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Trick-, & Tipp-, Archiv

Windows Vista

  • Abhängige Dienste

    Sie können Dienste nur dann erfolgreich deaktivieren, wenn keine weiteren Dienste davon betroffen sind.
    Per Doppelklick auf den gewählten Eintrag können Sie in der Dienste-Verwaltung die Eigenschaften des Dienstes einsehen und auch ändern. Bevor Sie jedoch Dienste beenden oder deren Starttyp ändern, sollten Sie das Register Abhängigkeiten aufrufen. Tauchen im unteren der beiden Fenster Einträge auf, bauen auf den ausgewählten Dienst weitere Systemkomponenten auf. Das Abschalten des Dienstes würde auch noch die aufgeführten Systemkomponenten beeinträchtigen. Treten unter Abhängigkeiten also vom Dienst abhängige Komponenten auf, sollten Sie die Einstellungen in der Dienste-Verwaltung nicht ändern. Andererseits kann sich aber auch ergeben, dass nicht nur ein Dienst, sondern gleich mehrere deaktivierbar sind, wie im Falle des Dienstes Telefonie. Benötigt das System keine Modem- oder Voice-over-IP-Unterstützung, könnte sich das Deaktivieren von Telefonie, der RAS-Verbindungsverwaltung sowie der Verwaltung für automatische RAS-Verbindung lohnen. Ob dies allerdings für Ihr System gilt, lässt sich nur testen.


  • Abschalten statt Energiesparmodus

    Der Tipp erklärt Ihnen, wie Sie das Standardverhalten von Betriebssystem Microsoft Windows Vista beim Herunterfahren ändern können.
    Anders als bei allen früheren Windows-Betriebsystemen schaltet Betriebssystem Microsoft Windows Vista beim Herunterfahren standardmäßig nicht ab, sondern wechselt in den Ruhezustand. Ein Verhalten, das unbestritten auch Vorteile mit sich bringt, aber nicht jedem zusagt. Schließlich lässt sich der Energiesparmodus sowieso auf die von XP her bekannte Weise forcieren. Damit Betriebssystem Microsoft Windows Vista auch wirklich herunterfährt, müssen Sie es erst entsprechend konfigurieren. Wählen Sie dazu in der Systemsteuerung die Kategorie System und Wartung und anschließend Energieoptionen. Klicken Sie dann unter dem bevorzugten Energiesparplan auf Energiesparplaneinstellungen ändern, anschließend auf Erweiterte Energieeinstellungen ändern. In dem Dialogfenster, das jetzt erscheint, erweitern Sie nacheinander die Knoten Netzschalter und Laptopdeckel und Netzschalter im Startmenü. Klicken Sie nun irgendwo auf den Eintrag darunter (Einstellung: Energie sparen). Stellen Sie dann im Drop-Down-Feld die Option Herunterfahren ein. Danach verhält sich Windows Betriebssystem Microsoft Windows Vista beim Herunterfahren so, wie Sie es bis dato gewohnt waren.


  • Aero-Oberfläche abschalten

    Wem die neue Aero-Oberfläche nicht gefällt, der schaltet sie über die Systemsteuerung ab.
    Wenn die Grafikkarte DirectX 9 unterstützt, aktiviert Betriebssystem Microsoft Windows Vista nach der Installation automatisch das Design Aero mit seinen transparenten Fensterrändern etc. Wem dieses Design nicht gefällt, ruft die Systemsteuerung, Darstellung und Anpassung und dann Anpassung auf. Über den Link Fensterfarbe und -darstellung öffnen Sie die Eigenschaften für klassische Darstellung ..., ein Link unten im Dialog. In der Auswahlliste Farbschema stellen Sie auf WindowsBetriebssystem Microsoft Windows Vista Basis oder ein anderes gewünschtes Design ein. Bedenken Sie aber, dass ohne Aero auch die nützliche Flip-Vorschau beim Umschalten zwischen Programmen mit [Alt]+[Tab] oder [Win]+[Tab] nicht mehr zur Verfügung steht.


  • Anmeldung mit [Strg-Alt-Entf]

    Verwenden Sie unter Windows Betriebssystem Microsoft Windows Vista statt des Standardbildschirms die sichere Anmeldung mit dem Befehl [Strg-Alt-Entf].
    Um die Anmeldung zu konfigurieren, tippen Sie im Suchfeld des Start-Menüs netplwiz ein und starten das Tool. Wechseln Sie auf den Reiter Erweitert, und wählen Sie hier die Option Strg+Alt+Entf drücken ist für die Anmeldung erforderlich. Ab jetzt können Sie nicht mehr durch Programme getäuscht werden, die Ihnen einen falschen Anmeldebildschirm präsentieren.


  • Anwendungen als Gruppe

    Verwalten Sie innerhalb der Taskleiste Programme als Gruppe, können Sie diese im Verbund minimieren, anordnen und schließen.
    Windows verwaltet parallel ausgeführte Anwendungen für einen vereinfachten Programmwechsel in der Taskleiste. Unter XP, Server 2003 und Betriebssystem Microsoft Windows Vista können Sie ähnliche Programme über ihren Namen innerhalb der Taskleiste optional gruppieren. Sie aktivieren die Gruppierungsfunktion, indem Sie zur Taskleiste den Kontextmenübefehl Eigenschaften abrufen, im folgenden Dialog das Kontrollfeld Ähnliche Elemente gruppieren markieren und mit OK bestätigen. Die ähnlichen Anwendungen werden allerdings nur dann gruppiert, wenn nicht mehr ausreichend freier Platz in der Taskleiste für die Programmverwaltung vorhanden ist. Windows gibt bei gruppierten Programmen den ähnlichen Namen im Anschluss nach einer Nummer aus, die die Anzahl der bereits ausgeführten Instanzen angibt. Rufen Sie zur Schaltfläche der gruppierten Anwendungen das Kontextmenü ab, so verfügen Sie über Befehle zum automatischen Anordnen, zum Minimieren und zum Schließen. Ob Anwendungen beim Schließen dazu aufordern, nicht gesicherte Dokumente zu speichern, kann dabei je nach Anwendung variieren.

  • Anwendungen mit Administratorrechten

    Ältere Anwendungen erwarten oft Administratorrechte. Mit einem Tastenkürzel vergeben Sie die geforderten Rechte.
    Arbeiten Sie unter Windows Betriebssystem Microsoft Windows Vista am besten als Standardanwender. Das ist am sichersten. Wollen Sie ein Programm mit Administratorrechten ausführen, genügt ein Tastenkürzel. Markieren Sie das Programm, und drücken Sie [Strg-Umschalten-Eingabe]. Nach einer Passwortabfrage arbeiten Sie als Administrator. Das Kürzel können Sie auch gebrauchen, wenn Sie bereits als Administrator angemeldet sind. Vielen Programmen müssen Sie vor dem Start diese Rechte ausdrücklich zuweisen.

  • Anwendungsfenster öffnen und minimieren

    Mit einem Tastaturbefehl können Sie alle Anwendungsfenster wechselweise minimieren und wiederherstellen.
    Das Multitasking von Windows kann Anwendungen parallel ausführen. Sie können einzelne Anwendungsfenster zumeist wahlweise im Vollbild- oder Fenstermodus ausführen, die dann mitunter wichtige Bestandteile des Desktops verdecken. In einer aktuellen Windows-Tastatur finden Sie im unteren linken Bereich die Taste mit dem Windows-Symbol. Mit [Win-D] minimieren Sie alle aktuell geöffneten Anwendungen. So überblicken Sie den freien Desktop. Eine erneute Eingabe des Tastenbefehls stellt alle minimierten Anwendungsfenster im Originalzustand wieder her.

  • Arbeitsplatz in Explorer-Ansicht

    So optimieren Sie die Explorer-Standarddarstellung beim Öffnen des Arbeitsplatzes.
    Häufig möchte man schnell Dateien zwischen beliebigen Laufwerken kopieren oder verschieben. Klicken Sie auf das ArbeitsplatzSymbol, wird standardmäßig ein einfaches Explorer-Fenster ausgegeben. In der Standardeinstellung fehlen die von der Baumstruktur bekannten Einträge Desktop, Eigene Dateien sowie die Netzwerkumgebung, der Papierkorb und alle Verzeichnisse, die Sie auf dem Desktop eingerichtet haben. Um die Standardeinstellung gegen die optimalere Darstellung auszuwechseln, rufen Sie im Explorer unter Ordneroptionen/Dateitypen/(KEINE) Ordner/Erweitert auf, klicken dann auf explore und schließlich Als Standard. Verwechseln Sie bitte nicht die sehr ähnlichen Einträge Dateiordner und Ordner.

  • Arbeitsspeicher reduzieren

    Für Testzwecke oder zum Ärgern von Kollegen erlaubt Betriebssystem Microsoft Windows Vista, die Größe des genutzten Arbeitsspeichers einzustellen.
    Wenn Ihr PC mit Betriebssystem Microsoft Windows Vista plötzlich unerträglich langsam wird, während im Hintergrund die Kollegen kichern, lohnt ein Blick auf die Arbeitsspeichergröße, die Betriebssystem Microsoft Windows Vista nutzt. Das Begrüßungscenter zeigt im oberen Bereich die Größe an. Weicht die Anzeige vom bekannten Wert ab, prüfen Sie die Selbstbeschränkung von Betriebssystem Microsoft Windows Vista. Über die Suchfunktion im Startmenü fahnden Sie nach msconfig und starten das Tool. Im Register Start klicken Sie auf Erweiterte Optionen. Die Option Maximaler Speicher legt fest, wie viel vom vorhandenen physikalischen Arbeitsspeicher Betriebssystem Microsoft Windows Vista tatsächlich nutzt. Gedacht ist die Option von Microsoft wohl zur Fehlersuche in Programmen oder Hardware in Stresssitationen. Deaktivieren Sie die Option und starten Sie Betriebssystem Microsoft Windows Vista neu. Eines sei experimentierfreudigen Naturen gleich verraten: Der Minimalwert ist 256 MByte, damit macht Betriebssystem Microsoft Windows Vista keinen Spaß.


  • Ausführen...-Option

    Hier sehen Sie, wie Sie den Ausführen-Eintrag wieder ins Windows Betriebssystem Microsoft Windows Vista-Startmenü integrieren.
    Anders als man es von Windows 2000 und Windows XP her gewohnt ist, fehlt der Ausführen-Befehl im Startmenü von Windows Betriebssystem Microsoft Windows Vista in der vorgegebenen Konfiguration. Sie können diesen wieder anzeigen lassen, wenn Sie in der Systemsteuerung den Punkt Darstellung und Wartung wählen. Klicken Sie danach im Abschnitt Taskleiste und Startmenü auf den Link Startmenü anpassen. Jetzt klicken Sie im Fenster Eigenschaften von Taskleiste und Startmenü auf die Schaltfläche Anpassen..., die sich rechts oben im Register Startmenü befindet. Setzen Sie nun neben der Option Befehl ,,Ausführen" ein Häkchen, und bestätigen Sie den Dialog mit OK. Danach ist wieder alles wie gewohnt. Den Dialog Eigenschaften von Taskleiste und Startmenü erreichen Sie sogar noch einfacher über die Taskleiste. Klicken Sie dort mit der rechten Maustaste, und wählen Sie Eigenschaften aus dem Kontextmenü.


  • Automatische Aktivierung abschalten

    Wenn Sie Betriebssystem Microsoft Windows Vista installieren, werden Sie nach der automatischen Aktivierung gefragt. Wer den Vorschlag angenommen hat, kann die Funktion nachträglich ausschalten.
    Für die automatische Aktivierung ist ein Registry-Schlüssel verantwortlich. Geben Sie im Suchfenster des Start-Menüs regedit ein. Klicken Sie danach den Registry-Editor mit der rechten Maustaste an, und wählen Sie Als Administrator ausführen. Suchen Sie im linken Fenster den Schlüssel HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Windows NT\Current Version\SL\Activation. Klicken Sie den Wert Manual im rechten Fenster wieder mit der rechten Maustaste an, und wählen Sie Ändern. Setzen Sie ihn auf 1, um die Auto-Aktivierung abzuschalten. Sollten Sie die Auto-Aktivierung wieder wünschen, setzen Sie den Wert auf 0.

  • Automatisches Login

    Der Tipp zeigt Ihnen, wie Sie unter Betriebssystem Microsoft Windows Vista die automatische Anmeldung konfigurieren.
    Wenn Sie Ihren Computer alleine in einer sicheren Umgebung nutzen, möchten Sie vielleicht auf die Eingabe von Benutzerkenndaten verzichten. Sie richten die automatische Anmeldung mit ein paar Handgriffen ein. Geben Sie im Startmenü in das Eingabefeld links unten oder im Ausführen-Dialog [Windows-TasteR] den Befehl netplwiz ein. Entfernen Sie anschließend das Häkchen vor Benutzer müssen Benutzernamen und Kennwort eingeben. Nachdem Sie Ihre Eingaben mit OK bestätigt haben, müssen Sie noch ein letztes Mal Benutzername und Kennwort angeben.

  • Bequem zu Dateilisten

    Mit wenig Aufwand können Sie Dateilisten mit Verzeichnisposition und Dateibezeichnung selbst anlegen.
    Zahlreiche Programme erlauben es, Listen von Dateien zu bearbeiten, was häufig als Stapelverarbeitungs- oder Batch-Modus bezeichnet wird. Eines der vielen Einsatzgebiete besteht darin, Bilddateien in andere Formate zu konvertieren wie von Raw oder Tga nach Pcx, Tiff oder Jpg. Die Listen sollen jede Bilddatei mit Laufwerk, Pfad, Namen und Dateiendung aufführen. Wollen Sie solche Dateilisten anlegen, empfiehlt sich der Einsatz des DOS-Programms Xcopy. Mit der Sequenz xcopy Startposition /l /s >Liste.txt legen Sie nur eine Liste der betreffenden Dateien (/l) an. Der Schalter /s nimmt auch Unterverzeichnisse in die Liste mit auf, was Ihnen bei Dateibäumen die Arbeit erleichtert. Die beiden spitzen Klammern nach rechts leiten die Ausgabe nicht nur in die angegebene Datei um, sondern hängen ggf. an eine bestehende Datei die neuen Daten an. Damit können Sie also auch in mehreren Durchläufen Dateien in unterschiedlichsten Laufwerken und Unterverzeichnissen der Liste anhängen. Ein Schönheitsfehler besteht darin, dass in der Dateiliste die Angabe x Datei(en) kopiert erscheint, was sich bei Xcopy nicht abschalten lässt. Diese Textfolgen lassen sich mit einem Texteditor bequem finden und löschen.

  • Bootreihenfolge

    Wer die Bootkonfiguration anlegen oder ändern will, muss etwas basteln.
    Ist die Installation von Windows Betriebssystem Microsoft Windows Vista abgeschlossen und startet der Rechner neu, bemerken Sie einen neuen Bootloader. Während Sie unter XP die Bootreihenfolge mit Hilfe der Datei boot.ini sehr flexibel einstellen können, funktioniert dies unter Windows Betriebssystem Microsoft Windows Vista nicht mehr so einfach. Die Konfigurationsdaten liest Betriebssystem Microsoft Windows Vista aus dem so genannten Boot Configuration Store. Zur Konfiguration der Bootoptionen stellt Ihnen Betriebssystem Microsoft Windows Vista das Kommandozeilen- Werkzeug bcedit (Boot Configuration Data Editor) zur Verfügung. Weil dieses Progamm aber ziemlich kryptisch zu bedienen ist, empfiehlt es sich, für diese Aufgabe auf das Tool Easy BCD zurückzugreifen, welches über eine grafische Oberfläche verfügt. Damit können Sie den Bootloader sehr einfach konfigurieren. Sie können den Bootloader jedoch auch in Handarbeit entfernen. Dazu starten Sie den Rechner mit der Betriebssystem Microsoft Windows Vista-DVD und wechseln mit Hilfe des RecoveryMenüs in die Eingabeaufforderung. Anschließend wechseln Sie in das Verzeichnis boot auf der Betriebssystem Microsoft Windows Vista-DVD mit dem Befehl cd boot. Mit dem Befehl bootsect.exe /nt52 SYS überschreiben Sie den MBR (Master Boot Record) mit dem alten Bootloader von XP. Dadurch deaktivieren Sie den Betriebssystem Microsoft Windows Vista-Bootsektor, weil Sie ihn durch den XPBootloader ersetzen. Zum Schluss können Sie die angelegten Ordner bootmgr und boot von der Festplatte wieder löschen.

  • Dateien nicht automatisch öffnen

    Manche Downloads münden nicht als Datei auf der Festplatte, sondern werden gleich gemäß der Dateiendung bearbeitet.
    Beim Download von Dateien mit dem Internet-Explorer kann es vorkommen, dass die Datei gleich geöffnet also verarbeitet wird, obwohl sie zuerst gespeichert werden sollte. Dies ist u.a. bei PDFoder Archivdateien der Fall. Damit die Dateien dauerhaft und für Virenscans zuerst gespeichert werden, gibt es zwei Wege. Der erste verwendet das Kontextmenü. Nach Klick mit der rechten Maustaste können Sie die Funktion Ziel speichern unter wählen. Der Internet-Explorer legt die Datei dann an gewünschter Position ab. Vergessen Sie den Klick mit der rechten Maustaste auf den Download-Link, wird die Datei jedoch wieder ggf. automatisch bearbeitet. Wer dies verhindern will, muss im Explorer unter Ordnereinstellungen/Dateitypen/Erweitert die Funktion Öffnen nach dem Download bestätigen aktivieren.

  • Desktop-Suche speichern

    Der Tipp zeigt Ihnen, wie Sie es vermeiden, wiederholt nach Dateien oder Ordnern suchen zu müssen.
    Betriebssystem Microsoft Windows Vista bietet eine bequeme Desktop-Suche mit der Option, die Suchergebnisse zu speichern. Dieses Feature ist sehr praktisch, wenn Sie oft nach bestimmten Dateigruppen suchen müssen. Sie brauchen die Suchkriterien dann nicht jedes Mal neu zu definieren. Starten Sie die Suche, indem Sie im Startmenü in das Suchfeld den gewünschten Begriff eingeben, alternativ erreichen Sie dies mit Start/Suche. Falls notwendig, wiederholen Sie den Suchvorgang. Greifen Sie gegebenenfalls auf die Such-Tools oder die erweiterte Suche zurück, um die Suchkriterien zu verfeinern. Wenn Sie mit den Ergebnissen zufrieden sind, klicken Sie in der Symbolleiste auf Suche speichern. Geben Sie im folgenden Dialog einen Namen für die Suche ein und klicken Sie wiederum auf Speichern. Betriebssystem Microsoft Windows Vista speichert die Suche dann in den Suchvorgängen. Auf diese können Sie im linken Navigationsbereich des Ordners Dokumente unter Start/Dokumente zugreifen. Betriebssystem Microsoft Windows Vista führt dann eine Schnellsuche aus. Es zeigt dabei jedes Mal die aktuellen Dateien an, die den ursprünglich angegebenen Suchkriterien entsprechen.

  • Desktopsymbole verbergen

    Neben den Standardbildsymbolen verbergen Sie bei Bedarf alle durch den Benutzer angelegten Desktopsymbole mit einem neuen Registrierschlüssel.
    Unter XP blenden Sie die Desktopsymbole für die Eigenen Dateien, den Arbeitsplatz, die Netzwerkumgebung oder auch den Internet Explorer wahlweise über die Desktopeinstellungen der Anzeigeeigenschaften ein und aus. Hat sich ein Benutzer Desktopsymbole per Verknüpfung angelegt, müssen Sie diese meist löschen oder in andere Ordner verschieben, um den Desktop leer zu räumen. Wollen Sie alle Desktopsymbole jedoch nur zeitweise verbergen, dann ändern Sie die Registry, was Sie jederzeit rückgängig machen können. Wählen Sie HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Policies\Explorer an. Legen Sie dann den neuen Schlüssel NoDesktop vom Typ DWORD an, und setzen Sie den zugehörigen dezimalen Wert auf 1. Nachdem Sie den Registrierungseditor beendet haben, starten Sie neu. Damit haben Sie alle Symbole vom Desktop verbannt. Um diese Änderung zurückzunehmen, löschen Sie entweder den Schlüssel NoDesktop oder weisen diesem den dezimalen Wert 0 zu. Auch hier ändert sich das Bild erst nach einem Neustart. Beachten Sie, dass Sie unter Betriebssystem Microsoft Windows Vista den Desktop mit dem zuvor genannten Schlüssel komplett verbergen können. Allerdings erhalten Sie dann unmittelbar einen schwarzen Bildschirmhintergund. Die Hintergrundgrafik bleibt verborgen und alle Drag&Drop- Funktionen deaktiviert. Anders als bei XP stehen auch keine Kontextmenüs zum Desktop mehr bereit, was Desktopänderungen unterbindet.

  • Dienste abschalten

    Windows-Dienste im Hintergrund kosten mehr als Rechenzeit und Hauptspeicher.
    Windows-Dienste sind häufig auch ein Einfallstor für unbefugte Zugriffe. Sie sollten daher die Dienste untersuchen, die jeder Systemstart aktiviert. Manuell gestartete Dienste hängen bedarfsgerecht von Applikationen ab. Doch automatisch gestartete Dienste könnten überflüssig oder gar Sicherheitslücken sein. Die Bezeichnung eines Dienstes sowie Informationen wie im Programm Msconfig, der Dienste-Verwaltung oder dem Task-Manager geben häufig nicht viel über deren Einsatzgebiete her. Auch Informationen aus dem Internet helfen nur grob, welche Dienste Sie etwa abschalten können. Es hängt von Ihren Anwendungsprogrammen ab, inwieweit diese Dienste anfordern. Um Fehlfunktionen nach dem Abschalten von Diensten zu minimieren, sollten Sie vor der Änderung ein Hardware-Profil anlegen. Rufen Sie dazu in der Systemsteuerung System/Hardware/Hardwareprofile auf, und kopieren Sie das aktuelle Profil unter einem Namen wie Dienstetests. Mit dem Pfeil lässt sich das neue Profil in der Reihenfolge verschieben, wobei Windows mit dem ersten der Liste startet, sofern Sie dies im Menü Hardwareprofile festgelegt haben. Sie können nun immer wieder zum Ausgangsprofil wechseln, wenn eine Software den deaktivierten Dienst benötigt.

  • Elemente im Windows-Explorer

    Der Tipp zeigt Ihnen, wie Sie Ordner und Dateien im Windows-Explorer bequem verwalten können.
    Betriebssystem Microsoft Windows Vista bietet Ihnen an, im Windows-Explorer Kontrollkästchen für die Auswahl von Elementen zu verwenden. Wählen Sie in der oberen Menüleiste Sie können sie mit der [Alt]-Taste ein- und ausblenden Extras/Ordneroptionen. Setzen Sie im Registerblatt Ansicht in den erweiterten Einstellungen vor die Option Kontrollkästchen zur Auswahl von Elementen verwenden ein Häkchen. Bestätigen Sie mit OK oder Übernehmen. Danach versieht Betriebssystem Microsoft Windows Vista Dateien und Ordner im Windows-Explorer mit Kontrollkästchen. Mit diesen können Sie beliebig viele Elemente auswählen, ohne eine Taste zu drücken. Wählen Sie dann aus dem Kontextmenü (rechte Maustaste) eine gewünschte Aufgabe wie Ausschneiden, Kopieren, Löschen oder einen Senden an-Befehl. Dieser bezieht sich dann auf alle ausgewählten Dateien und Ordner.

  • Erweiterte Suche nutzen

    Über die erweiterte Suche umgehen Sie Einschränkungen der Standardsuche.
    Die Standardsuche erfasst unterschiedslos sämtliche Attribute der durchsuchten Dateien. Zu jeder Datei (auf einem NTFS-formatierten Laufwerk) notiert Betriebssystem Microsoft Windows Vista zusätzliche Informationen wie das Datum der letzten Änderung oder den Benutzernamen des Besitzers. Wenn nun Ihr Suchbegriff zufällig mit dem Benutzernamen oder einem Teil davon übereinstimmt, zeigt Betriebssystem Microsoft Windows Vista konsequent alle Dateien als Suchergebnis an. Mit der erweiterten Suche grenzen Sie den Suchbereich auf einzelne Eigenschaften einer Datei ein. Um die zusätzlichen Eingabefelder zu öffnen, nutzen Sie im Explorer zunächst die normale Suche und klicken am Ende der Fundliste auf den Link Erweiterte Suche. Nun zeigt der Explorer zusätzliche Eingabefelder und Auswahllisten an, mit denen Sie die Suche eingrenzen. Wollen Sie etwa bestimmte Dateinamen finden, so nutzen Sie Name. Wollen Sie die erweiterte Suche sofort aufrufen, so wählen Sie im Startmenü Suchen aus und nutzen rechts den Pfeil zur Anzeige.

  • Erweiterte Systemwiederherstellung

    Unter Windows Betriebssystem Microsoft Windows Vista starten Sie die Systemwiederherstellung optional über die Eingabeaufforderung auch im abgesicherten Modus.
    Die Systemwiederherstellung protokolliert Änderungen der Konfiguration und bietet Funktionen an, um fehlerhafte Änderungen rückgängig zu machen und um auftretende Fehler einfach zu beheben. Windows arbeitet dazu mit Wiederherstellungspunkten. Diese sichern Konfigurationseinstellungen und verwalten die Datensicherung über einen eindeutigen Datums- und Zeitstempel. Persönliche Datendateien bleiben bei der Sicherung der Systemkonfiguration wie bei Wiederherstellungsvorgängen unangetastet. Können Sie aufgrund von Änderungen an der Systemkonfiguration nur noch im abgesicherten Modus per Eingabeaufforderung starten, dann können Sie das System nach der Anmeldung als Administrator über den Befehl

    rstrui.exe [Enter]

    direkt wiederherstellen. Das Prinzip entspricht dem, das ursprünglich XP eingeführt hat. Nutzen Sie allerdings die neue Aufrufvariante unter Betriebssystem Microsoft Windows Vista, dann müssen Sie beachten, dass Sie die Systemwiederherstellungen über die Eingabeaufforderung des abgesicherten Modus nachträglich nicht mehr rückgängig machen können. Sollte sich ein Problem über einen gewählten Wiederherstellungspunkt nicht lösen lassen, dann können Sie jedoch noch vorhandene Wiederherstellungspunkte für die Systemwiederherstellung alternativ nutzen.

  • Externer Speicher

    Manchmal reichen viele kleine Dateien, um z.B. einen USB-Stick zu überfordern, obgleich das Speichervolumen reicht.
    Beim Speichern auf externe Datenträger wie etwa USB-Sticks kommt es vor, dass sich keine Dateien mehr übertragen lassen, obwohl der Speicherplatz hierfür reichen müsste. Das Problem liegt nicht am Speichermedium, sondern am FAT16-Dateiformat. Dieses Format erkennen zwar alle PCs, doch es beschränkt die Zahl der Einträge im Hauptverzeichnis. Kopieren Sie also alle Dateien direkt ins Root-Verzeichnis wie nach G:\, können Sie dort nur 512 Dateien speichern. Ärgerlich ist, dass lange Dateinamen gleich viele Verzeichniseinträge beanspruchen. Bei sehr umfangreichen Dateinamen bleiben somit nur wenige hundert Hauptverzeichniseinträge übrig. Darin liegt der Schlüssel zur Lösung. Bei USB-Sticks und Disketten müssen Sie lediglich Verzeichnisse anlegen und die Dateien dorthin kopieren. Bei Unterverzeichnissen gibt es kein festes Limit für Einträge, obwohl Sie auch hierbei nicht mehr als etwa 1500 Dateien in ein Verzeichnis kopieren sollten, denn die Zugriffszeit auf die Dateien sinkt mit zunehmender Anzahl drastisch.

  • Fehlgeschlagene Anmeldungen nachverfolgen

    Der Tipp zeigt Ihnen, wie Sie fremde Login-Versuche protokollieren und anzeigen.
    Unter Betriebssystem Microsoft Windows Vista können Sie schnell erfahren, ob andere Personen versucht haben, sich an Ihrem System anzumelden. Geben Sie in das Suchfeld im Startmenü den Text Lokale Sicherheitsrichtlinie ein. Öffnen Sie den entsprechenden Dialog dann, indem Sie im Programmfenster doppelt auf die Verknüpfung klicken. Erweitern Sie im linken Fenster nacheinander die Knoten Lokale Richtlinien und Überwachungsrichtlinie. Klicken Sie danach im rechten Fenster doppelt auf Anmeldeversuche überwachen. Aktivieren Sie jetzt die Option Fehlgeschlagen und verlassen Sie den Dialog mit OK. Die Ergebnisse der Überwachung können Sie jederzeit in der Ereignisanzeige kontrollieren. Am schnellsten erreichen Sie diese, wenn Sie in das Suchfeld Ereignisanzeige eingeben und danach wiederum auf die Verknüpfung klicken.

  • Fenstermanager Aero Glass

    Den Aero Glass Style können Sie manuell nach Ihrem Geschmack einstellen.
    Die neue Glaseffektoberfläche verlangt nach einer DirectX-9-fähigen Grafikkarte und in den meisten Fällen nach einem kompatiblen Treiber für Windows Betriebssystem Microsoft Windows Vista. Sind diese zwei Bedingungen erfüllt und zeigt Windows Betriebssystem Microsoft Windows Vista dennoch die 2D-Oberfläche an, können Sie den Glaseffekt erzwingen. Hierzu passen Sie die Registry an. Öffnen Sie das Start-Menü, und geben Sie im Eingabefeld Suche starten den Befehl regedit ein. Der Registrierungseditor öffnet sich. Unterhalb der Ordnerstruktur HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft legen Sie mit Hilfe des Kontextmenüeintrags Schlüssel anlegen den Schlüssel DWM an. Innerhalb diesen Schlüssels fügen Sie den DWORD-Wert EnableMachineCheck hinzu und weisen ihm den Wert 0 zu, woraufhin keine Prüfung mehr erfolgt. Sie können sogar noch mehr einstellen. Wollen Sie animierte Fenster, legen Sie den Eintrag Animations mit dem Wert 1 an. Ob Sie lieber den Betriebssystem Microsoft Windows Vista Aero Glass Style oder den normalen Betriebssystem Microsoft Windows Vista Metal-Style bevorzugen, können Sie über den Eintrag Glass oder Metal bestimmen. Ob Sie Symbole oder Schriftarten bei der Darstellung skalieren wollen, geben Sie über den Eintrag UseDPIScaling an. Wollen Sie Direct3D-Rendering, legen Sie den Eintrag ForceSoftwareD3D mit dem Wert 1 an. Mit [Strg-Shift-F9] können Sie die Darstellung Aero Glass (DWM) ein- und ausschalten. Um Ihre Einstellungen zu sehen, beenden Sie den Desktop Window Manager. Dazu wählen Sie inerhalb des Task Managers den Prozess dwm.exe aus und beenden diesen.

  • Fragmentierung prüfen

    Die Festplattendefragmentierung läuft unter Windows Betriebssystem Microsoft Windows Vista fast automatisch. Per Befehl analysieren Sie Ihre Festplatte.
    Normalerweise stoßen Sie die Defragmentierung an, indem Sie im Start-Menü defrag eingeben und dann auf Defragmentierung klicken. Allerdings sehen Sie nicht, wie es um Ihre Festplatte bestellt ist. Das sehen Sie nur, wenn Sie die Defragmentierung in der Eingabeaufforderung aufrufen. Dazu geben Sie cmd im Start-Menü ein. Klicken Sie cmd.exe mit der rechten Maustaste an, und wählen Sie Als Administrator ausführen. In der Eingabeaufforderung tippen Sie

    defrag c: -a -v | more

    ein. Dabei ist c: das Laufwerk, das Sie analysieren wollen. Sie sehen eine ausführliche Statistik mit Clustergrößen und Defragmentierungsgrad, sowie eine Empfehlung, ob Sie die Defragmentierung brauchen.

  • Geheime Datenströme

    Wenn Sie persönliche Daten einfach verbergen wollen, so sind die Alternate Data Streams des Dateisystems NTFS das richtige Instrument.
    Im Dateisystem NTFS sind einige Besonderheiten eingebaut, die die älteren FAT-Systeme nicht kennen. So können Sie NTFS-Informationen so anlegen, dass sie mit Windows-Bordmitteln nicht mehr entdeckt werden. Die so genannten Alternate Data Streams funktionieren dabei wie eine Verknüpfung von beliebigen Informationen mit bestehenden Dateien oder auch Ordnern. Während die Dateien und Ordner sowie deren Inhalt von Windows und auch auf DOS-Ebene korrekt angezeigt werden, gibt Windows keine Informationen zu bestehenden Verknüpfungen oder deren Inhalt aus. Einen solchen Stream legen Sie auf einer NTFS-Partition dadurch an, dass Sie an den Dateinamen noch einen Doppelpunkt sowie den Namen der verborgenen Datei anhängen wie bei notepad text.txt:geheim.txt. In diesem Fall greift Notepad entweder auf die an die Datei Text.txt gekoppelte Datei Geheim.txt zu oder legt diese an. Der Clou ist, dass Sie ohne Angabe von Geheim.txt nur den völlig anderen Inhalt von Text.txt zu sehen bekommen. Vergessen Sie also den Namen des Streams, helfen nur noch Spezialtools wie Lads (www . heysoft . de) oder Lns (http://ntsecurity . nu/toolbox/lns). Damit können Sie zumindest den Namen des Streams aufdecken.

  • Image-Kopie reparieren

    Die Reparaturoption der Boot-CD hilft bei Image-Kopien von Betriebssystem Microsoft Windows Vista, die nicht starten wollen.
    Mit einem Disk-Image-Programm wie True Image von Acronis lässt sich eine Systempartition mit Windows Betriebssystem Microsoft Windows Vista problemlos als Datei sichern und auf eine neue Festplatte kopieren. Dann allerdings verweigert die Kopie in vielen Fällen den Systemstart und bricht den Bootvorgang mit einer Fehlermeldung ab. Sie lösen das Problem mit der Boot-CD von Windows Betriebssystem Microsoft Windows Vista. Nach dem Start der Installationsroutine von CD wählen Sie im ersten Schritt Weiter und dann die Computerreparaturoptionen. Das Setup sucht die Festplatte(n) nach Windows-Installationen ab und präsentiert die Fundstücke. Markieren Sie die frisch kopierte Betriebssystem Microsoft Windows Vista-Partition und wechseln Sie mit Weiter zur Auswahl der Rettungstools. Mit Systemstartreparatur beheben Sie das Bootproblem.

  • Kein Zugriff auf Systemsteuerungsmodule

    Damit kein Unbefugter die Systemkonfiguration ändern kann, sperren Sie den Zugriff auf die Systemsteuerung und deren Module.
    Mit Hilfe der Systemsteuerung und den darüber angebotenen Modulen wie Anzeige, Energieoptionen, Hardware und System ändern Sie grundlegend die Systemkonfiguration. Wollen Sie dies unterbinden, sperren Sie besser den gesamten Zugriff auf die Systemsteuerungsmodule. Dazu ergänzen Sie im Hierarchiezweig HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\policies\Explorer den DWORD-Schlüssel NoControlPanel und setzen den zugehörigen Wert auf 1. Versuchen Sie nach dem unmittelbaren Verlassen des Registrierungseditors ein Modul über die Systemsteuerung auszuführen, weist Sie bereits ein Meldungsdialog darauf hin, dass dieses Einschränkungen unterliegt und nicht ausgeführt werden kann. Ein Neustart entfernt dann auch den Eintrag der Systemsteuerung aus dem Startmenü. Haben Sie ein Symbol für die Systemsteuerung auf dem Desktop angelegt, so wird auch dieses verborgen. Wenn Sie den Schlüsselwert NoControlPanel wieder auf den Wert 0 zurücksetzen und neu starten, gibt Windows die Module der Systemsteuerung wieder zur Bearbeitung frei und stellt den entsprechenden Eintrag im Startmenü wieder her. Die Änderung wirkt für alle Benutzer.

  • Kommandozeile als Admin

    Für die Arbeit als eingeschränkter Benutzer ist eine Kommandozeile mit Administratorrechten nützlich.
    Öffnen Sie das Startmenü und tragen Sie im Suchfenster cmd ein. Die einzige Fundstelle ist Eingabeaufforderung cmd.exe. Klicken Sie das Fundstück mit der rechten Maustaste an und wählen Sie Kopieren. Auf dem Desktop rufen Sie nun ebenfalls das Kontextmenü und dann Einfügen auf. Achtung: Verwenden Sie auf keinen Fall den Menübefehl Verknüpfung einfügen, denn damit lassen sich die folgenden Schritte nicht durchführen. Im Kontextmenü des Desktop-Symbols von cmd rufen Sie nun Eigenschaften und das Register Kompatibilität auf. Aktivieren Sie bei Berechtigungsstufe die Option Programm als Administrator ausführen. Nun plagt Sie Betriebssystem Microsoft Windows Vista bei der Arbeit auf der Kommandozeile mit deutlich weniger Rückfragen der Benutzerkontenverwaltung. Bedenken Sie aber, dass Sie damit eine zusätzliche Sicherheitslücke öffnen. Lästig ist auch, dass Betriebssystem Microsoft Windows Vista bei jedem Start der Eingabeaufforderung cmd.exe als ,,nicht identifiziertes Programm" einstuft und einen Mausklick als Startbestätigung anfordert.

  • Lautsprecher austesten

    Über die Sound-Kontrolle stellen Sie die Konfiguration Ihres Audiosystems ein und testen Lautsprecher einzeln.
    In der Systemsteuerung öffnen Sie Hardware und Sound und dann Sound. Im Register Wiedergabe markieren Sie das Lautsprechersymbol und öffnen mit Konfiguration den Detaildialog. Je nach eingebauter Soundhardware stehen andere Optionen bereit. Im einfachsten Fall wählen Sie zunächst die Anzahl der Audiokanäle von Mono bis 7.1 Surround. Die Grafik zeigt die Platzierung der Lautsprecher. Um einen einzelnen Lautsprecher zu testen, klicken Sie das entsprechende Symbol in der Grafik an. In weiteren Schritten schalten Sie gezielt einzelne Lautsprecher aus oder stellen je nach Hardware Details zum Bassverhalten etc. ein.

  • Lautstärke individuell regeln

    Über den Lautstärkemixer stellen Sie für Windows und Programme die Lautstärke individuell ein.
    Bei Windows XP darf man nur die Gesamtlautstärke und die verschiedener Soundquellen einstellen. Betriebssystem Microsoft Windows Vista hält dagegen Regler für einzelne laufende Programme bereit. So könnten Sie etwa die Geräuschkulisse eines Spiels dimmen, gleichzeitig aber die Signalmeldung für E-Mails lauter stellen. Klicken Sie in der Taskleiste das Lautsprechersymbol mit der rechten Maustaste an und wählen Sie den Eintrag Lautstärkemixer im Kontextmenü. Alternativ erreichen Sie die Dialogbox über die Systemsteuerung und Hardware und Sound. Für jedes aktive Programm mit Soundfunktion zeigt Betriebssystem Microsoft Windows Vista einen eigenen Regler. Über das Symbol unter dem Regler schalten Sie den Sound komplett aus oder an. Der Regler Lautsprecher verändert automatisch alle anderen Regler. Dabei bleibt das Lautstärkeverhältnis erhalten.

  • Leistungsfähigere DOS-Befehle

    Der NT-Kommandointerpreter Cmd bringt in der aktuellen Version zahlreiche nützliche Verbesserungen mit sich.
    Wer bis zu den 9x-Windows-Versionen mit MS-DOS und dem Kommandointerpreter Command.com gearbeitet hat, kennt nicht unbedingt die zahlreichen Detailverbesserungen im NT/XP-Kommandointerpreter Cmd.exe. So können Sie mit dem Cmd auch Dateien in Unterverzeichnissen löschen, da dem Del-Befehl der neue Parameter /s spendiert wurde. Bei älteren DOS-Versionen brauchten Sie für diese Funktion Programme wie etwa NDOS. Ebenso können Sie von der neuen Kommandozeile aus nach Dateien per Platzhalterzeichen suchen. Wenn Sie etwa wissen, dass ein Unterstrich in dem gesuchten Dateinamen einer Textdatei zu finden ist, können Sie bei Cmd nun mit dir *_*.txt oder in allen Unterverzeichnissen mit dir *_*.txt /s forschen. Frühere DOS-Versionen erlaubten nur einen Stern * im Dateinamen und einen in der Dateierweiterung. Alle Zeichen zuvor mussten bekannt sein. Unter Cmd können Sie wesentlich effektivere Suchmuster gestalten. Es lohnt sich, selbst bei bekannten DOS-Befehlen nachzusehen, was sich geändert hat.

  • Linkfavoriten anpassen

    Wenn Sie den Speichern-unter-Befehl in einem Programm aufrufen, sehen Sie links die Linkfavoriten. Platzieren Sie hier Ihre wichtigsten Ordner.
    Die Linkfavoriten sind im Ordner C:\Benutzer\Profilname\Links untergebracht. Dabei ist C:\ der Laufwerksbuchstabe Ihrer Betriebssystem Microsoft Windows Vista-Partition. Für Profilname setzen Sie den Namen Ihres Benutzerkontos ein. Wenn Sie den Inhalt des Links-Ordners ansehen, werden Sie hier nur Verknüpfungen bemerken. Wollen Sie einen bestimmten Ordner zum Favoriten machen, brauchen Sie lediglich eine Verknüpfung in Links anzulegen. Dazu klicken Sie den jeweiligen Ordner per rechter Maustaste an und ziehen ihn in das Links-Verzeichnis. Lassen Sie los, und wählen Sie Verknüpfung hier erstellen.

  • Löschen von Streams

    Löschen von Streams
    Das Anlegen von Streams ist einfach, nicht ganz so leicht löschen Sie diese verborgenen Daten.
    Nicht nur, dass Streams für das Windows-Betriebssystem unsichtbar sind, man kann sie auch nur mit Problemen wieder löschen. Da bis XP/SP2 nicht vorgesehen ist, einzelne Streams gezielt zu löschen, können Sie nur drei mehr oder minder attraktive Wege gehen, die Streams zu entfernen. Die einfachste Alternative besteht darin, alle in Frage kommenden Dateien auf eine FAT16- oder FAT32-Partition zu verschieben und sie von dort auf die NTFS-Partition zurückzuschieben. Da die FAT-Partitionen keine Streams kennen, gehen Stream-Informationen aller verschobenen oder kopierten Dateien verloren. Bei einzelnen Dateien können Sie den Inhalt in eine temporäre Datei übertragen, dann die Datei mit Streams löschen und schließlich die temporäre Datei in die Ursprungsdatei umbenennen. Wer DOS-Dateimanager wie etwa den Norton Commander einsetzt, kann damit ebenfalls alle Stream-Informationen löschen. In diesem Fall verlieren Sie dann allerdings auch lange Dateinamen.

  • Malware ohne Admin-Rechte

    Der Tipp macht deutlich, wie Sie Viren und Trojaner von vornherein ausschließen.
    Sicherheit wird unter Betriebssystem Microsoft Windows Vista sogar noch größer geschrieben als beim Vorgänger Windows XP, was Anwender mitunter auch zu Unmutsäußerungen veranlasst. Verständlicherweise, denn vielen Programmen müssen Sie nunmehr abhängig vom Kontext die geforderten Admin-Rechte erst ausdrücklich zuweisen. Was man dabei jedoch leicht übersieht, ist der offensichtliche Nutzen: Insofern Sie unter Betriebssystem Microsoft Windows Vista die passenden Vorkehrungen treffen, ist Malware praktisch chancenlos. Sie brauchen dazu nur ein zusätzliches Konto ohne Admin-Rechte. Wenn Sie sich mit diesem anmelden, können externe Programme an Ihrem System keinen Schaden anrichten. Wenn Sie für Ihre eigenen Programme Admin-Rechte benötigen, dann führen Sie diese einfach als Administrator aus. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Programmverknüpfung (auf dem Desktop, in der Schnellstartleiste, im Windows-Explorer oder im Startmenü). Wählen Sie dann im Kontextmenü Als Administrator ausführen. Falls verlangt, geben Sie im Weiteren das Kennwort für Ihr Administratorkonto ein. Damit verschaffen Sie ausschließlich diesem Programm die erforderlichen Zugriffsrechte. Der Schutz für Ihr System bleibt nach wie vor erhalten.

  • Mauseinstellung

    Die Mauseinstellungen bieten neben optischen Spielereien auch verborgene Zusatzfunktionen.
    Bei der Konfiguration der Maus denkt man an die Zeigergeschwindigkeit, Tastenkonfiguration oder auch Treiber. In der Systemsteuerung verbergen sich unter Maus/Zeiger/Durchsuchen auf den ersten Blick nur Varianten des Themas. Doch dort finden sich Zeiger mit Zusatznutzen, die der Standardeinstellung überlegen sind. So liefert etwa Counter.ani eine Sekundenanzeige, die sich als Mauszeiger für den ausgelasteten Zustand anbietet. Nach zehn Sekunden beginnt das Zählen jedoch wieder von vorne, allzu genau soll man die Dauer der Auslastung wohl nicht erfahren. Einige andere Mauszeiger ändern rhythmisch die Farbe oder werden zeitweilig durchsichtig. Dies ist nützlich, wenn der Mauszeiger auf dem Bildschirm schwer lokalisierbar ist. Für kritische Fälle gibt es unter Maus/Zeigeroptionen die Funktion Zeigerposition beim Drücken der STRGTaste anzeigen. Aktivieren Sie diese Funktion, bewirkt ein Druck auf [Strg] die Ausgabe immer kleiner werdender Kreise, in deren Zentrum sich der Mauszeiger befindet. Ohne Verschieben des Zeigers sehen Sie dessen Position damit selbst nach einer Pause.

  • Mehrere Startseiten im Browser

    Mit diesem Tipp präsentiert sich Ihr IE-Browser sogleich mit Ihren Top-Favoriten.
    Die Wahl der wichtigsten Web-Dienste beschränkt sich häufig auf Angebote wie Online-Banking, Yahoo-E-Mail-Account, LEO oder Youtube. Es wäre also angenehm, alle Seiten, die Sie regelmäßig besuchen, sofort parat zu haben, wenn Sie Ihren Browser starten. Dies ist leicht unter Betriebssystem Microsoft Windows Vista, weil der IE7 standardmäßig integriert ist. Und dieser erlaubt es, gleich mehrere Startseiten zu definieren. Geben Sie unter Extras/Internetoptionen auf der Registerkarte Allgemein oben im Abschnitt Startseite für jede gewünschte nacheinander die URL (Uniform Resource Locator) an jeweils eine pro Zeile. Klicken Sie dann auf Übernehmen oder auf OK. Ihr IE-Browser zeigt sich dann standardmäßig mit mehreren Registerkarten. Wobei die zuletzt hinzugefügte Webseite in der ersten Registerkarte erscheint. Im Firefox funktioniert dies übrigens wie folgt: Öffnen Sie alle Seiten im Browser jede natürlich in einer eigenen Registerkarte. Wählen Sie dann Extras/Einstellungen/Allgemein und klicken Sie auf die Schaltfläche Aktuelle Seiten verwenden.

  • Menüleiste einblenden

    Mit einer Taste blenden Sie die alte Menüleiste im (Internet) Explorer wieder ein.
    Standardmäßig haben Internet Explorer 7 und der Windows-Explorer bei Betriebssystem Microsoft Windows Vista keine Menüleiste mehr. Wollen Sie trotzdem auf die altbekannten Menüs wie Datei oder Bearbeiten zugreifen, so drücken Sie einfach die Taste [Alt]. Betriebssystem Microsoft Windows Vista blendet die Menüleiste an der gewohnten Stelle ein. Der [Alt]-Trick funktioniert an vielen Stellen von Betriebssystem Microsoft Windows Vista, die intern auf den Explorer zurückgreifen.

  • Nach dem Crash

    Die Wiederherstellungsfunktion unter Betriebssystem Microsoft Windows Vista kann Ihnen aus einer brenzligen Situation heraus helfen.
    Betriebssystem Microsoft Windows Vista ist vor einem Systemcrash nicht sicher. Doch in diesem schlimmsten Fall sollten Sie sich an die leistungsstarke Wiederherstellungsfunktion erinnern. Rufen Sie dann die Systemsteuerung auf, und wählen Sie die Einträge System & Wartung/ Sicherung und Wiederherstellen aus. Damit öffnen Sie ein Fenster, in dem Sie im linken Fensterbereich unter Tasks den Eintrag Wiederherstellungspunkt erstellen oder Einstellungen ändern wählen. Betriebssystem Microsoft Windows Vista blendet einen Dialog ein, in dem der Registerreiter Computerschutz voreingestellt ist. Dort können Sie jetzt einen neuen Wiederherstellungspunkt manuell anlegen oder einen stabilen Zustand mit Hilfe eines Wiederherstellungspunktes zurückspielen. Auf welche Partition sich Ihre Operation bezieht, stellen Sie im Dialog ein. Wenn Sie eine solche Partition deaktivieren, löschen Sie natürlich auch alle Wiederherstellungspunkte darauf. Betriebssystem Microsoft Windows Vista legt bei jedem System-oder Treiber-Update automatisch einen Wiederherstellungspunkt an. Um diesen Punkt zu steuern, klicken Sie die Schaltfläche Erstellen an. Im Folgedialog geben Sie dem Wiederherstellungspunkt einen Namen. Klicken Sie auf OK, um eine Momentaufnahme des Betriebssystems zu sichern. Treten Schwierigkeiten auf, können Sie den Rechner auf einen Zeitpunkt vor der letzten Änderung zurücksetzen. Wollen Sie diese Daten wieder herstellen, rufen Sie die Systemsteuerung auf und wählen dort den Eintrag Alle Programme\Systemwiederherstellung aus. Im sich öffnenden Fenster ändern Sie nichts und drücken nur auf die Schaltfläche Weiter. Im Folgefenster geben Sie das Datum an, zu dem Sie Ihr Betriebssystem Microsoft Windows Vista wieder herstellen wollen. Diesen Zeitpunkt wählen Sie aus der Liste und klicken auf Weiter. Anschließend werden Sie gebeten, Ihre Auswahl zu bestätigen. Sobald Sie jetzt auf Fertig stellen klicken, startet Ihr Rechner mit den Daten des zuvor gewählten Zeitpunkts.

  • Neue Dateitypen indexieren

    Ergänzen Sie die Indexfunktion um zusätzliche Dateitypen wie Acrobats PDF oder Archive wie Rar.
    Der Indexdienst von Betriebssystem Microsoft Windows Vista erfasst nicht alle Dateitypen in gleicher Weise. Manche werden gar nicht indexiert, bei anderen nur der Dateiname oder der komplette Dateiinhalt. Welche Dateien wie behandelt werden, erfahren Sie über die Systemsteuerung System und Wartung und dann die Indizierungsoptionen. Über Erweitert gelangen Sie zum Register Dateitypen. Die Liste nutzt die Windows-typischen Dateierweiterungen wie txt für Textdateien oder xls für Excel-Tabellen. Die Tabelle zeigt die wichtigsten Standardfilter, die mit Betriebssystem Microsoft Windows Vista installiert werden. Markieren Sie einen Dateityp, so legen Sie unter der Liste fest, wie solche Dateien indexiert werden. Nur Eigenschaften indizieren lässt den Inhalt der Datei unberücksichtigt. Gibt es einen speziellen Filter für das Dateiformat, so erscheint in der Spalte Filterbeschreibung der Eintrag Dateieigenschaftenfilter. Dann indexiert Betriebssystem Microsoft Windows Vista auch interne Eigenschaften des Dateityps wie den Songtitel aus den ID3-Tags bei MP3-Dateien. Bei Dateitypen ohne Spezialfilter nutzt Betriebssystem Microsoft Windows Vista den Null Filter, der den Dateiinhalt komplett ignoriert. Aktivieren Sie für einen Dateityp Eigenschaften und Dateiinhalte indizieren, so zeigt die Filterspalte meistens Plain Text Filter an. Das ist bei Textdateien, MP3-Playlisten etc. sinnvoll, nicht aber bei binären Dateiformaten. Diese enthalten keinen uncodierten Text und blähen nur die Indexgröße auf. Für etliche Dateitypen wie Office-Dokumente oder HTML-Dateien gibt es aber Spezialfilter, die Betriebssystem Microsoft Windows Vista zum Indexieren Zugriff auf den Inhalt gewähren. Zusätzliche Spezialfilter, die IFilter, sind derzeit noch dünn gesät. Eine kleine Liste unter anderem für PDF-Dokumente finden Sie bei www . columbiasoft . com/download/ifilters.htm. Eine Reihe kostenloser Filter unter anderem für Zip, Cab und Rar gibt es auch bei www . columbiasoft . com.

  • Neue Symbolleisten

    Der Tipp zeigt Ihnen, wie Sie über die Taskleiste auf bevorzugte eigene Inhalte zugreifen.
    Ist Ihr Desktop zu voll, können Sie immer noch auf die Taskleiste ausweichen. Dort können Sie jederzeit eigene Symbolleisten hinzufügen. Klicken Sie dazu mit der rechten Maustaste in einen freien Bereich auf der Taskleiste. Wählen Sie aus dem Kontextmenü Symbolleisten und dann Neue Symbolleiste.... Im anschließenden Dialog selektieren Sie einen Ordner. Sie können auch einen neuen anlegen, der die gewünschten Dateien bzw. Verknüpfungen enthält. Danach können Sie auf die Inhalte bequem über die Taskleiste zugreifen. Wenn Sie die Verknüpfungen dort nicht mehr benötigen, reicht es aus, diese im Dialog durch Wegklicken des Häkchens zu deaktivieren. Sie verschwinden dann automatisch. Im Übrigen können Sie die Verknüpfungen per Drag&Drop auch nachträglich von der Taskleiste auf den Desktop platzieren. Die Vorgehensweise unterscheidet sich in Windows XP und Windows Betriebssystem Microsoft Windows Vista nicht wesentlich.

  • Nutzung der Datenströme

    Windows nutzt die Alternate Data Streams auch dazu, Vorschaubilder zu speichern oder Dateien aus dem Internet zu kennzeichnen.
    Zu jeder Datei oder jedem Verzeichnis lassen sich auf NTFS-Partitionen beliebig viele Streams fast beliebiger Größe anlegen. Dies funktioniert auch bequem auf DOS-Ebene, beispielsweise durch Ausgabeumleitung in eine Datei, der ein Doppelpunkt und der Stream-Name folgt:

    echo "Dieser Text ist für Windows unsichtbar" > test.txt:streamname.txt

    Sie sehen auf DOS-Ebene das Geheimnis beispielsweise mit dieser Syntax:

    more < test.txt:streamname.txt

    Auf Windows-Ebene unterstützt leider nicht jede Textverarbeitung und nicht jeder Texteditor den direkten Zugriff auf Streams. Man kann sie unter anderem dazu verwenden, wichtige Tätigkeiten oder Notizen zu Dateien festzuhalten. In diesem Fall sollten Sie feste Bezeichnungen für solche Streams wählen wie ...:notizen oder ...:todo.

  • Papierkorbsymbol entfernen

    Wenn es Sie stört: So löschen Sie das Papierkorb-Icon von Ihrem Desktop.
    Mit Betriebssystem Microsoft Windows Vista geht jetzt auch endlich ein kleiner, aber lang ersehnter Wunsch vieler Windows-Anwender in Erfüllung: Das Papierkorbsymbol lässt sich sehr einfach vom Desktop entfernen. Zum einen beseitigen Sie es da, wo man es erwartet, nämlich in den Anzeige-Eigenschaften. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine freie Stelle auf den Desktop. Wählen Sie aus dem Kontextmenü Anpassen, dann die Aufgabe Desktopsymbole ändern. Im Dialog Desktopsymboleinstellungen brauchen Sie nur noch das Papierkorb-Häkchen wegzuklicken. Umgekehrt setzen Sie es dort, falls Sie das Papierkorb-Icon wieder auf dem Desktop haben möchten. Alternativ können Sie im Explorer auch das Kontextmenü des Papierkorbs bemühen. Vorsicht: Der Eintrag Löschen leert nicht etwa den Papierkorb, sondern entfernt das Desktopsymbol. Hier kann es leicht passieren, dass jemand diese mit der Option Papierkorb leeren verwechselt.

  • Passwort zurücksetzen

    Mit diesem Tipp beugen Sie für den Fall vor, dass Sie einmal Ihr Passwort vergessen.
    Sie können Ihr Kennwort für die Anmeldung an Ihrem Computer jederzeit zurücksetzen. Und zwar über den Link Kennwort zurücksetzen. Dieser erscheint nach einem fehlgeschlagenen Login-Versuch unter dem Eingabefeld für das Passwort. Geben Sie hier einfach ein neues Kennwort an und bestätigen Sie es. Das Ganze funktioniert allerdings nur unter der Voraussetzung, dass Sie Ihr Kennwort beizeiten auf einem externen Datenträger sichern. Wählen Sie in der Systemsteuerung den Abschnitt Benutzerkonten und klicken Sie dann wiederum auf Benutzerkonten. Jetzt finden Sie im Dialog links oben den Link Kennwortrücksetzdiskette erstellen. Damit starten Sie den Assistenten, mit dem Sie Ihr Kennwort sichern können. Stoßen Sie sich nicht an der Bezeichnung Diskette. Sie können ebenso eine CD, DVD oder auch einen USB-Stick verwenden. Betriebssystem Microsoft Windows Vista legt die erforderlichen Informationen in einer Datei namens userkey.psw ab. Sie müssen diese Datei in jedem Fall nur ein Mal anlegen. Betriebssystem Microsoft Windows Vista aktualisiert die Informationen jedes Mal, wenn Sie Ihr Kennwort wie oben beschrieben zurücksetzen. Berücksichtigen Sie aber, dass jeder, der Zugang zu dem Sicherungsdatenträger hat, sich am System anmelden kann.

  • PC sperren und Benutzer wechseln

    Unter XP und Betriebssystem Microsoft Windows Vista können Sie einen Computer per Tastaturbefehl sperren.
    Wenn Sie Ihren PC sperren, kann niemand während Ihrer Abwesentheit Ihre Daten mißbrauchen. Voraussetzung dafür ist, das Sie zuvor alle Benutzerkonten mit einem Zugangskennwort versehen haben. Dies wird ab Windows Betriebssystem Microsoft Windows Vista generell empfohlen. Das Zugangskennwort brauchen Sie, um die Computersperre wieder aufzuheben. Wenn Sie Benutzerkonten nicht durch Kennwörter sichern, kann jeder ohne Kennworteingabe die Sperre aufheben. Hat nur ein Benutzer seinen Platz per Kennwort gesichert, so kann der Administrator mit seinem Namen und seinem Kennwort die Sperre aufheben. Unter XP, Windows Server 2003 und Betriebssystem Microsoft Windows Vista sperren Sie Ihren PC durch gleichzeitiges Drücken der Tasten [Windows-L]. Betriebssystem Microsoft Windows Vista bietet dazu noch eine gesonderte Symbolschaltfläche im Startmenü an. Unter XP und Server 2003 erscheint nach Eingabe des Tastaturbefehls ein Dialogfeld, um Ihr Kennwort einzutippen. Unter Betriebssystem Microsoft Windows Vista gelangen Sie stattdessen in den Anmeldebildschirm, über den Sie den gewählten und gesperrten Benutzer anwählen können. Betriebssystem Microsoft Windows Vista fragt nur dann ein Kennwort ab, wenn das gewählte Konto auch so geschützt ist. Über die zusätzlich eingeblendete Schaltfläche Benutzer wechseln im Anmeldebildschirm können Sie zudem unter anderem Benutzernamen und per Kennwort Zugang zum System erhalten.

  • Product Key ändern

    Mit diesem Tipp können Sie schnell Ihre Betriebssystem Microsoft Windows Vista-Version upgraden, ohne eine Neuinstallation durchführen zu müssen.
    Unter Betriebssystem Microsoft Windows Vista können Sie auf bequeme Weise den Lizenzschlüssel ändern. Damit können Sie leicht von jeder beliebigen Betriebssystem Microsoft Windows Vista-Version auf eine höhere upgraden. Die Betriebssystem Microsoft Windows Vista-Reihe umfasst insgesamt fünf Versionen: Home Basic, Home Premium, Business, Ultimate und Enterprise. So funktioniert z.B. der direkte Sprung von Home Basic zur Business-Version. Von einer höheren Version auf eine niedrigere können Sie allerdings nicht herunterschalten, indem Sie den Product Key ändern. Sie müssen online sein, um Ihren Lizenzschlüssel ändern zu können. Ansonsten sind nur wenige Schritte erforderlich. Wählen Sie in der Systemsteuerung den Punkt System und Wartung und dann System. Im System-Dialog klicken Sie rechts unten im Hauptfenster auf Product Key ändern. Falls Sie anschließend von der Benutzerkontensteuerung zur Zustimmung aufgefordert werden, klicken Sie auf die Schaltfläche Fortsetzen. Daraufhin erscheint das Fenster Aktivierung von Windows. Geben Sie hier in das Textfeld neben Product Key: den neuen Lizenzschlüssel ein, und klicken Sie auf Weiter. Falls Sie versehentlich einen ungültigen Lizenzschlüssel eingeben, erhalten Sie eine Fehlermeldung. Jetzt müssen Sie Ihre neue Betriebssystem Microsoft Windows Vista-Version nur noch aktivieren. Der technische Hintergrund ist folgender: Jede Installations-DVD enthält bereits alle Betriebssystem Microsoft Windows Vista-Features. Allein der Product Key (Lizenzschlüssel) entscheidet, welche davon Sie tatsächlich verwenden können, mit welcher Version Sie also arbeiten. Im Zuge der Installation generiert der Product Key dann die Seriennummer (Product ID). Indem Sie den Lizenzschlüssel ändern, geben Sie damit praktisch unter den oben genannten Voraussetzungen neue Produktmerkmale frei. Neue Features aktivieren Sie dann explizit über Systemsteuerung/Programme/Programme und Funktionen. Das Ganze funktioniert übrigens auch, falls Sie aus irgendwelchen Gründen mit einer nicht mehr gültigen Windows Betriebssystem Microsoft Windows Vista-Version arbeiten. Indem Sie den Product Key auf die beschriebene Weise ändern, verwandeln Sie Ihre Installation in eine lizenzierte Version unter der Voraussetzung, dass der neue Lizenzschlüssel gültig ist. Dahinter steht übrigens ein VB-Skript, das so genannte Windows Software Licensing Management Tool (siehe Tipp dazu).

  • Ruckelfreies Spielvergnügen

    Zahlreiche der heutigen Action- und Adventure-Spiele stellen maximale Anforderungen an die Hardware.
    Selbst wenn Sie schon eine flotte 3D-Grafikkarte verwenden und der PC auch über ausreichend Hauptspeicher verfügt, sind noch lange nicht alle Voraussetzungen erfüllt, um ruckelfrei spielen zu können. Wenn Sie die geeignete Bildschirmauflösung gewählt haben, sollten Sie im Spiel alle nicht erforderlichen Grafikdetails abschalten oder deren Qualität reduzieren. Reicht dies noch nicht aus, so gewinnen Sie mit Systemtricks Geschwindigkeit. Als erstes sollten Sie prüfen, wo Windows die Auslagerungsdatei (SwapDatei) anlegt. Für die Leistung ist es von Nachteil, wenn Systempartition und Position der Auslagerungsdatei identisch sind, beispielsweise beide auf Laufwerk C: liegen. Besser ist es, der Auslagerungsdatei eine vom Betriebssystem unabhängige Partition zuzuweisen. Es ist ideal, wenn Sie die Auslagerungsdatei sogar auf einer Partition eines anderen Festplattenlaufwerks anlegen. Lese- und Schreibzugriffe können dann praktisch gleichzeitig erfolgen, womit das zeitaufwändige Neupositionieren der Schreib-/Leseköpfe entfällt. Wenn möglich sollte es sich bei der Partition für die Auslagerungsdatei um eine NTFS-Partition handeln, da Windows darauf schneller als auf eine FAT-Partition zugreifen kann. Per Systemsteuerung/Erweitert/Systemleistung/ Einstellungen/Erweitert/Virtueller Arbeitsspeicher/Ändern bestimmen Sie Position und Größe der Auslagerungsdatei.

  • Ruckelndes Rennen

    Spiele schleichen manchmal, wenn ungewünschte Programme und Dienste im Hintergrund viel Leistung abziehen.
    Es empfiehlt sich stets, Ihren Rechner auf Schadprogramme zu testen. Diagnoseprogramme finden Sie häufig auf den DVDs des PC Magazins. Bei den nicht beanstandeten Programmen und Diensten handelt es sich wahrscheinlich nicht um Schadprogramme, aber sie können dennoch unnötig Hauptspeicher und Systemzeit beanspruchen. Prüfen Sie daher mit Msconfig, ob Sie Programme entweder nie verwenden oder ob Sie die Programme im Start-Menü nur bei Bedarf aktivieren könnten. Dazu gehören unter anderm Dienstprogramme wie bei Scannern, Druckern, Grafikkarten oder PC-Mäusen. Was Sie im Autostart mit Msconfig ändern, können Sie problemlos wieder zurücknehmen, falls Sie versehentlich z.B. einem wichtigen Treiber seine Mitarbeit verboten haben. Per Start/Ausführen/Msconfig/Dienste oder im Systemstart können Sie gezielt bestimmen, welche Programme und Dienste Sie zulassen wollen.

  • Schnellstartleiste ausreizen

    Über die Schnellstartleiste starten Sie Programme mit einem Tastendruck ganz ohne Maus.
    Die Quick- oder Schnellstartleiste links neben dem Startknopf in der Taskleiste nimmt die Icons von Programmen auf, die man oft benötigt. Ein Mausklick genügt dann für den Start. Noch schneller geht es oft über die Tastatur. Den Icons in der Leiste sind von links nach rechts die Ziffern von 1 bis 0 zugeordnet. Mit [Win]+[3] starten Sie zum Beispiel das dritte Programm von links. Auch die vordefinierten Systemfunktionen wie Desktop anzeigen lassen sich so aufrufen. Neue Programmicons ziehen Sie vom Desktop oder aus dem Explorer per Drag&Drop in die Schnellstartleiste. Wenn der Platz in der Schnellstartleiste nicht ausreicht, rufen Sie die Eigenschaften der Taskleiste auf und schalten im Register Taskleiste die Option Taskleiste fixieren vorübergehend ab. Jetzt können Sie mit gedrückter Maustaste die Breite des Schnellstartbereichs einstellen.

  • Sicherheitscenter ausblenden

    Blenden Sie die lästigen Statusmeldungen des Sicherheitscenters in der Taskleiste aus.
    Das Sicherheitscenter ist bereits vom Service Pack 2 für Windows XP bekannt, die Betriebssystem Microsoft Windows Vista-Variante hat zusätzliche Funktionen. Bisweilen können die Meldungsfenster des Centers aber lästig werden. Wenn Sie sicher sind, dass Ihre Sicherheitseinstellungen in Ordnung sind, brauchen Sie die Meldungen nicht. Öffnen Sie im Startmenü die Systemsteuerung und darin die Konfiguration des Sicherheitscenters. Links klicken Sie den Link Die Sicherheitscenter-Benachrichtigungsmethode ändern an. Die Auswahl Keine Benachrichtigung senden, aber das Symbol anzeigen ist praxistauglich. An der Farbe des Symbols in der Taskleiste erkennen Sie dann ernste Probleme, ohne lästige Nachrichten wegklicken zu müssen.

  • Sidebar Gadgets verschieben

    Sie können die Windows Sidebar Gadgets komfortabel zwischen der Desktop-Seitenleiste und dem Desktop verschieben.
    Gegenüber XP halten nicht nur neue Farben Einzug in die neue Benutzeroberfläche Betriebssystem Microsoft Windows Vista, auch neue Oberflächenelemente kommen hinzu wie die Desktop Sidebar mit den darüber ausgeführten Sidebar Gadgets. Die Sidebar kann als neue Seitenleiste auf dem Desktop wahlweise angezeigt werden und enthält Minianwendungen. Diese Tools wie Kalender, Börsen- und Nachrichtenticker oder Wetteranzeige können Sie starten. Prinzipiell werden Gadgets per HTML, XML und über Skripte definiert. Gadgets können Sie mit Webdiensten und mit Suchanfragen verbinden. Um die Gadgets von der Seitenleiste auf den Desktop zu platzieren, rufen Sie den zugehörigen Kontextmenübefehl Von der Sidebar abdocken an. Per Drag&Drop oder über den Kontextmenübefehl An Sidebar andocken übernehmen Sie das Gadget in die Sidebar. Schließen Sie das Gadget per Symbol, so verschwindet es vom Desktop oder aus der Sidebar. Bei Bedarf fügen Sie es wieder über den Kontextmenübefehl Minianwendungen hinzufügen in die Sidebar ein.

  • Software Licensing Management Tool

    Mit diesem Tipp können Sie das Ablaufdatum Ihrer Lizenz einsehen, Ihre Installation aktivieren sowie einen Product Key deinstallieren.
    Das Windows Software Licensing Management Tool ist verantwortlich für verschiedene Aufgaben rund um Ihre Betriebssystem Microsoft Windows Vista-Lizenz. Dabei handelt es sich eigentlich um ein VB-Skript. Die Datei slmgr.vbs liegt im System32-Verzeichnis Ihrer Windows Betriebssystem Microsoft Windows Vista-Installation. Sie können sie auch mit dem Befehl slmgr.vbs manuell über die Konsole starten. Beachten Sie, dass Sie bei VB-Skript-Dateien die Erweiterung mit angeben müssen. Die Argumente, die Sie mitgeben, richten sich nach der Aufgabe. Um eine Syntaxbeschreibung mit allen Parametern zu erhalten, starten Sie die Datei entweder im Windows-Explorer durch Doppelklick auf den Dateinamen. Oder Sie verwenden slmgr.vbs ohne Argumente auf der Konsole. Dort können Sie die Datei aus jedem Verzeichnis heraus aufrufen. Fall Sie sich nicht mehr erinnern können, ob Sie Ihre Betriebssystem Microsoft Windows Vista-Installation schon aktiviert haben, verwenden Sie einfach den Befehl slmgr.vbs -xpr. Ebenso können Sie alternativ den Product Key ändern, indem Sie auf der Konsole slmgr.vbs -ipk zusammen mit dem neuen Lizenzschlüssel eingeben. Trennen Sie dabei slmgr.vbsipk und den Product Key durch ein Leerzeichen. Anschließend können Sie die neue Betriebssystem Microsoft Windows Vista-Version sogleich mit dem Befehl slmgr.vbs -ato aktivieren. Beachten Sie, dass Sie für die meisten Befehle an der Eingabeaufforderung Rechte als Adminstrator haben müssen.

  • Speicher mit Windows-ReadyBoost

    Wenn Sie mit vielen Programmen, Videos oder 3D-Grafik arbeiten, brauchen Sie so viel Hauptspeicher, wie Sie nur bekommen können.
    Mit der ReadyBoost-Funktion machen Sie Ihren USB-Stick zur Speichererweiterung. Wenn Sie einen genügend schnellen USB-Stick mit einem Betriebssystem Microsoft Windows Vista-Rechner verbinden, bietet Ihnen das Betriebssystem an, diesen als Erweiterung für den Systemspeicher zu benutzen (System beschleunigen mit Windows-ReadyBoost). Nehmen Sie den Vorschlag an, öffnet sich ein Fenster, in dem Sie zuerst die Option Dieses Gerät verwenden aktivieren. Danach stellen Sie mit dem Schieberegler die Größe des Caches ein. Idealerweise verwenden Sie bis zu 1,7 GByte Speicher. Lassen Sie aber genug Platz für Ihre Anwendungsdaten übrig. Betriebssystem Microsoft Windows Vista legt anschließend die Datei ReadyBoost.sfcache auf dem USB-Stick an. Wollen Sie den Stick nachträglich als Speichererweiterung benutzen, klicken Sie ihn im Explorer mit der rechten Maustaste an und wählen Eigenschaften. Wechseln Sie dann auf den Reiter ReadyBoost. Wenn Sie hier die Option Dieses Gerät nicht verwenden aktivieren, löschen Sie auch die Cache-Datei. Sie können den Stick jederzeit abziehen, ohne dass das System deshalb abstürzt. Der Stick sollte ausreichend Mehr Speicher: Mit der Funktion Windowsschnell sein. Microsoft ReadyBoost lagern Sie Speicherinhalt auf empfiehlt fünf MByte den USB-Stick aus. pro Sekunde für Leseund drei für Schreibvorgänge. Außerdem sollte der Stick mindestens 512 MByte groß sein. Mini-Festplatten sind nicht geeignet.

  • Spielernamen ändern

    Gelegentlich möchten Anwender in Spielen ganz bestimmte Texte ändern, beispielsweise einen Namen.
    Wer seinen Spielnamen ändern will, will nicht gleich das ganze Profil neu anlegen lassen. Bietet das Programm selbst keine Funktion an, um dies zu tun, müssen Sie erforschen, wo sich die gesuchten Informationen verbergen. Geben Sie bei der WindowsSuchfunktion die Information ein, die Sie ändern möchten. Bei Begriffen, in denen sich Sonderzeichen befinden, sollten Sie ggf. nur nach dem Teil vor oder nach dem Sonderzeichen suchen, da die Windows-Suchfunktion sonst vielleicht nichts findet. Bekommen Sie kein Ergebnis, legt das Programm die gesuchte Information entweder binär, komprimiert oder verschlüsselt an, was Sie nicht bearbeiten können. Sofern Sie jedoch einen Eintrag finden, seien Sie bitte vorsichtig. Den meisten Programmen ist die Länge von Konfigurationsdateien nicht gleichgültig. Sichern Sie auf jeden Fall die zu bearbeitende Datei, damit Sie den aktuellen Stand wiederherstellen können. Im Überschreib-Modus einer selbst Binärdaten akzeptierenden Textverarbeitung oder eines guten Texteditors lässt sich dann die Information bearbeiten, ohne dass sich die Dateilänge ändert. Bei Dateien mit teilweise binärem Inhalt, die mit Sonderzeichen verwirren, sollte Sie entweder mit einem so genannten Hex-Editor arbeiten oder bei der Textverarbeitung eine automatische Konvertierung beim Laden ausschalten. Das erreichen Sie z.B. bei Winword unter Extras/Optionen/Allgemein/Konvertierung beim Öffnen bestätigen. Sie können auch den Beitrag und das Programm Hex-Loader (Heft-DVD) nutzen, den Sie im Programmierteil dieser Ausgabe finden.

  • Suchanfragen mit Sprache

    Der Tipp zeigt Ihnen einen Weg, Suchanfragen umgangssprachlich zu formulieren.
    Betriebssystem Microsoft Windows Vista bietet nun die Option, die Suche mit natürlicher Sprache zu konfigurieren natürlich heißt in diesem Fall wie Menschen normalerweise kommunizieren. Der Vorteil liegt darin, dass Sie die Suchkriterien nicht exakt definieren müssen. Auf boolsche Filter können Sie ebenfalls verzichten. Die Suche mit natürlicher Sprache aktivieren Sie im Register Suchen in den Ordneroptionen. Setzen Sie dort neben Unter Verwendung natürlicher Sprache suchen ein Häkchen und bestätigen Sie mit OK bzw. Übernehmen. Danach könnten Sie in das Suchfeld zum Beispiel eingeben: alle Dokumente, die in der letzten Woche geändert wurden oder etwa Musikvideos und Urlaubsbilder. Die Suche in der ursprünglichen Form auch unter Angabe von boolschen Filtern wie AND, OR oder NOT können Sie natürlich nach wie vor durchführen. Darüber hinaus können Sie sämtliche Features etwa die der erweiterten Suche ebenfalls verwenden, um die Suche mit natürlicher Sprache zu verfeinern.

  • Suchen und Ausführen im Startmenü

    Betriebssystem Microsoft Windows Vista unterstützt ein gegenüber XP erweitertes Startmenü, über das Sie vereinfacht Dokumente suchen und ausführen.
    Das erweiterte Startmenü von Betriebssystem Microsoft Windows Vista bietet ein gesondertes Suchfeld. Dort können Sie Namen von Dokumenten, Programmen und auch Websites eingeben. Das Suchfeld ist mit einer internen Suchfunktion gekoppelt, die auch die Eingabe von Teilzeichenketten aktiviert. Übereinstimmungen für das Internet berücksichtigt die Suche über die Favoriten und Verlaufsdaten. Windows liefert die Dateien entsprechend dem aktuell indizierten Dateisystem zurück. Die Ergebnisse bieten sich unmittelbar entsprechend der Suchmaske zur Auswahl im linken Bereich des Startmenüs an. Schnellhilfen zu den gefundenen Einträgen legen objektspezifische Zusatzinformationen offen, wie Dateieigenschaften, Netzwerkpfade oder auch Ordnereigenschaften. Durch die Eintragsanwahl können Sie Internetseiten im Internet Explorer anzeigen, Dokumente oder Programme öffnen. Auch können Sie das Suchfeld alternativ zum Ausführendialog einsetzen und darüber Befehle eingeben und mit [Enter] bestätigen. Um beispielsweise den Taschenrechner zu starten, geben Sie einfach calc [Enter] ein. Sie können die Ergebnisliste der Suchfunktion auch für Drag&Drop-Operationen nutzen. Wollen Sie eine Verknüpfung oder eine Datei vom ursprünglichen Standort über den gefundenen Eintrag auf den Desktop verschieben, dann halten Sie die Taste [Strg] gedrückt, verschieben den Eintrag mit gedrückter Maustaste auf den Desktop und lösen die Maustaste wieder. Um den gefundenen Eintrag zu verschieben und am ursprünglichen Speicherort zu entfernen, operieren Sie per Drag&Drop entsprechend ohne die [Strg]-Taste.

  • Suchfunktion im Startmenü

    Mit der Suchfunktion im Startmenü starten Sie gezielt Programme und finden Dateien.
    Sicher kennen Sie diesen Effekt von Windows XP: Sie haben ein neues Tool installiert und danach das Startmenü alphabetisch sortiert. Und jetzt wissen Sie nicht mehr, welchen Namen die neue Programmgruppe hat und suchen Zeile für Zeile das Startmenü durch. Im Prinzip gilt das auch für Betriebssystem Microsoft Windows Vista, aber mit der cleveren Suchfunktion müssen Sie nur Teile des Programmnamens oder nur den Anfangsbuchstaben kennen. Im geöffneten Startmenü erscheint ganz unten ein Eingabefeld mit dem vorgegeben Text Suche starten. Tippen Sie hier die gesuchten Buchstaben ein, beispielsweise maker. Bei jedem Buchstaben schränkt Betriebssystem Microsoft Windows Vista die Anzeige entsprechend ein. Dabei erfasst die Suche unter anderem auch die Module der Systemsteuerung, den Verlauf des Internet Explorers oder auf dem Desktop abgelegte Dateien und Ordner. Der Link Alle Ergebnisse anzeigen öffnet den Explorer mit der entsprechenden Sucheinstellung.

  • Suchindex optimieren

    Erweitern Sie den Suchindex um zusätzliche Ordner mit Dokumenten oder ganze Laufwerke.
    Die Suchfunktion ist in Betriebssystem Microsoft Windows Vista allgegenwärtig, ob im Startmenü, dem Explorer oder anderen Systemdialogen. Damit die Suche schneller abläuft, legt Betriebssystem Microsoft Windows Vista einen Suchindex an. Standardmäßig durchsucht Betriebssystem Microsoft Windows Vista nur diesen Index, der nur einen Teil der Dateien auf der Festplatte erfasst. Das betrifft das jeweilige Benutzerverzeichnis und die Inhalte des Startmenüs. Speichern Sie Dokumente etc. in anderen Verzeichnissen oder Laufwerken, so fügen Sie diese dem Index hinzu. Rufen Sie über die Systemsteuerung System und Wartung und dann die Indizierungsoptionen auf. Mit Ändern und der Schaltfläche Alle Orte anzeigen gelangen Sie zu einem Verzeichnisbaum. Hier markieren Sie alle Ordner, deren Inhalt inklusive Unterordner Sie künftig indexieren lassen wollen.

  • Systeminformationen an der Eingabeaufforderung

    Mit dem neuen Befehl Systeminfo können Sie unter Betriebssystem Microsoft Windows Vista Systemeingenschaften an der Eingabeaufforderung abfragen.
    Bei Betriebssystem Microsoft Windows Vista können Sie von der Kommandozeile aus im abgesicherten Modus Systemeigenschaften abfragen. Dabei lassen sich grundlegende Informationen zum installierten System, zur Hardware- und Netzwerkkonfiguration sowie zu eingespielten Hotfixes abrufen. Sie können die Eingabeaufforderung optional auch aus Betriebssystem Microsoft Windows Vista über den Startmenübefehl Start/Alle Programme/Zubehör/ Eingabeaufforderung abrufen. Tippen Sie dann an der Eingabeaufforderung den Befehl Systeminfo [Enter] ein. Die Ergebnisse werden direkt an der Eingabeaufforderung ausgegeben. Wollen Sie die Informationen als Textdatei speichern, sollten Sie sich zunächst ein Verzeichnis anlegen. Dies garantiert, dass Sie für das Verzeichnis die erforderlichen Zugriffsrechte besitzen. Wechseln Sie dazu mit CD \ [Enter] in das Wurzelverzeichnis des Systemlaufwerks und legen Sie sich mit MD DATA [Enter] ein neues Datenverzeichnis an. Dann wechseln Sie mit CD DATA [Enter] in dieses Verzeichnis. Mit dem Befehl SYSTEMINFO > INFO.TXT [Enter] schreiben Sie die Systeminformationen per Einleitungssymbol in die Textdatei Info.txt. Wollen Sie diesen Text direkt an der Eingabeaufforderung komfortabel kommentieren, starten Sie den DOS-Editor über den Befehl EDIT INFO.TXT [Enter].

  • Systemschrift vergrößern

    Bei Monitoren mit hoher Auflösung vergrößern Sie die winzige Systemschrift nach Wunsch.
    Monitore mit hoher Auflösung sind in Mode, viele Anwender stört dann aber die winzige Schrift für Fenster und Menüs. Um die Größe zu ändern, rufen Sie das Kontextmenü des Desktops und Anpassen auf. Alternativ nutzen Sie in der Systemsteuerung Darstellung und Anpassung. Links bei Aufgaben klicken Sie Schriftgrad anpassen (DPI) an und wählen zwischen 96 und 120 DPI. Eine andere Schriftgröße erreichen Sie über Benutzerdefinierte DPI, wo Sie die Vergrößerung gegenüber der Standardschrift angeben.

  • Systemstarts kontrollieren

    Sollte es Probleme beim Start von Betriebssystem Microsoft Windows Vista geben, könnte Ihnen ein alter Bekannter aus XP-Zeiten helfen: msconfig.exe.
    Um das Programm zu starten, geben Sie im Start-Menü msconfig ein und klicken auf msconfig.exe. Wer das Tool schon unter XP ausprobiert hat, wird sich schnell zurecht finden. Stellen Sie Betriebssystem Microsoft Windows Vista so ein, dass es wie ein frisch installiertes System startet. Dazu klicken Sie unter dem Reiter Allgemein auf Benutzerdefinierter Systemstart. Deaktivieren Sie hier die Option Systemstartelemente laden. Wechseln Sie jetzt auf den Reiter Dienste und klicken Sie auf Alle Microsoft Dienste ausblenden. Jetzt sehen Sie nur noch die Dienste, die Sie installiert haben. Deaktivieren Sie diese Dienste, und starten Sie Windows Betriebssystem Microsoft Windows Vista neu. Wenn der Start funktioniert, macht wahrscheinlich ein neu installiertes Programm Schwierigkeiten. Wenn nicht, hat das Betriebssystem ein Problem. Rufen Sie in diesem Fall Start/Systemsteuerung auf, und schalten Sie auf die klassische Ansicht um. Wählen Sie Leistungsinformationen und -tools aus. Hier finden Sie viele Werkzeuge für eine detaillierte Systemdiagnose. Unter anderem gibt es den Punkt Autostartprogramme verwalten. Damit haben Sie ein weiteres Instrument, um ungewollten Systemstarts auf die Schliche zu kommen.

  • Tageswerk

    Manchmal muss man die Liste der am heutigen Tag bearbeiteten Dateien durchforsten.
    Ist bei einem Programm nicht zu erkennen, wo es seine Konfigurationsdaten ablegt, muss man trickreich zu Werke gehen. Starten Sie dazu das gewünschte Programm, und speichern Sie z.B. bei Spielen einen neuen Spielstand. Danach suchen Sie mit der Windows-Funktion alle Dateien, die am heutigen Tag entstanden sind oder geändert wurden. Blättern Sie durch die Ergebnisse, bis Sie das Verzeichnis des gewünschten Programms sehen. Es sollten nun nicht mehr allzu viele Dateien in Frage kommen. Achten Sie insbesondere auf Dateien mit den Endungen .Cfg, .Ini oder auch .Dat. Legen Sie nun von den betreffenden Dateien in einem Arbeitsverzeichnis Kopien (keine Verknüpfungen!) an, damit Sie sich den Inhalt der Dateien mit Texteditoren oder ähnlichen Programmen betrachten und auch ändern können.

  • Testzeitraum verlängern

    Betriebssystem Microsoft Windows Vista können Sie bis zu 120 Tage lang testen, bevor Sie es aktivieren müssen.
    Um Betriebssystem Microsoft Windows Vista länger testen zu können, benutzen Sie das Skript slmgr.vbs, weil nach der Installation die Testperiode nur 30 Tage währt. Zumindest in der Ultimate und in der Business-Edition von Betriebssystem Microsoft Windows Vista können Sie aber mit einem Werkzeug diese Zeit um 30 Tage verlängern. Laut Microsoft funktioniert der Mechanismus drei Mal. Zusätzlich zu den anfänglichen 30 Tagen, haben Sie also noch einmal 90 Tage Bedenkzeit. Geben Sie im Suchfeld des Start-Menüs cmd ein, klicken Sie cmd.exe mit der rechten Maustaste an, und wählen Sie Als Administrator ausführen. Tippen Sie jetzt

    slmgr.vbs -rearm

    in der Eingabeaufforderung ein. Nach einer kurzen Wartezeit fordert Sie der Windows Scripting Host auf, Ihr Betriebssystem neu zu starten, damit die Änderungen wirksam werden. Nach dem Neustart klicken Sie den Punkt Computer im Start-Menü rechts an und wählen Eigenschaften. Ganz unten sollten Sie jetzt einen Hinweis sehen, dass noch 30 Tage für die Aktivierung verbleiben. Achtung: Ist die Aktivierung einmal abgelaufen, nützt Ihnen das Skript nichts mehr. Damit Sie die Aktivierung nicht vergessen, sollten Sie die Aufgabe automatisch ausführen. Berechnen Sie zuerst, wann Ihr System spätestens verlängert werden sollte. Klicken Sie dann Start/Computer rechts an, und wählen Sie Verwalten. In der Liste ganz links klicken Sie jetzt den Punkt Aufgabenplanung an. Richten Sie jetzt über den Menüpunkt Aufgabe erstellen einen Task ein, der slmgr.exe mit dem richtigen Parameter am gewünschten Tag startet. Unter dem Reiter Allgemein sollten Sie die Option Unabhängig von der Benutzeranmeldung ausführen und Mit höchsten Privilegien ausführen aktivieren. Unter Einstellungen verwenden Sie die Option Aufgabe so schnell wie möglich nach einem verpassten Start ausführen.

  • Visual Studio unter Betriebssystem Microsoft Windows Vista

    Mit diesem Tipp behält Ihr Visual Studio auch unter Windows Betriebssystem Microsoft Windows Vista 100 Prozent Leistung.
    Nachdem Sie Visual Studio unter Betriebssystem Microsoft Windows Vista installiert haben, müssen Sie damit rechnen, dass nicht alles ordnungsgemäß funktioniert. Das Visual Studio Service Pack 1 stellt zwar einen Teil der Funktionen wieder her, jedoch nicht alle. Sie müssen erst noch ein Update für das Service Pack installieren. Dessen korrekte Bezeichnung ist Visual Studio 2005 Service Pack 1-Update für Windows Betriebssystem Microsoft Windows Vista. Danach ist alles wieder im grünen Bereich und Sie können sämtliche Features Ihres Visual Studios so nutzen, wie Sie es unter Windows XP gewohnt waren. Das Service Pack 1 für Visual Studio der vollständige Name ist Visual Studio 2005 Team Suite Service Pack 1 können Sie über http://go . microsoft . com/ fwlink/?LinkId=80651 laden. Es passt für alle Ausführungen des Visual Studio Standard, Professional und Team Editions. Das Service Pack korrigiert ausschließlich Fehler des Visual Studio wie den Report Viewer für die Reporting Services. Das Update für Windows Betriebssystem Microsoft Windows Vista Visual Studio 2005 Service Pack 1-Update für Windows Betriebssystem Microsoft Windows Vista beziehen Sie über die Adresse http://go . microsoft . com/fwlink/?LinkId=82675. Es richtet speziell diejenigen Features im Visual Studio ein, die von den Betriebssystem Microsoft Windows Vista-Neuerungen betroffen sind. Tipp: Sie sollten Visual Studio unter Windows Betriebssystem Microsoft Windows Vista mit administrativen Rechten ausführen, ansonsten können Sie Einschränkungen beim Debugging erleben. Das gilt im Prinzip bei allen Aktionen, die unter Betriebssystem Microsoft Windows Vista administrative Berechtigungen erfordern.

  • Wiederherstellung von der Festplatte

    Wenn Sie Betriebssystem Microsoft Windows Vista einmal reparieren sollten, installieren Sie besser die Wiederherstellungsumgebung auf der Festplatte.
    Um Betriebssystem Microsoft Windows Vista zu reparieren, brauchen Sie normalerweise die Installations-DVD dafür. Doch die Suche nach der Scheibe können Sie sich ersparen. Bei einigen PCs, die ohne System-CD ausgeliefert werden, ist die Wiederherstellungsumgebung (Windows Recovery Environment), der Nachfolger der Wiederherstellungskonsole von Windows XP, schon vorinstalliert. Tun Sie das auch, dann brauchen Sie im Notfall nicht nach Ihrer System-DVD suchen. Um die Umgebung auf die Festplatte kopieren zu können, brauchen Sie nur das kostenlose Windows Automation Installation Kit (WAIK) von Microsoft, das Sie unter www . microsoft . com/downloads herunterladen können. Geben Sie im Suchfenster waik ein und achten Sie darauf, dass Sie sich die deutsche Version herunterladen. Für den Download brauchen Sie eine schnelle Leitung, da das WAIK rund 700 MByte groß ist. Das Paket kommt mit der Erweiterung .img, mit der nicht alle Brennprogramme etwas anfangen können. Ändern Sie die Erweiterung einfach in .iso und brennen Sie das WAIK auf eine CD. Alternativ legen Sie die .iso-Datei in ein virtuelles Laufwerk wie von Alcohol Virtual DVD + CD (www . franzis . de) oder von Virtual CD (www . virtualcd . de) ein. Klicken Sie danach doppelt auf die Datei startcd.exe im Grundverzeichnis der CD. Installieren Sie vom angezeigten Menü aus zuerst die MSXML-Unterstützung und dann erst das WAIK. Legen Sie zuerst die Betriebssystem Microsoft Windows Vista-Installations- DVD ein. Geben Sie dann im Start-Menü cmd ein, und starten Sie die Eingabeaufforderung mit Administratorrechten. Für die Installation brauchen Sie zuerst das Tool imagex.exe, das im Verzeichnis \tools\x86 liegt. Wechseln Sie in das Verzeichnis von imagex.exe und extrahieren Sie die Wiederherstellungsumgebung mit folgendem Kommando:

    imagex.exe /export /boot x:\sources\boot.wim 2 d:\winre.wim

    Für x:\ setzen Sie den Buchstaben des Laufwerks ein, in dem Ihre Installations-DVD liegt. d:\ ist der Buchstabe des Laufwerks, auf dem die Wiederherstellungsumgebung installiert werden soll. Am besten nehmen Sie eine andere Partition als Ihre BetriebssystemPartition. So funktionieren die Rettungs-Tools auch noch, wenn die Betriebssystem-Partition zerschossen sein sollte. Winre.wim muss im Grundverzeichnis der jeweiligen Partition liegen, nicht in einem Unterordner. Kopieren Sie jetzt noch die Datei boot.sid von der Installations-DVD in dasselbe Verzeichnis wie winre.wim. Sie finden sie im Verzeichnis \sources\boot auf der DVD. Die Wiederherstellungsumgebung ist komplett. Damit sie im Boot-Menü erscheint, melden Sie sie jetzt nur noch beim System an. Dazu benutzen Sie die Datei SetAutoFailover.cmd, die Sie im Verzeichnis Recovery des WAIK finden. Wechseln Sie wieder in die Eingabeaufforderung und in das Verzeichnis der Datei. Geben Sie folgenden Befehl ein:

    setautofailover.cmd /target d: /wim /nohide /disk1

    d: ist wieder die Partition, auf der winre.wim liegt. Für /disk1 geben Sie die Nummer von d: ein. Ist es die erste Partition, ist die Option /disk0 die Standardeinstellung. Für die zweite Partition nehmen Sie /disk1, für die dritte /disk2 und so weiter. Jetzt ist die Wiederherstellungsumgebung installiert. Drücken Sie vor dem Start von Betriebssystem Microsoft Windows Vista die [F8]-Taste. Im Boot-Menü sollten Sie die Option Computer reparieren sehen, mit der Sie die Umgebung starten.

  • Zugriff auf Spielinfos

    Wenn Sie die Konfigurationsdaten Ihrer Spiele kennen, können Sie gezielter Informationen abrufen.
    Wenn Sie beispielsweise bei Spielen wissen möchten, wo die aktuellen Informationen zum Spielstand festgehalten werden, so drücken Sie beim Spiel-Icon bzw. dem entsprechenden Eintrag im Programm-Menü auf die rechte Maustaste. Im Kontextmenü wählen Sie Eigenschaften/ Ziel suchen. Windows springt daraufhin direkt ins Verzeichnis des Spiels und mit etwas Glück gibt es dort ein Unterverzeichnis mit einer Bezeichnung wie Savegames oder ähnlichem.