ebnen: S/MIME (Secure Multipurpose Internet Massage
Extensions). Die Chancen stehen gut, da zwei wichtige Anbieter von
E-Mail-Lösungen S/MIME in bereits verfügbaren Anwendungen
implementiert haben, insbesondere Microsoft in Outlook Express und
Netscape in seinem Messanger. Zwei wichtige Markmale kennzeichen
S/MIME: Privacy - nur der richtige Empfänger kann die Nachricht
lesen - und Authentizität, das heißt, der Empfänger kann sicher
sein, daß die Nachricht auch vom notierten Absender stammt. Die
Verschlüsselungstechnik verwendet digitale IDs und nutzt MIME für
die Strukturierung von Nachrichten. Eine digitale ID besteht aus
einem öffentlichen und einem privaten Schlüssel sowie einer
digitalen Signatur. Bevor verschlüsselte oder digital signierte
Nachrichten versendet werden können, benötigt man zunächst eine
digitale ID. Die gibt es beispielsweise von Veri Sign unter
www . versign . com.
SATAN
Programmpaket zum Aufspüren von Sicherheitslöchern in
Netzwerken.
SBP-2
Das Serial Bus Protocol 2 wird von Apple und Microsoft
eingesetzt. Ihm liegt ein erweiterbares DMA-Modell zu Grunde, das
Interrupt-Last der CPU verringert. Wie beim SCSI-Command -Queueing
können die angeschlossenen Geräte das Sortieren und Abarbeiten der
Steuerkommandos selbst übernehmen. Da SPB-2 einen Teil des
CPU-Speichers auf den 1394-Adressraum abbildet (mappt), kann das
Gerät die Daten per DMA übertragen.
Scannen
Scannen
nennt man den Vorgang, wenn ein Computer mit einem speziellen Gerät
ein Foto, einen Ausdruck oder eine Zeitschriftenseite abtastet. Das
Resultat ist ein digitales Bild, das im Computer gespeichert wird.
Das digitale Bild kann angezeigt, weiterverarbeitet und wieder
gedruckt werden. Das "spezielle Gerät" nennt sich Scanner
und ist ab 100 Mark erhältlich.
Schnittstelle
Damit
der PC sich mit anderen Geräten versteht, gibt es definierte
Berührungspunkte. Solche Übergänge aus dem internen Gefüge des
Computers "nach draußen" heißen Schnittstellen. Der PC
und das externe Gerät halten sich an bestimmte "Umgangsformen".
Damit wird dann die Verständigung gewährleistet. Geräte für die
Datenübertragung werden meist über die serielle Schnittstelle
angeschlossen (die sogenannten "COM"). Die parallelen
Schnittstellen heißen "LPT". An ihnen finden Drucker oder
auch Scanner Anschluß.
SCSI
Small Computer System Interface. Standardisierte
Schnittstelle zum Anschluß beliebiger Peripheriegeräte an den PC.
SCSI-3
Der SCSI-Standard der nahen Zukunft, der Erweiterungen wie
Fibre Channel ermöglicht. Leider wird der SCSI- Ausdruck auch oft
mißverständlich für neue SCSI- Steckverbinder oder einzelne, von
diesem Standard jedoch unabhängige Transfermodi (zum Beispiel
UltraSCSI) verwendet.
SDRAM
Synchrones DRAM. Diese Speichervariante besitzt zwei
synchron betriebene Bereiche, die wechselweise angesprochen werden.
Diese Arbeitsweise ähnelt dem Dual- Ported VRAM und läßt hohe
Taktraten (zur Zeit 100 MHz) zu.
Security-Dienst
Auf dem Server arbeiten Antiviren-Scanner, die pausenlos
ein- und ausgehende Dateien prüfen. Zusätzlich werden die
Arbeitsstationen beim Anmelden gescannt. Das zentrale
(Server-)Update sorgt für aktuelle Viren- Signatur-Dateien.
serieller
Anschluß
Dieser Anschluß verbindet den PC mit einem
externen Gerät. Der Austausch der Daten erfolgt Bit für Bit. Daher
die Bezeichnung "seriell". In der Grundausstattung ist
jeder PC mit mindestens zwei dieser Anschlüsse ausgestattet.
Typische Geräte für den seriellen Anschluß sind Maus und Modem.
Server
Zentraler Rechner, der anderen Rechnern (Clients) Daten
zugänglich macht. Im Internet gibt es Server für WWW- Seiten,
E-Mail, IRC, FTP, Newsgroups und Domain-Namen. Fast alle Dienste des
Internet basieren auf diesem Client/Server-Prinzip.
SGRAM
Synchrones Grafik-RAM. Entspricht dem SDRAM, beherrscht aber
eigene Zugriffsmodi wie Block-Write.
Share
Freigegebene Verzeichnisse heißen Shares (Freigegeben).
Ebenso gibt es die Drucker- und Modem-Shares.
Shares
Ordner, die für den Zugriff
über ein Netzwerk freigegeben werden. Bei Windows- Freigaben in
einem LAN sollte der NetBIOS-Port 139 für den Zugriff über das
Internet beobachtet werden. Die meisten Firewalls bieten Optionen ür
diesen Schutz.
SIMM
Abkürzung
für Single Inline Memory Module. Sie werden auch als PS/2 SIMMs
bezeichnet.
SLIP
Das Serial Line Internet Protocol ist ein veraltetes
Protokoll, das Netzzugänge für entfernte Rechner gestattet.
Slot-1
Als Slot-1 wird ein speziell von Intel entwickelter Steckplatz mit 370
Anschlüssen für Intel-Prozessoren bezeichnet. Der Prozessor wird
in diesen Steckplatz eingesteckt und mit speziellen Halteschienen
arretiert.
Slot-One-Sockel
Damit wird der Steckplatz für Pentium-II-Prozessoren bezeichnet. Der
sieht aus wie eine Fassung für eine Einsteckkarte. Der Prozessor
ist mit dem sog. Second-Level-Cache in einem Metallgehäuse
untergebracht.
SMNP
Simple Network Management Protocol; Router, die CMIP oder
SMNP unterstützen, erfüllen eine der Voraussetzungen für ein
zentrales Netzwerk-Management.
SMTP
Mit dem Simple Mail Transfer Protocol übertragen E-Mail-
Programme Daten an den Mail-Server des Providers. Dieser leitet die
E-Mail - über Zwischenstationen - an den Mail- Server des
Empfängers weiter.
Sniffing
Ausspionieren von Daten, meistens von IP-Paketen. Manche
Paket-Sniffer können Adressen in IP-Paketen ändern und damit diese
Daten umleiten.
SNMP
Mit dem Simple Network Management Protocol (SNMP) werden
Fehlermeldungen, so genannte Traps, von Netzwerkgeräten an eine
zentrale Instanz gesendet - den SNMP-Manager. Auf den zu
überwachenden Geräten laufen so genannte Agenten: Software, die
bestimmte Eigenschaften des Geräts überwacht. Bei Printservern ist
das zum Beispiel Papierstau am Drucker oder Tonermangel. Was genau
überwacht wird, steht in der IB (Management Information Base),
einer standardisierten Datenbank, die der Hersteller des zu
überwachenden Geräts liefert.
Sockel 7
Das ist die Bezeichnung für die Fassung herkömmlicher
Pentium-Prozessoren. Dabei handelt es sich um einen flachen weißen
Sockel mit vielen Löchern. Der Prozessor wird von oben in die
Fassung gesteckt. Durch Umlegen eines Hebels wird er festgeklemmt.
Sockets
Sockets stammen ursprünglich aus dem BSD-UNIX (Berkley
Software Distribution) und wurden später von Microsoft in einer
adaptierten Form als Windows-Sockets 1.1 übernommen. Bei der
Adaption blieb allerdings die volle Kompatibilität auf der Strecke.
Seit Windows NT 4 gibt es die Sockets in einer mit BSD kompatibleren
Version 2, die außerdem einige andere Probleme der Sockets 1.1
behebt. Sockets dienen als Interface zu einem Netzwerkprotokoll,
nicht als Protokoll selbst. Im Fall der Windows-Sockets 1.1 können
die Sockets ausschließlich als Interface zu TCP/IP verwendet
werden., Sockets 2 sind protokollunabhängig. Der Sinn dieses
Interface ist in erster Linie darin zu finden, daß der
Programmierer sich nicht mit den Details der Netzwerkkommunikation
auseinandersetzen muß, sondern einen Satz an Funktionen und
Datentypen zur Verfügung hat, die das darunterliegende Protokoll
nahezu unsichtbar machen. Im Klartext: ein Socket ist der Endpunkt
einer Kommunikationsleitung und dient als Objekt, das dazu verwendet
werden kann, mit anderen Socket-Anwendungen im Netzwerk zu
kommunizieren, ohne daß man sich um das Protokoll zu kümmern
braucht. Konsequenterweise können BSD-Socket-Handles immer als
File-Handles betrachtet werden, aus denen gelesen beziehungsweise in
die geschrieben werden kann. Bei Windows-Sockets ist dies zwar nicht
möglich (auch bei Sockets 2 nur zum Teil), trotzdem ist die
Verwendung von Sockets oder Socket-Handles zum Lesen und Schreiben
von Daten analog zum Lesen und Schreiben von Daten aus Dateien. Im
Kern wird dabei ein Socket unter Angabe einer IP-Adresse und einer
Port-Nummer erzeugt. Die IP-Adresse bestimmt dabei den Rechner, auf
dem der Socket angelegt wird, die Port-Nummer bestimmt den logischen
Namen des Socket (analog: den Dateinamen). Der erzeugte Socket dient
dann als Handle, an das verschiedene Funktionen zum Lesen und
Schreiben von Daten gesendet werden können (analog:
Read-File(aFile- Handle, &dest, sizeof(dest)). Zusätzlich
stehen verschiedene Socket-Modi zur Verfügung. Ein Socket kann zum
Beispiel darauf warten, daß mit ihm Kontakt aufgenommen wird. Diese
Socket-Typen werden typischerweise für die Server-Seite der
Socketverbindung verwendet.
Spam
Spam ist Datenmüller wie beispielsweise Werbung. "Gute"
Server lassen Anti-Spam-Software laufen, um sich davor zu schützen.
SPGA-Gehäuse
SPGA steht für Staggered Pin Grid Array, was man in etwa wie "Gehäuse
mit abgestuften Anschlüssen" übersetzen kann. Gemeint sind
damit die in mehreren Reihen um das Gehäuse herum angeordneten
Anschlüsse für Betriebsspannung sowie Steuer- und Datensignale.
Spyware
Programme, die auf dem PC des Anwenders laufen und immer dann, wenn der Rechner
online ist, beliebige Informationen versenden (im Jargon auch "nach
Hause telefonieren" genannt). Es gibt immer wieder hitzige
Debatten darüber, was an wen versendet wird und ob eine Verletzung
der Privatsphäre vorliegt. Nachweise sind aber bisher nur selten
erbracht worden.
SSL
Secure Socket Layer
Sichere Datenübertragung mit Secure Socket Layer
Von Netscape entwickeltes Protokoll zur Sicherung von
Internet-Verbindungen. Es sorgt für Vertraulichkeit, Integrität
und Authentizität der Verbindung. Bei diesem Satz an
Client-Server-Protokollen wird während des Verbindungsaufbaus der
öffentliche Schlüssel des Servers überprüft. Heutige Browser
unterstützen SSL, die Schlüssellänge beträgt meist 40 Bit. Als
sicher gilt unter Experten allerdings erst 128 Bits.
Standby-Modus
(Suspend-to-RAM) Einfrieren des aktuellen Zustandes des Betriebssystems und der
geöffneten Applikationen. Die Komponenten und der Prozessor werden
in einen stromsparenden SChlafmodus versetzt. Im Standby-Modus wird
zudem eine Restenergie für den Refresh des Arbeitsspeichers
benötigt.
Start-Volume
Laufwerk, auf dem das %Systemroot%-Verzeichnis (meist
\Windows) angelegt ist.
Startdiskette
Wenn der Rechner von der Festplatte überhaupt nicht mehr hochfährt,
hilft nur noch das Booten mit der Startdiskette. Normalerweise
werden Sie bei der Installation von Windows 95 und 98 aufgefordert,
eine solche Diskette für den Notfall herzustellen. Sie können die
Startdiskette aber auch nachträglich erstellen. Über die
"Einstellungen" in der Windows-Startleiste,
"Systemsteuerung", "Software", "Startdiskette",
"Diskette erstellen" legen Sie die Diskette an. Damit
haben Sie im Notfall ein laufendes Betriebssystem, um beispielsweise
Reparaturen an der Festplatte durchzuführen.
Stealth Mode
Anfragen aus dem Internet an die eigenen Ports müssen
normalerweise beantwortet werden, egal ob eine Verbindung
hergestellt werden kann oder nicht. Ports im Stealth-Mode ignorieren
diese Anfragen und "verstecken" das System. Von außen
sieht es so aus, als ob das System gar nicht vorhanden wäre.
Stealth
Scan
Portscan, der vom Opfer nicht entdeckt wird.
Stern-Topologie
Sie benötigt von jedem Netzwerkgerät eine Leitung zu einem
Knotenpunkt. Am Knotenpunkt verbinden aktive Verkabelungskomponenten
die Leitungen.
STP
Abkürzung für Shielded Twisted Pair. Abgeschirmtes TP-Kabel.
STW
Servo Track Writer: dient zur Markierung der Festplatte mit
Daten für die Positionierung der Schreib-/Leseköpfe.
Sub-Notebook
Wenn ein tragbarer PC deutlich kleiner als ein normales Notebook ist,
spricht man von einem Sub-Notebook. Der typische Vertreter dieser
Klasse ist die Libretto- Familie von Toshiba. Solch ein Sub-Notebook
ist zugeklappt etwa so groß wie ein normales Buch. Das wirkt sich
natürlich auf Gewicht und Größe, aber auch auf die Tastatur aus,
deren Tasten deutlich kleiner als normal sind. Selbst
10-Finger-Tipper dürfen dann aufs Zwei-Finger-Adler-System
umschwenken.
Subnet-Mask
Adressiert Subnetze durch Maskieren von IP-Adressbits. Sie gibt die Größe des
Subnetzes an. Innerhalb eines Subnetzes können Daten direkt von
Rechner zu Rechner übertragen werden, ohne eine Verbindung über
einen Router bzw. ein Gateway herstellen zu müssen. Die Subnet-
Mask besteht wie eine IP-Adresse aus vier Quads.
Switch
Ein aktiver Hub, der wie eine Telefonvermittlungsstelle den
Netzwerkverkehr zwischen Clients und Server(n) regelt, in dem er
selbsttätig die Zieladressen der IP- Pakete auswertet und den
entsprechenden Adressaten zustellt.
Switch
Ein Switch (Schalter) scheint auf den ersten Blick wie ein Hub zu
funktionieren. An ihm lassen sich mehrere mit Netzwerkkarten
ausgerüstete Rechner oder andere Netzwerkgeräte anschließen. Die
Daten werden dann entsprechend verteilt. Während ein Hub aber die
Daten an alle angeschlossenen Geräte gleichzeitig weitergibt, ist
ein Switch in der Lage, für einen kurzen Moment eine exklusive
Verbindung zwischen zwei am Switch angeschlossenen Netzgeräten
herzustellen. Die Übertragungsleistung wird dadurch wesentlich
höher, als das bei einem Hub der Fall ist. Das erfordert aber auch
eine wesentlich aufwendigere Elektronik, was einen Switch gegenüber
einem Hub auch wesentlich teurer macht.
SYN-Attacks
Bei der Verbindungsaufnahme zwischen zwei Computern (TCP-
Handshakes) werden drei Datenpakete gesendet: Im ersten setzt der
Client das SYN-Bit. Er signalisiert damit, dass er eine Verbindung
wünscht. Der Server antwortet mit einem gesetzten SYNACK-Bit. Falls
nicht, bleibt die Verbindung halb offen (illegal). Erzeugt man viele
solcher halboffenen Verbindungen, stürzen manche Systeme ab
(SAN-Flooding).
System-Volume
Laufwerk, welches die für den Systemstart notwendigen
Dateien enthält. Bei Windows XP sind das unter anderem der Urlader
Ntldr und die Boot.ini. Meist ist das System- Volume das Laufwerk
C:.
Systemtakt
Heißt
auch externe Taktfrequenz. Das ist der Takt, mit dem der Prozessor
mit seiner Umgebung "kommuniziert". Vom Systemtakt werden
alle Taktfrequenzen abgeleitet, die auf der Hauptplatine benötigt
werden, etwa der PCI-Bus mit 33 MHz, der AGP-Steckplatz mit 66 MHz
und auch der Prozessortakt, der intern noch einmal vervielfacht
wird.
Systemüberwachung
Einige der getesteten Mainboards verfügen über eine
Systemüberwachung (System Monitoring). Hier sitzen auf dem
Mainboard Sensoren für Temperatur, Spannungsversorgung und
Lüfterdrehzahl. Das BIOS überprüft die Werte und meldet kritische
Betriebszustände. Bei einigen BIOS-Versionen lassen sich bei Gefahr
auch Gegenmaßnahmen definieren. Bespielsweise können Sie bei zu
hoher CPU-Temperatur eine niedrigere Taktfrequenz vorgeben. Wir
zählen zur Systemüberwachung auch die S.M.A.R.T-Funktion einiger
BIOS-Varianten.
Takt
In einem Rechner funktioniert alles nur in einem Zeitraster: dem Takt.
Dabei geben spezielle Bausteine nach einem kurzen Zeitabschnitt
(etwa alle 3 bis 10 Milliardstel Sekunden) einen kurzen Impuls ab.
Der Impuls ist etwa für den Prozessor das Signal, den nächsten
Schritt zu tun. Diese Taktgeber gibt es für den Prozessor, die
Hauptplatine, aber zum Beispiel auch für eine Grafikkarte. Je höher
der Takt, um so schneller wird gearbeitet.
Taktfrequenz
Der Prozessor arbeit in einem sehr schnellen Arbeitstakt. Da
der Taktschlag mehrere hundert Millionen Mal pro Sekunde erfolgt,
spricht man von einer Taktfrequenz. Je höher der Arbeitstakt ist,
desto mehr leistet der Prozessor. Allerdings sind Prozessoren
verschiedener Hersteller mit gleicher Taktfrequenz nicht unbedingt
gleich schnell, da sie für die gleiche Aufgabe oft unterschiedlich
viele Arbeitstakte benötigen. Die momentan höchste Taktfrequenz
liegt bei 450 MHz (also 450.000.000 Arbeitstakte pro Sekunde) und
wird nur von Intel-Prozessoren erreicht.
TAPI
Abkürzung für Telephone Application Programming Interface. Dies bezeichnet
die Standard-Software-Schnittstelle für computergestützte
Telefonie (s. CTI). Die Hardware und Software der verschiedenen
Hersteller ist auf diese Standard-Schnittstelle abgestimmt. So
lassen sich verschiedene Geräte und Programme miteinander
betreiben.
TCP-Handshake
Der Aufbau einer Verbindung mit dem Transmission Control Protocol
(TCP-Handshake genannt) erfolgt in drei Schritten:
zuerst
schickt der Host, der eine Verbindung wünscht, ein TCP-Paket an das
Zielsystem, in dem das SYN-Bit (Synchronize-Bit) angeschaltet ist.
Dieses signalisiert dem Zielsystem, dass ein Verbindungsaufbau
erwünscht ist.
Das Zielsystem sendet eine Antwort, bei der
ebenfalls das SYN-Bit und zusätzlich das ACK-Bit (Acknowledge-Bit)
gesetzt ist und signalisiert damit seine Bereitschaft.
Der
initiierte Host bestätigt mit einem ACK-Bit. Damit steht die
Verbindung.
Eine Verbindung beenden Sie auf ähnliche Weise:
Statt des SYN- wird das FIN-Bit (Finalize-Bit) gesetzt.
TCP/IP
Das TCP/IP-System (Transmission Controll Protocol/Internet
Protocol) hat sich im Internet als Netzwerkstandard etabliert, der
von reinen Netzwerk- Betriebssystemen wie Novell Netware als auch
von Windows 95/NT und Unix von Haus aus unterstützt wird. TCP
spielt die Rolle des Verbindungs-Managers, IP sorgt für den
eigentlichen Datentransport. Das TCP (RFC793) kontrolliert die
Verbindung, überwacht die ein- und ausgehenden Daten und überprüft,
ob alle Daten vollständig übertragen wurden. Falls nicht, werden
fehlende Daten noch einmal gesendet. Um über Ihren
Internet-Provider einen Zugang zum Internet zu bekommen, müssen Sie
das TCP/IP-Protokoll auf Ihrem Rechner installiert haben, das Sie im
Netzwerkdialog finden. Um das TCP/IP-Protokoll aus
Windows-Programmen heraus nutzen zu können, ist eine besondere
Schnittstelle erforderlich. Diese Funktion erfüllt die Windows-
Systemdatei winsock.dll, die quasi als Dolmetscher zwischen der
Internet-Applikation und dem TCP/IP-Stack fungiert.
TCP/IP-Adressierung
Um die TCP/IP-Adressierung zu verstehen, muß man wissen,
wie das Internet organisiert ist: Es besteht aus Subnetzen, die alle
zusammen das Internet ergeben. Wenn Sie mit einem einzelnen Rechner
ins Internet gehen, gehören Sie zu einem Subnetz, das dem Provider
gehört. Schließen Sie Ihr LAN so ans Netz an, wie in diesem
Beitrag beschrieben, gehören Sie ebenfalls zu einem Subnetz des
Providers - Sie benötigen nur eine einzige IP, um bis zu 254
Rechner ans Internet zu binden. Beantragen Sie dagegen bei Ihrem
Provider einen Pool an IPs, ist Ihr Netz ein eigenes Subnetz.
Subnetze werden über die IP identifiziert.
IP-Adressen haben
immer die Form x.x.x.x, wobei x eine Zahl zwischen 0 und 255 ist.
Jede IP ist zweigeteilt: Der erste Teil beschreibt das Netz, der
Rest den Rechner im Netz. Wenn n das Netz und r der Rechner ist,
kann die IP zum Beispiel so aussehen: n.r.r.r oder n.n.r.r oder auch
n.n.n.r. Anhand dieser drei Beispiele läßt sich die Klasse des
Netzes feststellen: n.r.r.r ist ein Klasse-A- Netz. In dieser
Adresse gibt es nur ein Byte für die Anzahl der Netze, also kann es
nur maximal 256 Klasse-A- Netze geben. Die werte 0 und 255 sind
Spezialfälle und können nicht verwendet werden - also bleiben 254
Möglichkeiten. Daraus folgt: Es gibt weltweit nur 254
Klasse-A-Netze. Jedes dieser Netze kann aber sehr viele Rechner
enthalten, die durch die verbleibenden drei Bytes gekennzeichnet
werden: Die Anzahl der Rechner in einem Klasse-A-Netz berechnet sich
so: 256*256*256 (minus der Spezialfälle). Solche großen Netze
bekommen nur sehr große Firmen zugeteilt (sie sind auch ziemlich
teuer). Das nächst kleinere Netz ist das Klasse-B-Netz: Hier werden
die ersten beiden Bytes zum Adressieren des Subnetzes verwendet. Das
kleinste ist schließlich das Klasse-C-Netz, bei dem die ersten drei
Bytes das Subnetz kennzeichnen und ein Byte für die
Rechnerkennungen verbleibt. An der Subnetmask erkennen Sie ebenfalls
die Klasse: 255.0.0.0 steht für ein Klasse-A-Netz, 255.255.0.0 für
ein B- und 255.255.255.0 für ein C-Netz.
Teilnetze
Wenn das Datenaufkommen in einem Netzwerk zu groß wird, wird es in
Teilnetze (Subnetze, Segmente) aufgeteilt, die ihrerseits mit
Verbindungsgeräten wie Routern verbunden sind.
Telefonie-Dienst
Der Server ist mit der Telefonanlage verbunden oder wird mit
entsprechenden Steckkarten selbst dazu. Eine Kopplung zwischen
eingehender Telefonnummer (ISDN) und der Telefon-Datenbank erlaubt
den schnellen Zugriff auf alle Anruferdaten. Ausgehende Telefonate
werden ebenfalls per PC verwaltet. Dieser Dienst vereinfacht die
personenbezogene Abrechnung der Telefongebühren.
Telnet
IP-Protokoll. Es baut ein virtuelles Terminal auf, das vom eigenen Computer aus
ein anderes System im Netzwerk steuern kann. Telnet wird immer dann
benutzt, wenn sich auf einem anderen System eine oder mehrere
Anwendungen befinden, die lokal nicht zur Verfügung stehen.
TFT-Display
Hinter TFT verbirgt sich der Begriff "Thin Film
Transistor", also ein Schalter, der als dünner Film auf eine
Oberfläche aufgetragen wird. Damit lassen sich Bildschirme bauen,
die nur wenige Millimeter dick sind. TFT-Anzeigen finden sich daher
in Notebooks und Flachbildschirmen. Die Produktion ist allerdings
derart aufwendig, daß TFT-Displays vergleichsweise teuer sind.
Ticker
Das
ist eine Art Laufband, das aktuelle Informationen zeigt. Ein Ticker
ist ein Active-Desktop-Element, das Sie auf den Desktop legen und
aktualisieren können. Es gibt zum Beispiel einen
ZDF-Nachrichten-Ticker oder diverse Börsenticker, in denen aktuelle
Informationen gezeigt werden.
TLD
Abkürzung
für Top Level Domains. Oberste Hierarchie-Ebene (nach dem Root) des
DNS. Wird an den Endungen der FQDNs erkannt, etwa .de, .com oder
.org. TLD-Server werden von großen Organisationen gepflegt, die man
für diese Dienste bezahlen muß (machen Provider).
Token
Bitmuster, das ständig ein Ring-Netz durchläuft.
TOR
Abkürzung für Trusted Operating Root.
Touchpad
Jedes
Notebook hat heute einen Maus-Ersatz eingebaut: das Touchpad. Es ist
meist eine Fläche mit zwei Maustasten am Rand. In der Fläche
bewegt man einen Finger und der Mauszeiger auf dem Bildschirm
wandert mit. Die Bedienung ist sehr gewöhnungsbedürftig und
erreicht auch nach Wochen nicht die Geschwindigkeit und Präzision
einer Maus.
TP
Abkürzung
für Twisted Pair. Vieradriges Kabel, dessen Leitungen paarweise
verdreht sind. Es enthält pro Meter etwa 2 bis 3 Drehungen
("gedrehtes Kabel").
Transceiver
Das
Wort stammt aus dem Englischen und bezeichnet ein Gerät, in dem
sich sowohl Sender als auch Empfänger befinden. RadioLAN benötigt
für die kabellose Datenübertragung ebenfalls einen Transceiver.
Die Daten werden damit empfangen. Gleichzeitig ist es aber auch
möglich, Daten an andere Transeiver zu senden.
Travan
Travan-Cartridges sind in ihren Außenabmessungen etwas
größer als normale QIC-Mini-Medien. Das ergibt eine größere
Bandlänge und damit größere Kapazität. Das aktuellste Format ist
TR-4 mit 4 GByte (nativer) Kapazität. Daneben finden sich noch
TR-3-Streamer mit 2,5 GByte Kapazität im Handel. Die älteren
Travan- Formate reichen von 400 MByte bis 1,6 GigaByte, sind aber
bereits veraltet.
Tread
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Twisted-Pair-Kabel
Diese Kabel garantieren hohe Übertragungsraten. Sie ähneln
mit ihren Steckern normalen Telefonleitungen. Ein Twisted-Pair-Kabel
besteht aus mehreren Drähten, die miteinander verdrillt sind.
TX
oder TxD
Abkürzung für Transmit Data. Anschluss oder
Einstellmöglichkeit für das Senden von Daten.
TX-/LX-/PIIX4-Patch
Namen je nach Hersteller. Trägt in die Dateien mshdc.inf
und machine.inf (bei OSR2.1 auch usb.inf) die Kennzeilen für den
jeweiligen Chipsatz ein. Beim anschließenden Neustart von Windows
95 wird das Chipset dann korrekt erkannt. Wenn vorher der
IDE-Busmaster-Treiber installiert war, hat der Patch keinen Einfluß
auf die Performance.
Übersprechen
Unerwünschte
Signaleinwirkungen zwischen benachbarten Adern aufgrund induktiver
oder kapazitiver Kopplung. Gegen Übersprechen helfen Abschirmungen
und vergrößerte Abstände.
Übertragungsrate
Der Prozessor eines PC's kann direkt nur mit Daten im
Hauptspeicher arbeiten und muß dazu Daten von und zur Festplatte
schnell kopieren. Die Geschwindigkeit, mit der das Kopieren vor sich
geht, nennt sich Übertragungsrate und wird in MByte pro Sekunde
angegeben. Gut sind Werte über 10 MByte/sekunde.
UDP
User Datagram Protocol ist ein verbindungsloses Protokoll
zum Versenden von Datagrammen (Paketen). UDP garantiert weder die
Zustellung der Pakete, noch ist eine bestimmte Reihenfolge des
Eintreffens von Paketen gewährleistet.
Ultra-DMA
Erweiterung des DMA-Modus für die Datenübertragung auf dem
IDE-Bus. Der von Quantum und Intel initiierte Standard läßt
Burst-Transferraten bis zu 33,2 MByte/s zu.
Ultra-Notebook
Ein Ultra-Notebook ist ein mehr oder minder normales Notebook mit einer
Besonderheit: Die Größe und das Gewicht wurden bis zu den
technischen Grenzen minimiert. Daher sind Ultra-Notebooks oft
leichter als 2 kg und zugeklappt nicht höher als 2 cm.
UltraSCSI
Der zur Zeit schnellste Transfermodus auf dem 8-Bit-SCSI-
Bus. Wie schon bei FastSCSI beruht die gesteigerte Transferrate auf
einem höheren Takt des SCSI-Busses. So gelingen Geschwindigkeiten
bis zu 20 MByte/s (gegenüber 10 MByte/s bei FastSCSI). UltraSCSI
erfordert für maximale Leistung einen Controller und SCSI-Geräte,
die diesen Modus unterstützen.
UltraWideSCSI
Hier sind theoretisch bis zu 40 MByte/s machbar.
UltraWideSCSI benötigt für die maximale Geschwindigkeit einen
Controller und SCSI-Geräte, die diesen Modus unterstützen. der
16-Bit-Bus erfordert aber spezielle Kabel und Steckverbinder.
UNC-Pfad
Universal Naming Convention. Pfadangabe, die auf einen
anderen PC im Netz verweist. Ein UNC-Pfad, der auf ein Verzeichnis
Texte auf dem PC Ganymed verweist, sieht so aus: \\ganymed\texte.
Groß- und Kleinschreibung spielt dabei keine Rolle. Den UNC-Pfad
stellen Sie zum Beispiel ein, wenn Sie im Explorer Netzlaufwerk
verbinden wählen.
Uplink-Port
Port am Hub oder Switch, an dem ein weiterer Hub oder Switch
angeschlossen werden kann.
URL
Abkürzung für Universal Resource Locator. Die Methode, mit der
im Internet Ressourcen identifiziert werden: Typischerweise sind
dies WWW-Seiten. So identifiziert die URL: www.prisodi.de.html
beispielsweise die Homepage von prisodi.
USB
Abkürzung für Universal Serial Bus, der in der aktuellen Version
1.1 zwei Betriebsarten unterstützt: 1,5 MBit pro Sekunde für
langsame Geräte wie Mäuse und Tastaturen sowie 12 MBit pro Sekunde
für Geräte mit etwas höherem Bandbreitenbedarf. Die Spezifikation
der Version 2.0, die 480 MBit pro Sekunde erreichen soll, ist
inzwischen abgeschlossen.
USB-Hub
USB
ist eine neue Schnittstelle, die die serielle und parallele
Schnittstelle langsam ablöst. An einem USB-Strang lassen sich bis
zu 127 Geräte anschließen. Da ein PC aber meist nur zwei
Anschlüsse besitzt, braucht man eine Weiche, die aus einem
USB-Anschluß, zwei oder vier macht. Genau das leistet ein USB-Hub.
Solch ein Hub ist bei guten Bildschirmen im Monitorfuß eingebaut.
USB-Modem
Die klassische Modem-Schnittstelle RS232 ist zu langsam
geworden: Eine um den Faktor vier gepackte Datei, die mit 33 600 Bit
pro Sekunde über die Telefonleitung ins Modem kommt, entläßt nach
dem Dekomprimieren die vierfache Datenmenge in Richtung
PC-Schnittstelle. An der seriellen RS232, die auf 115 200 bps
begrenzt ist, muß das Modem künstlich bremsen. Abhilfe verschafft
entweder eine Beschleunigung der Verbindung vom Modem zum Rechner
oder eine komplett neue Architektur. Während vielerorts erfolgreich
mit der Heraufsetzung der Schnittstellengeschwindigkeit auf 230 000
oder gar 460 000 bps experimentiert wird, haben die meisten
Hersteller bereits Entwicklungen für den von Intel propagierten
Universal Serial Bus (USB) in der Schublade. Der verkraftet 12
MBit/s, ist seit mehr als einem Jahr propagiert, aber noch nicht
verbreitet. Das liegt auch daran, daß bisher erst Windows NT4.0 USB
unterstützt, ein Patch für 95 ist jedoch in Vorbereitung.
Bereits
auf Comdex Fall '96 gab es die ersten USB-Modems zu sehen, doch die
Hersteller sind zurückhaltend. Solange PC-Systeme USB nicht
unterstützen, traut sich kein Modemhersteller an das Terrain,
solange es keine Peripherie gibt, sieht kein PC-Hersteller einen
Vorteil in der Unterstützung des neuen Busses. Bleibt also das
Abwarten, bis Intel per Verkauf USB-bestückter Motherboards
Tatsachen schafft, oder ein PC-Bauer einen Marketing-Vorteil in der
neuen Schnittstelle sieht. "Wenn ein großer Hersteller
USB-Peripherie fordert, fangen wir sofort an, zu produzieren",
beschreibt Hermann Eiden von Diamond die Wartestellung.
Usenet
Die Bezeichnung der weltweit zusammengefaßten Newsgroups. Der Zugriff
erfolgt über ein Client-Programm, den sogenannten Newsreader. Doch
nicht alle Newsgroups müssen für Sie zugänglich sein. Ihr
Provider bestimmt, welche Sie empfangen dürfen. Diese Ablehnung
beruht sich auf Platzgründen oder auch auf den Inhalten diverser
Groups. Im Gegensatz zu den kommerziellen Online-Diensten wird hier
nicht überwacht, das heißt, die Leser bestimmen den Inhalt der
Groups. Daher ist der Inhalt manches Mal recht chaotisch.
UTP
Unshielded Twisted Pair - Terminus aus der
Netzwerktechnologie für nicht abgeschirmte Kabel mit verdrillten
Adern.
VAT
Abkürzung für Virtual Allocation Table
Verbindungsgeräte
Verbindungsgeräte (Brücken, Router, Switches) stellen Verbindungen zwischen
Teilnetzen her. Es sind meistens ziemlich teure, mehr oder weniger
intelligente Geräte, die Datenpakete von einer Quelle über mehrere
Teilnetze hinweg zum Ziel leiten.
VESA-DPMS
Spezifikation
des VESA-Konsortiums das Stromsparmaßnahmen für Monitore und
Video-Hardware definiert. In Arbeitspausen kann der Energieverbrauch
des Monitors in vier Stufen reduziert werden.
Volume
Bezeichnung für logische Datenträger (Partitionen u.s.w.).
Voodoo2
Die etwas merkwürdige Bezeichnung steht für Grafikkarten
mit einem sogenannten Voodoo-Chipsatz der Firma "3Dfx".
Diese gab es bishr nur als reine 3D-Grafikkarten, die zusätzlich zu
einer normalen Grafikkarte eingebaut werden. Die überragende
Qualität, Geschwindigkeit und einfach Programmierung haben Voodoo
zum Quasi-Standard der Spiele-Szene gemacht. Erst langsam können
sich andere 3D-Karten Marktanteile holen.
VPN
Abkürzung für Virtual Private Network. Verbindung von Intranets an verteilten
Standorten über das Internet. Sämtliche Daten sind während der
Übertragung auf der Internet-Strecke verschlüsselt (Datentunnel).
Dadurch entsteht ein geschlossenes Netzwerk. Für den Anwender
erscheint das Netz wie ein herkömmliches LAN, die Funktionalität
ist dieselbe.
VRAM
Video-RAM. Schneller, aber teurer Videospeicher, der
gleichzeitiges Lesen und Schreiben von Daten zuläßt (Dual-Ported).
Wake
on LAN
Wird diese Funktion von der Netzwerkkarte unterstützt,
kann mit einem speziellen Netzwerksignal, der ferngesteuert
gestartet werden.
WAN
Abkürzung für Wide Area Network; ein Netzwerk, das sich über mehrere
Standorte einer Firma oder eines Instituts verteilt und über
langsamere Leitungen verbunden ist.
Warenkorb
Im
virtuellen Warenkorb sammelt der Kunde Artikel, die er kaufen
möchte. Am Ende bestätigt er den Warenkorb und bekommt eine
Rechnung präsentiert. Dann bestätigt er die Bestellung.
Web-/FTP-Dienst
Eine Standleitung zum ISP (Internet Service Provider) bindet
den Server ins Internet ein.
Wide-SCSI
übertragungsprotokoll nach SCSI-2, die eine Erweiterung der
Busbreite auf 16-Bit definiert und daher auch spezielle Kabel und
Stecker erfordert. Wide-SCSI wird in der Regel zusammen mit
Fast-SCSI eingesetzt und ermöglicht Datenübertragungen mit bis zu
20 MByte/sekunde.
WINS
Der WINS-Dienst (Windows Internet Name Service), der unter
NT das Auflösen von Computernamen zu IP-Adressen übernimmt, ist
die Microsoft-Variante von DNS.
Workflow
Auch ein neues Modewort, das im Umkreis von Groupware
entstanden ist. Workflow bezeichnet den Arbeitsfluß in einem
Unternehmen, der natürlich möglichst problemlos verlaufen soll.
Damit das so ist, werden die verschiedenen Möglichkeiten einer
Groupware eingesetzt, also e-mail, Terminplanung in einem Netzwerk
etc. Wichtig ist auch ein Instrument, mit dem genau absehbar ist, in
welchem Bearbeitungsstadium sich ein bestimmter Vorgang befindet.
WRAM
Window-RAM ist eine Variante des VRAM.
WWW
WWW steht für World Wide Web, das weltweite Netz von
Informationsseiten, die sich mit einem speziellen Programm, dem
WWW-Browser, anschauen lassen. Jede Seite kann dabei Text und
Verweise enthalten. Klickt man auf einen Verweis, wird die
zugehörige Seite geladen. Der Clou: Eine Seite kann irgendwo auf
der Welt liegen und die Verweise auf irgendwelche Seiten im WWW
zeigen. Damit ist das WWW eine riesige Sammlung von
Informationsseiten mit Verweisen auf ähnliche Seiten. Sie können
sich vorstellen, daß man Stunden nur mit Klicken und Schauen
zubringen kann - wie bei einem Lexikon, nur daß Sie selbst nicht
mehr nach verwandten Begriffen suchen müssen sondern suchen lassen.
X-Post
Crosspost; Nachricht, die gleichzeitig in mehrere Newsgroups
gestellt wird.
Z-Buffering
Z-Buffer ist ein spezieller Bereich im Grafikspeicher, der
die z-Koordinaten von Objekten enthält. Der Grafikprozessor
benötigt diese Koordinaten, damit er immer nur Objekte mit den
kleinsten z-Werten (also welche im Vordergrund sichtbaren) tatsächlich
darstellt.
Zeilenfrequenz
Gibt
an, wie schnell der Elektronenstrahl eine Zeile schreibt. Die
maximal zulässige Zeilenfrequenz eines Monitors bestimmt die
höchstmögliche Bildwiederholfrequenz. Um zum Beispiel bei 1024 x
768 Punkten mit 80 Hz Bildwiederholfrequenz arbeiten zu können,
sind 64 kHz notwendig.
ZIP-Laufwerk
Ein
ZIP-Laufwerk ist eine Art Diskettenlaufwerk. Jede ZIP-Diskette kann
aber etwa 100 MByte Daten fassen (das 70fache einer normalen
Diskette). ZIP-Laufwerke gibt es mit USB-, SCSI- und
Parallelport-Schnittstelle. Sie sind sehr weit verbreitet und ab circa
110 Euro zu haben.
Zombies
Rechner
im Internet, von dem aus Angriffe durchgeführt werden, der aber
nichts davon weiß. Wird gern im Zusammenhang mit DoS-Attacken
(Denial of Service) eingesetzt, um das Opfer mit möglichst vielen
unterschiedlichen Absender-Adressen zu bombadieren. Der Hacker
bleibt dadurch länger unentdeckt.
Zugriffszeit
Die Zeit zwischen der Anforderung und Bereitstellung der
Daten wird in Milisekunden angegeben. Die mittlere Zugriffszeit
beschreibt die Zeit, die im Durchschnitt benötigt wird, um eine
beliebige Information auf der Festplatte zu finden und zu lesen. Bei
modernen SCSI- Platten und EIDE-Laufwerken mit LBA-Adressierung ist
dieser Wert nicht mit der durchschnittlichen Zugriffszeit
(Herstellerangabe: Spur zu Spur) gleichzusetzen.
ZV-Port
Auf Initiative Toshibas wurde 1996 die ZV-Port-Technologie (Zoomed
Video) in den PC-Card-Standard integriert. Um den Systembus und die
CPU des Notebooks vor allem bei umfangreichen Multimedia-Daten zu
entlasten, verbindet der ZV-Port direkt die Grafik- und
Audioerweiterung mit dem PC-Card-Slot. Die MPEG-Decodierung kann
somit komplett von der PC-Card übernommen und die Daten ohne
Leistungsminderung des Systems an den Grafik-Controller übertragen
werden.
Zylinder
Alle Spuren mit gleicher Nummer auf den Plattenoberflächen,
d.h. alle Spuren, die ohne Verschieben des Schreib-/Lesekopfes
gelesen oder beschrieben werden können. Der äußere Zylinder hat
die Nummer Null. Die Nummern werden zum Mittelpunkt der Platte hin
hochgezählt.