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PriSoDi's Tipp-, und Trick-, Archivlexikon
über das Betriebssystem WIN 98
aus Zeitschriften und Internetartikeln
gesammelt, geordnet und öffentlich gemacht
Windows 98
Abmelden-Eintrag wegmachen
Auf Ihrem Computer, an dem Sie nur alleine arbeiten, stört die meisten Leute
der Eintrag 'Abmelden', so entfernen Sie auf Ihrem Privat-PC den Abmelden-Eintrag:
Für Netzwerknutzer ist der Eintrag Abmelden im Start-Menü extrem sinnvoll,
vor allem dann, wenn sich mehrere Anwender einen Computer teilen. Auf einem Einzelplatz-PC
zu Hause ist er meistens nicht erforderlich. Um diesen Eintrag zu entfernen, rufen Sie
über Start/Ausführen mit regedit.exe die 'Registry' auf. Im Eintrag
HKEY_CURRENT_USER\Software-Microsoft-CurrentVersion-Policies-Explorer
tragen Sie über das Kontextmenü den neuen Wert NoLogOff ein. Klicken Sie den
neuen Eintrag mit der rechten Maustaste an, wählen Sie Ändern, und geben Sie
den Wert
01 00 00 00
ein. Wenn Sie jetzt Windows 98 neu starten,
ist dieser für Allein-PC'ler nutzlose Eintrag
nicht mehr vorhanden!
Alte Schätze
Manche Windows-3.x-Programme verweigern die Zusammenarbeit mit Windows 98. So ändern Sie das!
Mit dem kleinen Hilfsprogramm mk-compat.exe können Sie unter Windows 98 mit älteren Windows-3.1-Programmen Kompatibilität herstellen. Sie finden das undokumentierte Programm im Ordner \Windows\System. Meldet Windows 98, dass ein Programm Windows 3.1 oder höher benötigt, so besteht eine Inkompatibilität. Das Programm wird nicht laufen. Mit mkcompat.exe (vergleichbar mit setver unter MS-DOS) gaukeln Sie Windows 98 eine höhere Versionsnummer vor. Sie starten mkcompat.exe über Start/Ausführen. Sie können es auch per Doppelklick aus dem Explorer aufrufen. Wählen Sie über das Datei-Menü das Programm aus, das sich nicht starten lässt, oder das Setup-Programm des Programms, das Sie nicht installieren können. Im Fenster Kompatibilität herstellen finden Sie den Namen der Datei wieder, die Sie übernommen haben. Markieren Sie eine oder mehrere Kontrollkästchen in der Liste. Bezieht sich die Fehlermeldung auf die Windows-Version, markieren Sie Falsche Windows-Version angeben. Danach speichern Sie die Einstellungen über das Datei-Menü. Beachten Sie: Da Windows 98 die kompatibel gemachte Anwendung nach eigenem Standard behandelt, müssen Sie im schlimmsten Fall weitere Störungen in Kauf nehmen.
Audio-CD hören
Wenn Windows sich weigert, eine CD abzuspielen, arbeiten Sie folgende Checkliste ab.
Überprüfen Sie, ob der MCI-Treiber für Audio-CDs aktiviert ist.
Klicken Sie in der Systemsteuerung doppelt auf Multimedia und die Registerkarte Geräte.
In der Liste Multimedia-Geräte klicken Sie auf das Pluszeichen neben den Geräten für Mediensteuerung. Wenn in der Liste der Eintrag CD-Audiogerät (Mediensteuerung) fehlt, ist der Treiber nicht installiert. Klicken Sie auf das CDAudiogerät in der Mediensteuerung und auf Eigenschaften.
Im Dialogfeld Eigenschaften klicken Sie auf Dieses Mediensteuerungsgerät verwenden.
Auf Cabinets zugreifen
Unter Windows 95 haben Sie zusätzliche Werkzeuge benötigt, um gepackte cab-Dateien zu bearbeiten. In Windows 98 ist diese Funktion integriert.
In früheren Windows-Versionen war es schwierig, auf gepackte cab-Dateien (Cabinets) zuzugreifen, die zur Installation
von Windows dienten. Unter Windows 98 öffnen Sie cab-Dateien einfach per Doppelklick und bekommen deren Inhalt wie bei einem Ordner angezeigt. Markieren Sie mit der linken Maustaste die Dateien, die Sie per Drag&Drop oder über das Bearbeiten-Menü aus dem Archiv in ein Verzeichnis der Festplatte kopieren.
Sie finden die Windows-98-Cabinets auf der 98-CD-ROM im Verzeichnis \WIN98 und weitere auf der Plus!-CD-ROM im Ordner \plus98. Beim Verlust einer Systemdatei öffnen Sie einfach das entsprechende Cabinet und kopieren die Datei mit Senden an auf eine Diskette. So spielen Sie die notwendige Datei wieder auf, ohne sich um eine Kommandozeile kümmern zu müssen.
Bei Problemen neu installieren
Bleibt Windows 98 beim Booten hängen, hilft häufig nur noch eine Neuinstallation.
Schieben Sie die Windows-98-Startdiskette in Laufwerk A:, und schalten Sie Ihren PC ein. Dieser startet jetzt mit dem Betriebssystem auf der Diskette. Wenn Ihnen die Startoptionen angezeigt werden, wählen Sie Computer mit CD-ROM-Unterstützung starten. Danach warten Sie eine Weile, bevor Diagnoseprogramme in ein virtuelles Laufwerk (RAM-Disk) kopiert werden. Anschließend sehen Sie die Anzeige des Laufwerks A: auf dem Bildschirm. Legen Sie jetzt die Windows-98-CD in das CD-ROM-Laufwerk, und geben Sie
[X]:\setup
ein, wobei [X] das Laufwerk um einen Buchstaben weitergezählt bezeichnet. Kennzeichnete das Betriebssystem bisher Ihr CD-ROM-Laufwerk mit der Kennung E:, geben Sie also
F:\setup
ein. Der Grund hierfür ist, daß die Startdiskette bereits eine RAM-Disk mit der Bezeichnung E: angelegt hat. Auf dieses Laufwerk können Sie mit DOS-Befehlen zugreifen. So zeigt der DIR-Befehl Ihnen den Inhalt an.
Beschädigte Systemdatei
Meldet die Systemdateiprüfung eine beschädigte Datei, müssen Sie diese ersetzen.
Sie können beschädigte Dateien über die Systemdateiprüfung wieder herstellen. Öffnen Sie Start/Programme/Zubehör/ Systemprogramme. Über Extras öffnen Sie die Systemdateiprüfung. Rufen Sie Eine Datei von der Installationsdiskette extrahieren auf. Wählen Sie die Datei aus und klicken Sie auf Start. Überprüfen Sie, ob der Pfad korrekt ist und bestätigen Sie mit OK. Im Dialogfeld Sicherungskopie akzeptieren Sie die Standardeinstellungen oder Sie ändern den Pfad. Bestätigen Sie mit Ja die Meldung, dass der Ordner nicht existiert. Lassen Sie die Systemdateiprüfung die Datei extrahieren und schließen Sie mit OK ab.
Bilder oder Animationen auf dem Desktop
Die aktiven Komponenten bereichern den Desktop um Videoclips und animierte gif-Dateien.
In der Web-Ansicht lassen sich beliebige Web-Seiten - und auch Bitmap-Dateien - als Desktop-Komponenten an einer beliebigen Stelle auf dem Desktop anzeigen. Das erreichen Sie mit den folgenden Schritten:
- Als erstes benötigen Sie eine kleine HTML-Datei, in die Sie den Videoclip - oder die animierte gif-Datei - einbetten. Diese können Sie beispielsweise mit FrontPage Express oder mit NotePad anfertigen. FrontPage Express präsentiert Ihnen nach dem Start eine noch leere HTML-Seite. Wie Sie diese Seite gestalten, spielt keine Rolle. Fügen Sie über den Menübefehl Einfügen/Video eine avi-Datei oder über Einfügen/Bild eine animierte gif-Datei oder einfach nur eine bmp-Datei ein.
- Speichern Sie die HTML-Datei über den Menübefehl Datei/Speichern, und klicken Sie anschließend auf die Schaltfläche als Datei. Geben Sie noch einen Namen ein, und verschieben Sie die Daten am besten in den Ordner Eigene Dateien.
- Klicken Sie den Desktop an einer freien Stelle mit der rechten Maustaste an, und wählen Sie Eigenschaften, um das Eigenschaften-Dialogfeld des Desktops anzuzeigen.
- Wählen Sie die Registerkarte Web, die bereits alle eingerichteten aktiven Komponenten aufführt.
- Klicken Sie auf Neu, um eine neue Komponente hinzuzufügen. Sollten Sie dabei in einem kleinen Dialogfeld gefragt werden, ob Sie die Microsoft Web-Seite besuchen möchten, klicken Sie Nein an.
- Es erscheint ein weiteres Dialogfeld, in dem Sie wahlweise die URL einer Web-Seite im Internet oder eine gewöhnliche HTML-Datei auswählen können. Klicken Sie auf die Schaltfläche Durchsuchen, und wählen Sie die zuvor gespeicherte Datei aus.
- Nach dem Anklicken von OK wird die ausgewählte Datei als Komponente in der Registerkarte Web aufgeführt. Anhand der Position im kleinen Vorschaumonitor läßt sich bereits erkennen, an welcher Stelle die Komponente angezeigt wird.
- Schließen Sie das Dialogfeld. Auf dem Desktop sollte die angelegte HTML-Seite angezeigt und der ausgewählte Videoclip abgespielt werden.
Möchten Sie das Abspielen anhalten oder den Abspielmodus ändern, klicken Sie den Videoclip mit der rechten Maustaste an und wählen die entsprechenden Befehle im Kontextmenü.
Beachten Sie, wie flexibel sich die angezeigte Komponente verschieben und in ihrer Größe ändern läßt. Bewegen Sie dabei einfach den Mauszeiger auf den oberen Rand. Dieser wird dadurch breiter. Auf diese Weise können Sie das Fenster insgesamt verschieben.
CD-ROMLaufwerke umbenennen
Über den Geräte-Manager können Sie einem CD-ROM-Laufwerk einen anderen Laufwerksbuchstaben zuweisen.
Um die Kennung eines CD-ROMLaufwerks zu ändern, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Ordner Arbeitsplatz. Öffnen Sie die Eigenschaften und wechseln Sie in den Geräte-Manager. Klicken Sie neben das Pluszeichen an der Seite des CD-ROM-Symbols und markieren Sie Ihr Laufwerk. Klicken Sie auf die Schaltfläche Eigenschaften und auf das Register Einstellungen. Tippen Sie den von Ihnen gewünschten Buchstaben in die Felder Erster Buchstabe und Letzter Buchstabe ein. In beide Felder gehört der gleiche Buchstabe. Bestätigen Sie mit OK und starten Sie neu. Sie können diese Prozedur auch durchführen, wenn Sie Zip- oder Syquest-Laufwerke nutzen. Dann markieren Sie im Geräte-Manager diese Laufwerke über das Pluszeichen neben dem Eintrag Festplatten.
Channel-Leiste ohne Channels
Die Channel-Leiste verschafft Ihnen auch ohne Internet-Zugang zusätzlichen Bedienungskomfort.
Windows 98 und das Desktop-Up-grade für den IE4 legen die Channel-Leiste auf den Desktop. Über diese Leiste surfen Sie per Klick zu speziellen für den Explorer optimierten Web-Seiten: den Channels. Wer nicht im Internet surft, sucht vielleicht einen Tip, diese Channel-Leiste abzuschalten: Dazu bewegen Sie den Mauszeiger unter dem aktiven Desktop an den Oberrand der Channel-Leiste, um die Bedienfelder des Fensters einzublenden. Doch die Channel-Leiste nützt Ihnen auch ohne Internet-Zugang, weil sie Ordner und Dateien aufbewahren kann. Dazu ziehen Sie Dateien oder Ordner in die Channel-Leiste, die diese aufnimmt. Die Symbole ziehen Sie wie die Chan-nels nach oben oder unten, womit Sie deren Reihenfolge festlegen. Eine deaktivierte Channel-Leiste blenden Sie mit einigen Mausklicks wieder ein: Der rechte Mausklick auf den Aktive Desktop öffnet das Eigenschaften-Fenster. Hier klicken Sie sich zum Register Web und der Option Internet Explorer-Channel-Leiste durch. Den Active Desktop erhalten Sie mit einem Rechtsklick auf den Desktop und Active Desktop-Als Web-Seite anzeigen. Auf dem Desktop bekommen Sie die Channel-Leiste über das Start-Menü Ausführen mit:
iexplore -channelband
Computer im Dauerschlaf
So korrigieren Sie ein falsches Advanced Power Management (APM).
Haben Sie Ihren Computer in den Standby-Modus wechseln lassen, und er wacht nicht mehr auf? Ursache ist ein falsch eingestellter Modus von APM 1.2. Windows 98 installiert das neue, verbesserte APM 1.2 und ersetzt damit die nicht so leistungsfähige Version 1.0. APM 1.2 braucht Hardware-Unterstützung. Bleibt Ihr PC inaktiv, unterstützt dessen Hardware nur APM 1.0. Fragen Sie in diesem Fall Ihren Hardware-Hersteller nach Updates für die Komponenten System-BIOS, Festplatte/Controller und den Bildschirm.
Unter Windows 98 lässt sich die Nutzung der Version 1.0 erzwingen. Wechseln Sie in die Systemsteuerung, und rufen Sie darin System auf. Wechseln Sie in die Registerkarte Geräte-Manager. Unter den aufgelisteten Geräten finden Sie die Systemkomponenten. Öffnen Sie diese per Doppelklick. Suchen Sie in der Liste nach dem Eintrag Unterstützung für Advanced Power Management. Markieren Sie den Eintrag und klicken Sie auf die Schaltfläche Einstellungen. Wählen Sie die Registerkarte Einstellungen, und markieren Sie das Kontroll-kästchen APM 1.0-Modus erzwingen. Bestätigen Sie die Einstellung zweimal mit OK, und starten Sie den Computer neu. Diese Versionsänderung ist auch bei vielen älteren Notebooks sinnvoll.
Dateiversionen checken
So suchen Sie über die Systemdateiprüfung (SFC) nach Systemdateien, die Anwendungen verändert haben.
Über Start/Programme/Zubehör öffnen Sie die Systemprogramme, in denen Sie die Systeminformationen aufrufen. Öffnen Sie das Menü Extras/Systemdateiprüfung. Klicken Sie auf Geänderte Dateien suchen/Starten. Wird eine Änderung gefunden, wird die Systemprüfung Sie auffordern, die ursprünglichen Dateien über die Installations-CD wieder herzustellen.
Datenträger prüfen
Wichtige Bereiche der Festplatte können Sie im abgesicherten Modus über die Eingabeaufforderung prüfen.
Windows kann nicht booten, wenn Dateien im Startbereich beschädigt sind. Dazu gehören der Master-Boot-Record, der Boot-Sektor, die FAT (Dateizuordnungstabelle) und die Betriebssystem-Kerndateien. Um diese Bereiche zu prüfen, starten Sie den PC. Drücken und halten Sie die linke [Strg]-Taste. Erscheint die Meldung Windows 98 wird gestartet, starten Sie die Option Nur Eingabeaufforderung für abgesicherten Modus. Wechseln Sie mit dem cd-Befehl (Change Directory) in das Verzeichnis \windows\command und rufen Sie von der Kommandozeile scandisk auf. So prüfen und reparieren Sie auch die Dateizuordnungstabelle.
Defekte Drucker-Warteschlange?
So finden Sie schnell heraus, ob Druckerprobleme mit dem Spooler zusammenhängen.
Das Drucken funktioniert nicht? Klicken Sie im Ordner Drucker mit der rechten Maustaste auf das Symbol des aktuellen Druckers. Öffnen Sie im Kontextmenü die Eigenschaften. Öffnen Sie die Registerkarte Details. Klicken Sie auf Spool-Einstellungen und weiter auf Druckaufträge an Drucker leiten (kein Speicherplatz wird verwendet). Erhalten Sie damit den Ausdruck, liegt der Fehler in den Spooler-Einstellungen. Beachten Sie beim Druck einer Grafik: Ihr Drucker muss über genügend Arbeitsspeicher verfügen, damit Sie nicht nur einen Teil der Grafik erhalten.
Den letzten Zugriff aufzeichnen
Das Aufzeichnen des letzten Dateizugriffs ist neben dem Erstellungsdatum nicht länger nur ein Windows-NT-Feature.
Windows 98 zeichnet nicht nur Datum und Uhrzeit der letzten Änderung einer Datei auf, sondern auch, wann Sie die Datei zuletzt gelesen haben. Um diese Angaben zu betrachten, starten Sie die MS-DOS-Eingabeaufforderung und geben
dir /v
ein. Allerdings ist die Aufzeichnung standardmäßig nur für Festplatten akti-viert, aus Performance-Gründen nicht jedoch für Disketten. Um diese Aufzeichnung auch für Disketten zu aktivieren, fügen Sie die Zeile
accdate=a+
bzw. für das Laufwerk B
accdate=b+
in Ihrer Datei config.sys im Hauptverzeichnis von C ein. Wenn Sie anstelle des Plus- ein Minus-Zeichen verwenden, deaktivieren Sie die Aufzeichnung, wie das folgende Beispiel für das Laufwerk C zeigt:
accdate=c-
Mit accdate lassen sich auch mehrere Laufwerke ansprechen:
accdate=a+, c-
Optionen fügen Sie aneinander, indem Sie sie durch Kommata abgrenzen.
DirectX 6.0 nicht installiert
Eine Windows-95-Version von DirectX 6.0 lässt sich nicht auf einem Windows-98-Computer installieren. Mit einer Datei aus dem Internet funktioniert es.
Bei der Installation von Microsoft Di-rectX 6.0 erhalten Sie die Meldung:
Um DirectX unter Windows 98 zu installieren, laden Sie DirectX 6 von der Windows-Update-Website herunter.
Dazu laden Sie die Datei dx6core.exe von der Microsoft-Website
www . microsoft.com/directx/homeuser/downloads/default . asp
herunter und führen sie aus. Sie können auch DirectX 7.0 (auf der gleichen Site) wählen. Die Datei dx6core.exe enthält die Kerndateien für DirectX 6.0 und 7.0. Sie brauchen keine zusätzlichen Treiber.
Dokument auf Diskette kopieren
Der Senden an-Dialog erspart die aufwendige Suche nach einem Dokument.
Sie haben am letzten Abend an einem Dokument gearbeitet, sind am nächsten Morgen in Eile und möchten die Datei nur schnell auf eine Diskette kopieren. Anstatt umständlich zu suchen, gibt es eine elegante Abkürzung:
Öffnen Sie das Start-Menü, und wählen Sie Dokumente.
Sie finden das Dokument in der Liste, klicken den Eintrag mit der rechten Maustaste an und wählen nacheinander die Einträge Senden an und 3,5"-Diskette (A).
Druckausgabe zu langsam
Ein nicht optimiertes System kann die Druckgeschwindigkeit herabsetzen.
Folgende Maßnahmen eignen sich dazu, die Druckgeschwindigkeit zu erhöhen:
Rufen Sie das Dienstprogramm Defragmentierung auf. Prüfen Sie, ob die Festplatte stark fragmentiert ist. Gegebenenfalls defragmentieren Sie diese.
Wie viel Platz steht für die Swap-Datei (Auslagerungsdatei) zur Verfügung. Prüfen Sie, ob Sie diese nicht vergrößern sollten.
Wie stark sind die Systemressourcen ausgelastet? Schließen Sie einige residente Programme.
Deaktivieren Sie auf der Registerkarte Schriftarten im Dialogfeld Eigenschaften von Drucker die Option TrueType als Grafik drucken.
Druckerordner und Systemsteuerung über die Schnellstartleiste
Auch häufig benutzte Ordner können Sie in die Schnellstartleiste einbauen.
Möchten Sie über die Schnellstartleiste nicht nur Programme starten, sondern auch häufig benutzte Ordner öffnen, müssen Sie ein wenig anders vorgehen:
- Öffnen Sie einen beliebigen Ordner.
- Ziehen Sie den Ordner mit der rechten Maustaste auf die Schnellstartleiste, und wählen Sie nach dem Loslassen den Eintrag Verknüpfung(en) hier erstellen. Achten Sie auf den schwarzen Balken, der erscheint, sobald sich das Symbol in der Schnellstartleiste befindet. Er gibt jene Position an, an der der neue Eintrag eingefügt wird.
Einfache Bilddatenbank
Unter dem Internet Explorer 4 oder Windows 98 zeigt Ihr Zentralordner einen Ordner mit Bildern als Galerie an.
Ein Suchlauf nach bmp- und pic-Dateien zeigt, wie viele dieser Grafiken Sie in verschiedenen Verzeichnissen gespeichert haben. Doch die Dateinamen sagen meist wenig über den Bildinhalt aus. Abhilfe schafft hier eine Bildergalerie, die Sie im Zentralordner anlegen.
In Ihre einfache Bilddatenbank im neuen Ordner Galerie kopieren Sie alle Bilder. Das erreichen Sie zum Beispiel so: Drücken Sie die Tastenfolge [Win-F], um das Suchen-Fenster zu öffnen, und geben Sie in das Namen-Feld ein:
*.BMP *.PIC
Weitere Grafikformate fügen Sie bei Bedarf hinzu. Die Miniaturansicht zeigt die bekanntesten Bildformate an - jpg-Bilder jedoch nicht.
Wählen Sie im Feld Suchen in die Festplatte ein, von der Sie Bilder zusammensuchen wollen, und beginnen Sie mit Start. Sobald die Lupe im Dialogfenster ihre Kreisfahrt beendet hat, wählen Sie Alles markieren aus dem Menü Bearbeiten. Mit [Strg-A] erreichen Sie das noch schneller. Alle gefundenen und markierten Dateien kopieren Sie nun mit der Tastenfolge [Strg-C] aus dem Menü Bearbeiten.
Drücken Sie danach [F12], und klicken Sie in der linken Spalte mit der rechten Maustaste auf Ihren Ordner Galerie, in dem Sie Einfügen wählen. Damit kopiert Windows alle gefundenen Bilder in Ihre "Galerie". Meldet Windows doppelte Dateien, klicken Sie im Zweifelsfall auf Alle ersetzen.
Damit Ihr Galerieordner zur Bildergalerie wird, klicken Sie den Ordner in der linken Spalte mit der rechten Maustaste an und wählen Eigenschaften. Ein Dialogfenster erscheint, in dem Sie die Option Miniaturansicht aktivieren. Diese Option gibt es nur bei Windows 98 und im Internet Explorer 4.0.
Einfacher Registry-Check
Offensichtliche Fehler in der Registry findet Windows 98 selbst.
Fehlerhafte Einträge in der Registry können den Start von Windows verzögern. Anstatt die Systemdatenbank mit den Dateien system.dat und user.dat mit dem Registry-Editor regedit zu bearbeiten, sollten Sie lieber zuvor das neue Windows-98-Tool anwenden. Diese Windows-Registrierungsprüfung rufen
Sie mit Start/Ausführen und mit
scanregw
auf. Das Werkzeug überprüft die Registry auf Ungereimtheiten und sichert die Ergebnisse als gepacktes cab-Archiv im Verzeichnis \windows\sysbckup.
Einfaches Recovery
Nach einem Systemcrash können Sie Ihr System in einem Arbeitsgang wieder komplett herstellen.
Unter früheren Windows-Versionen war ein Festplattendefekt trotz vorhandenem Backup immer mit viel Arbeit verbunden: Sie mußten die neue Festplatte einbauen, formatieren, Windows- und Backup-Software installieren und schließlich das Backup zurückspielen. Windows 98 bietet endlich eine automatische Recovery-Funktion. Dazu benötigen Sie drei Dinge:
die Windows-98-CD-ROM,
eine Windows-98-Startdiskette mit CD-ROM-Unterstützung (die Sie nachträglich mit Start/Einstellungen/Systemsteuerung/Software/Startdiskette/Diskette erstellen anlegen)
und eine Datensicherung mit dem Windows-98-Backup auf einem Band zu finden unter Start/Programme/Zubehör/Systemprogramme/Backup. Fehlt der Eintrag im Start-Menü, installieren Sie ihn mit Start/Einstellungen/Systemsteuerung/Windows Setup/Backup. Nach einer Komplettsicherung kann bei einem Hardware-Defekt nichts mehr schiefgehen. Experten empfehlen allerdings zwei Sicherungen, falls die Sicherung mit einem Band ausfällt. Booten Sie in einem solchen Fall Ihren Rechner nach dem Einbau der neuen Hardware mit der Startdiskette, legen Sie die Windows-98-CD-ROM sowie das Band ein, und wählen Sie beim Star-ten die Option Computer mit CD-ROM-Unterstützung starten. Wechseln Sie auf Ihr CD-ROM-Laufwerk in das Verzeichnis \tools\sysrec, und rufen Sie dort pcrestore auf. So starten Sie den Windows-98-Assistenten zur System-wiederherstellung, der Sie schrittweise wieder an ein funktionierendes System heranführt.
Eintrag aus der Dokumentenliste streichen
Wer gezielt einzelne Einträge aus der Dokumentenliste entfernen will, kommt mit der rechten Maustaste weiter - allerdings erst ab Windows 98.
Wie Sie die Dokumentenliste komplett löschen, haben wir in einem anderen Tip bereits beschrieben. Doch Sie können auch jeden Eintrag einzeln entfernen:
Öffnen Sie das Start-Menü, und wählen Sie Dokumente.
Klicken Sie den Dokumenteintrag mit der rechten Maustaste an, und wählen Sie Löschen. Das Entfernen eines Eintrags in der Dokumentenliste hat keinen Einfluß auf das Dokument.
Die in der Dokumentenliste angezeigten Namen sind Verknüpfungen im Windows-Verzeichnis Recent. Wenn Sie mit der Mehrbenutzerverwaltung arbeiten, finden Sie das Verzeichnis im Windows-Unterverzeichnis \Profiles\ Benutzername. Welche Verknüpfungen in diesem Verzeichnis angezeigt werden, bestimmt der Registry-Schlüssel
HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Explorer\RecentDocs
Explorer im Miniformat
Die öffnen- und Speichern-unter-Dialogfenster arbeiten wie der Explorer, dessen komplexe Funktionalität Sie in den einfachen Dialogen nutzen.
Ein Rechtsklick auf eine freie Stelle Ihres Desktops bringt ein Explorer-Kontextmenü hervor, über das Sie zum Beispiel per Neu/Ordner neue Ordner anlegen können. Über Symbole anordnen sortieren Sie die Einträge direkt im Dialogfenster. Besonders wertvoll ist bei überfüllten Ordnern das Sortierkriterium Nach Datum, womit Sie die neuesten Dateien zuerst sehen. Aber auch die angezeigten Dateien und Ordner lassen sich mit der rechten Maustaste anklicken. Dieses Kontextmenü ist besonders hilfreich, wenn Sie zum Beispiel auf eine der angezeigten Dateien schneller zugreifen wollen. Dazu klicken Sie die Datei im Öffnen-Fenster mit der rechten Maustaste an und wählen Kopieren. Gehen Sie mit der rechten Maustaste auf eine freie Stelle des Desktops, und wählen Sie Verknüpfung( en) hier einfügen. Sie öffnen künftig diese Verknüpfung, um mit dem passenden Programm Ihre Datei zu laden. Brauchen Sie die Verknüpfung nicht mehr, verschieben Sie sie auf den Papierkorb, wovon Ihre Datei unberührt bleibt. Dateien löschen Sie direkt im Öffnen-Fenster mit einem Rechtsklick auf die Datei und über den Eintrag Löschen. Wollen Sie die Datei zuvor auf Diskette sichern, klicken Sie sie im Öffnen-Fenster mit der rechten Maustaste an und wählen Senden an/3,5-Diskette (A). Die Anzeige der Dateitypen bestimmen Sie im Explorer unter Ansicht/Optionen/ Dateityp.
Falsche Zeichen im DOS-Fenster
Nach einem Umstieg auf Windows 98 arbeitet Ihr bewährter Datenbankklassiker dBase mit falschen Zeichen.
Die falsche Darstellung von Zeichen ist ein verbreitetes Problem. Statt Rahmen sehen Sie unter einer neuen Betriebssystemversion plötzlich nur noch Sonderzeichen. Windows 95 benutzt die Codepage 437 für DOS-Programme. In der config.sys steht dafür der Eintrag
country=049,437,C:\Windows \Command\countr.sys
Windows 98 benutzt aber die Codepage 850. Verwenden Sie also den alten Ein-trag Codepage 437 unter Windows 98, treten im DOS-Fenster Fehler in der Darstellung auf. Ändern Sie daher in der config.sys den Eintrag 437 auf 850. Die beiden relevanten Zeilen in der sys-Datei sehen wie folgt aus:
device=C:\Windows\ command\display.sys con=(ega,,1)
Country=049,850,C:\Windows \command\country.sys
FAT32 - pro und contra
Bevor Sie das neue Dateisystem installieren, sollten Sie die Vor- und Nachteile gegeneinander abwägen.
Für den Umstieg auf FAT32 sprechen folgende Punkte:
FAT32 kann Partitionen über 2 GByte verwalten. Dabei greift dieses System schneller auf die Daten zu als FAT16. Das heißt, Lade- und Schreibprozesse verkürzen sich. Fast alle Festplatten-Tools von Windows 98 funktionieren mit FAT32.
Die Konvertierung von FAT16 nach FAT32 geht schnell vonstatten. Vorher müssen Sie keine Daten sichern, da das Verfahren sicher ist. FAT32 hat folgende Nachteile:
Sie können das Laufwerk nicht mehr mit DriveSpace komprimieren. Alte Datenträger-Werkzeuge von Fremdanbietern haben Kompatibilitätsprobleme, besonders die, die einen DOS-Kernel für den Real-Modus besitzen.
Dual Boot mit FAT32 ist unter Windows 98 nicht möglich, es sei denn Sie nutzen Festplatte C: als Startlaufwerk mit einem FAT16-Format.
Ältere Betriebssysteme können auf FAT32-Laufwerke nicht zugreifen. Sie sind nicht in der Lage, Windows 98 zu deinstallieren, also zu Windows 95 zurückzukehren.
Notebooks können nicht in den Suspend-Modus umschalten, der den Inhalt des Arbeitsspeichers auf die Festplatte schreibt. Dieser Modus lädt nach dem Neustart den Inhalt von der Festplatte wieder in den Arbeitsspeicher. Zum Rückkonvertieren in den FAT16-Modus müssen Sie Fremdprogramme wie Partition Magic benutzen.
Faxfunktion installieren
In Windows 95 war standardmäßig eine Faxfunktion enthalten. In Windows 98 müssen Sie diese extra installieren.
In der Standardinstallation von Windows 98 suchen Sie Exchange vergeblich. Doch Exchange und das Faxprogramm können Sie nachinstallieren. Dazu legen Sie die Windows-98-CD ein. Den Autostart brechen Sie mit der [Umschalt]-Taste ab. Rufen Sie den Explorer auf, und wechseln Sie zum CD-ROM- Laufwerk. Hier öffnen Sie das Verzeichnis \Tool\oldwin95\message. Im rechten Fenster des Explorer finden Sie die drei Dateien awfax.exe, wms.exe und wms-fax.txt. Mit einem Doppelklick auf die Datei wms.exe starten Sie die Installation des Microsoft Exchange Client. Bestätigen Sie in den beiden folgenden Fenstern jeweils die Installation mit Ja. Am Ende startet der Setup-Assistent für den Posteingang, den Sie abbrechen. Jetzt installieren Sie das Faxprogramm mit einem Doppelklick auf die Datei awfax.exe. Danach starten Sie Ihren Rechner neu. Auf dem Desktop sehen Sie das Posteingangssymbol. Mit einem Doppelklick auf dieses Symbol starten Sie den Setup-Assistenten und konfigurieren das Fax- und Mail-Programm. Wollen Sie nur faxen, setzen Sie das Häkchen in das Kontrollfeld Microsoft Fax. Wählen Sie das Modem für den Faxversand aus, und tragen Sie Ihren Namen und die Faxnummer ein. Zum Schluß empfiehlt es sich, den Posteingang und damit auch den Faxversand in die Gruppe Autostart einzubinden. Die Konfiguration von Microsoft Mail ist überflüssig, wenn Sie Outlook Express benutzen. Daher ist die Pfadangabe für das PostOffice von untergeordneter Bedeutung. Deshalb ignorieren Sie beim nächsten Start von Exchange die Fehlermeldung, daß der Pfad zum Post-Office nicht gefunden wurde. Zum Faxversand und -empfang wählen Sie den Eintrag Neue Faxnachricht aus dem Menü Verfassen.
Fehlerhafter Seitenausdruck
Mit folgender Checkliste beseitigen Sie die häufigsten Druckerfehler.
Wenn Ihre Seiten fehlerhaft ausgedruckt werden, gehen Sie mit folgender Systematik vorn:
Fehlt auf der gedruckten Seite ein Teil einer Grafik, kann das bedeuten, dass der Drucker über unzureichenden Arbeitsspeicher verfügt. Verringern Sie die Druckauflösung, und drucken Sie das Dokument erneut.
Fügen Sie die Grafik in ein anderes Dokument ein, und versuchen Sie einen erneuten Ausdruck.
Starten Sie einen Selbsttest des Druckers.
Fehlt im Ausdruck ein Teil des Textes, prüfen Sie die aktuell verwendete Schriftart. Benutzen Sie dazu die Option Schriftarten, und stellen Sie fest, ob diese gültig ist oder nicht.
Drucken Sie einen Text aus einem anderen Dokument mit der gleichen Schriftart aus.
Aktivieren Sie auf der Registerkarte Schriftarten im Dialogfeld Eigenschaften von Drucker die Option TrueType als Grafik drucken.
Vereinfachen Sie das Dokument, indem Sie die Anzahl der dort eingebetteten Objekte reduzieren.
Fehlstart
Besondere Optionen beim Windows- 98-Start erleichtern Ihnen die Fehlerkontrolle.
Mit Befehlszeilenoptionen spüren Sie Fehlstarts bei Windows 98 auf. Starten Sie Windows, halten Sie die [Strg]-Taste gedrückt, und wählen Sie Nur Eingabeaufforderung im Start-Menü. Geben Sie
win /d:
ein. Den Parameter /d: verwenden Sie, wenn Windows nicht (richtig) startet. Weitere Zusatzparameter entnehmen Sie der Tabelle.
Funktionsänderungen beim Papierkorb Funktionsänderungen beim Papierkorb
Sie verschieben gezielt Ordner in den Papierkorb, ohne daß dieser die Dateien verwaltet.
Unbrauchbar gewordene Verzeichnisse löschen Sie sicher und schnell mit dem Papierkorb. Der Nachteil: Sie können einzelne Dateien aus den gelöschten Ordnern nicht mehr wiederherstellen. Die Wiederherstellen-Funktion berücksichtigt unter Windows 98 nur noch den vollständigen Ordner. Wollen Sie gezielt einzelne Dateien eines gelöschten Ordners rekonstruieren, dürfen Sie den entsprechenden Ordner nicht mehr in der Gesamtheit auf den Papierkorb ziehen. Statt dessen müssen Sie mit erheblichem Aufwand in den jeweiligen zu löschenden Ordner wechseln und hier sämtliche Dateien und gegebenenfalls auch die darin enthaltenen Unterverzeichnisse einzeln löschen.
Geänderte Icons
Unter Windows 98 können Sie jetzt auch ohne Plus!-Paket die Windows-Standardsymbole ändern.
Seit der Einführung von Windows 95 sind die Symbole Arbeitsplatz, Netzwerkumgebung und Papierkorb fest auf dem Desktop verankert. Diese konnten Sie durch Installation des Windows-95-Plus!-Pakets optisch aufpolieren, aber nie frei ändern. Mit Windows 98 geht dies nun. Rufen Sie Start/Einstellungen/Sy-stemsteuerung/Anzeige/Effekte auf. Über Symbol ändern können Sie ein Icon in einer beliebigen Symboldatei ändern, sobald Sie auf Durchsuchen klicken. Haben Sie Ihre Symbole so stark verändert, daß Sie sich nach einem Urlaub auf Ihrem eigenen PC nicht mehr auskennen, stellen Sie das ursprüngliche Symbol mit Standardsymbol wieder her.
Gratis-Zubehör
Auf der Windows-98-CD befinden sich zahlreiche Hilfsprogramme, deren Dienste Sie sich nutzbar machen sollten.
Im Verzeichnis Tools/Reskit der Windows-98-CD befindet sich das Setup-Programm für zahlreiche Hilfsprogramme aus dem Windows Ressource Kit. Zudem enthält das Tools-Verzeichnis weitere dienstbare Programme. So finden Sie unter Tools\Reskit\Powertoy unter anderm TweakUI, um die Oberfläche von Windows 9x/ME individuell anzupassen und zu optimieren. Sie installieren das Programms, indem Sie die Datei TweakUI.Inf markieren, die rechte Maustaste klicken und im Kontextmenü Installieren auswählen. Danach finden Sie in der Systemsteuerung das Symbol TweakUI. Des Weiteren sollten Sie die Programme ClipTray, Text-View und WinDiff installieren. Mit Clip-Tray erweitern Sie die Zwischenablage um neue Funktionen. TextView erlaubt es, schnell Text- und HTML-Dateien anzusehen und zu editieren. WinDiff vergleicht Dateien oder Verzeichnisse. Zudem wählen Sie, ob Sie die in beiden Verzeichnissen identischen, unterschiedlichen oder zusätzlich vorhandenen Dateien anzeigen lassen wollen. Die Ergebnisse lassen sich in Textdateien speichern. Sie können Dateien anhand der Ergebnisse auch in weitere Verzeichnisse kopieren. Systemadministratoren brauchen Hilfsprogramme wie PolEdit, um Konfigurationseinstellungen für Anwender, Computer oder Anwendergruppen einzusehen. Weiterhin überwachen Systemadministratoren mit RemoteReg Zugriffe auf die Registry und mit NetMon die Auslastung des Netzwerks. Batch-Programmierer bestimmen mit TimeThis, wie lange eine Befehlsausführung gedauert hat. Where findet die Position einer gesuchten Datei auf der Festplatte und WaitFor wartet auf ein über das Netzwerk gesendetes Signal, um mit der Arbeit fortzufahren. Und das war nur ein Ausschnitt der Hilfsprogramme von Windows 98.
Gut durchgemischt
Die Reihenfolge der Ansicht im Explorer läßt sich beliebig variieren.
In der Detailansicht eines Ordnerfensters können Sie die Position der einzelnen Spalten sehr einfach verändern, indem Sie den Spaltenkopf mit der Maus anklicken und an die gewünschte Position verschieben.
Hardware ohne Erkennung installieren
Windows 98 ist für Plug&Play-Geräte programmiert worden. Wer auf Mausklick Hardware installieren will, erreicht dies nur noch mit einem undokumentierten Befehl.
Wer neue Hardware installiert, startet den PC mit der automatischen Hard-ware-Erkennung. Bis Windows die neue Hardware gefunden und erkannt hat, dauert seine Zeit. Dieser lange Prüflaufläßt sich mir einem undokumentierten Befehl umgehen. Rufen Sie im Start-Menü Ausführen auf, und tippen Sie folgendes ein:
rundll32.exe sysdm.cpl, InstallDevice_Rundll
Nach dem Klick auf die Schaltfläche OK startet der Hardware-Assistent, mit dem Sie die zu installierende Hardware gezielt auswählen.
Icons nur bei Bedarf
Für ein Desktop-Bild in voller Ansicht schalten Sie die Icons in den Hintergrund.
Damit keine Icons Ihren Desktop-Hintergrund verdecken, blenden Sie diese aus: Ein Rechtsklick auf eine freie Stelle des Desktops bringt Sie zum Eintrag Eigenschaften. Klicken Sie auf das Register Effekte, und aktivieren Sie die Option Symbole ausblenden, wenn der Desktop als Web-Seite angezeigt wird. Damit blenden Sie die Desktop-Icons aus, wenn Sie im Start-Menü Einstellungen/ Active Desktop als Web-Seite wählen. Derselbe Befehl blendet die Icons wieder ein. Eine weitere Option stellt Ihnen den Desktop-Inhalt auch dann zur Verfügung, wenn zahlreiche Fenster die Sicht versperren. Dazu klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Uhr in der Task-Leiste und wählen Symbolleisten/ Desktop. So blenden Sie eine neue Symbolleiste in die Task-Leiste ein, bei der Sie eine senkrechte Linie am linken Ende finden. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf diese Linie. Aktivieren Sie die Option Text anzeigen, womit Sie Titel anzeigen abschalten. Damit die Symbolleiste in der Task-Leiste nicht stört, schalten Sie die geöffneten Fenster mit den Tasten [Win-D] aus. Parken Sie den Mauszeiger dann auf dem senkrechten Strich am linken Ende der Leiste, halten Sie die linke Maustaste fest, und ziehen Sie die Leiste an den oberen Bildschirmrand. Dort dockt die Leiste an. Nun bewegen Sie den Mauszeiger auf den Unterrand der Leiste. Sobald sich der Zeiger in einen Doppelpfeil wandelt, halten Sie die linke Maustaste fest. Ziehen Sie die Leiste nach unten, bis sie etwa die Hälfte des Desktops bedeckt. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den senkrechten Strich am linken Rand der Leiste, und wählen Sie Immer im Vordergrund und Automatisch im Hintergrund. Damit zieht sich die Leiste vom Bildschirm zurück. Sie kommt wieder , wenn Sie den oberen Bildschirmrand anklicken. Die Größe der Symbole regeln Sie über einen Rechtsklick auf die senkrechte Linie und Ansicht.
Jähes Ende
Das schnelle Windows-Ende überblicken Sie hier letztmalig und umfassend in einer ultimativen Tabelle.
Über ein kleines Icon auf dem Desktop fahren Sie Windows nach Ihren Vor-stellungen herunter. Dazu genügt ein Rechtsklick auf den Desktop und Neu/Neue Verknüpfung. Anschließend suchen Sie den passenden Befehl aus der Tabelle "Windows und seine Ende" (unten) heraus und geben ihn ein. Drücken Sie dann [Enter], und geben Sie dem Icon einen Namen wie Windows herunterfahren. Über einen Rechtsklick auf das neue Symbol und dann Eigenschaften/ Anderes Symbol weisen Sie diesem ein anderes Icon zu. Wenn Sie das Symbol auf den Startknopf links unten in der Task-Leiste ziehen, steht der Befehl künftig in Ihrem Start-Menü.
Kein DriveSpace auf Bootdiskette
Nachdem Sie eine Bootdiskette angelegt haben, können Sie verhindern, dass DriveSpace geladen wird.
Der Eintrag DriveSpace reduziert den Platz im Arbeitsspeicher. Um das zu vermeiden, öffnen Sie über Start/Einstellungen/ Systemsteuerung den Ordner Software. Legen Sie eine Diskette ins Laufwerk A: und verschaffen Sie sich über das Register Startdiskette und über die Schaltfläche Diskette erstellen eine Bootdiskette. Suchen Sie auf der Diskette die Datei Msdos.sys. Klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf, und rufen Sie im Kontextmenü Eigenschaften auf. Entfernen Sie das Häkchen vor Schreibgeschützt und bestätigen Sie mit OK. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Msdos.sys. Wählen Sie Senden an, Editor. Der Tipp setzt voraus, dass Sie eine Verknüpfung mit Editor.exe angelegt haben. Tragen Sie folgende Zeilen in die Msdos.sys ein:
[Options]
Drvspace=0
Dblspace=0
Wählen Sie danach Datei/Speichern und Datei/Beenden.
Kein Ordner freigegeben
Trotz korrekter Anbindung kann Windows 98 keine Freigaben unter Windows 2000 erkennen.
Wenn Windows 98 in einem Netzwerk die freigegebenen Laufwerke und Ordner eines Windows-2000-PCs nicht lesen kann, liegt es meist an zu langen Freigabenamen. Sie dürfen maximal zwölf Zeichen verwenden, damit Windows 98 diese lesen kann.
Laufwerksübersicht in der Task-Leiste
Müssen Sie ständig verschiedene Laufwerke ansprechen, dann können Sie sich den Umweg über den Explorer sparen.
Wenn Ihr PC über mehrere Laufwerke verfügt, vereinfachen Sie sich den Zugriff darauf: Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Uhr in der Task-Leiste, und wählen Sie Symbolleisten/Neue Symbolleiste. Suchen Sie in der Laufwerkshierarchie den Eintrag Arbeitsplatz, und bestätigen Sie mit OK. Schon sehen Sie die Laufwerke und Systemordner, die sonst im Arbeitsplatz-Fenster residieren, als Symbolleiste in der Task-Leiste. Ein Rechtsklick auf den senkrechten Strich an ihrem linken Ende zeigt weitere Optionen: Dort schalten Sie Text anzeigen und Titel anzeigen ab. Jetzt genügt ein Klick auf das betreffende Laufwerk, um es im Explorer zu öffnen. Sie können Dateien auch einfach mit der rechten Maustaste auf eines der Laufwerkssymbole ziehen, um sie dorthin zu kopieren oder zu verschieben.
MCI-Treiber neu installieren
Wenn der aktuelle MCI-Treiber nicht funktioniert, probieren Sie einen neuen aus.
Folgendermaßen installieren Sie einen neuen MCI-Treiber: Öffnen Sie die Systemsteuerung, und klicken Sie doppelt auf Hardware.
Klicken Sie auf Nein, Hardware in der Liste wählen und auf Weiter.
In der Liste Hardwaretypen klicken Sie auf Audio, Video und Game-Controller.
Klicken Sie in der Herstellerliste auf Microsoft MCI und in der Liste Modelle auf den Eintrag CD-Audiogerät (Mediensteuerung) und auf den Schaltknopf Weiter.
Zum Abschluss der Installation klicken Sie auf Fertig stellen.
Mehrere Monitore nutzen
Bei wechselnden beruflichen Einsätzen kann ein Umschalten zwischen verschiedenen Monitoren an einem PC sinnvoll sein.
Windows 98 verfügt über eine ganz neue Funktion: Sie können bis zu neun Monitore an Ihren PC anschließen und zwischen diesen umschalten. Bevor Sie sich einen weiteren Monitor zulegen, beachten Sie bitte folgendes: Alle Grafikkarten, die Sie für einen zusätzlichen Bildschirm verwenden wollen, müssen die Multi-Monitor-Funktion unterstützen. Informieren Sie sich also über die aktuellen PCI- und AGP-Kartentypen. Öffnen Sie dazu die Datei anzeige.txt in Ihrem Windows-Verzeichnis. Der Abschnitt Unterstützung für mehrere Bildschirme informiert Sie über passende Grafikkarten.
Mit anderen Programmen öffnen
Mit trickreichem Drag&Drop öffnen Sie eine Datei mit einer anderen Anwendung, als diese eigentlich verknüpft ist.
Möchten Sie eine Datei ausnahmsweise in einem anderen als dem üblichen Programm öffnen? Dann schauen Sie, ob das Programm in Ihrer Schnellstartleiste zu sehen ist. In diesem Fall genügt es, die Datei auf das Programmsymbol zu ziehen und darauf fallenzulassen. Damit haben Sie diese Datei dem entsprechenden Programm übergeben. Achten Sie dabei darauf, die Datei genau auf dem Programmsymbol abzuladen. Solange ein senkrechter Einfügestrich zu sehen ist, liegen Sie daneben, und die Datei würde in die Schnellstartleiste aufgenommen. Mit [Strg-Z] machen Sie Mißgeschicke rückgängig. Wollen Sie allerdings ein Programm in die Schnellstartleiste ziehen, dann ziehen Sie das Verknüpfungssymbol des Programms vom Desktop auf diesen Strich.
Mit FAT32 Platz sparen
Durch die Konvertierung in das FAT32-Dateisystem wird Ihre Festplatte nicht nur schneller, sondern geht auch sparsamer mit dem Speicherplatz um.
FAT32 beansprucht bei Partitionsgrößen bis 8 GByte als kleinste Speichereinheit (Cluster) 4 KByte: ideal für kleine Dateien wie Briefe, Texte oder Tabellen. Verwenden Sie hingegen, wie in vorigem Beispiel, FAT16 mit Clustergrößen von 32 KByte, verlieren Sie bei jedem Speichern viel Platz. Denn das Betriebssystem kann einen Cluster nur einmal nutzen. Hierbei spielt es keine Rolle, wie viele Bytes eines Clusters frei bleiben. Konvertieren Sie daher das FAT16-ins FAT32-Format. Schließen Sie vor dem Start alle Virenscanner, die resident auf der Platte arbeiten. Öffnen Sie Start/Programme/Zubehör/Systemprogramme/ Laufwerkskonvertierung (FAT32). Klicken Sie im Assistenten auf Weiter, und legen Sie im nächsten Dialogfeld das zu konvertierende Laufwerk fest. Bestätigen Sie das Fenster mit der Laufwerksauswahl, werden Sie mit einer Warnmeldung konfrontiert. Diese sollten Sie ernstnehmen, denn die Konvertierung können Sie mit Windows-98-Tools nicht zurücknehmen. Vor dem Konvertieren schaltet Windows in den DOS-Modus um.
MS Fax einrichten
So aktivieren Sie die bei Windows 98 versteckte Faxfunktion.
MS Fax ist bei Windows 98 etwas versteckt. Starten Sie die Datei wms.exe von der Windows-98-CD unter Tools\Old-Win95. Danach installiert die Datei die Anwendung awfax.exe. Ist die Installation beendet, wechseln Sie in die Systemsteuerung und klicken auf MAIL. Hier fragt die Software, welche Dienste Sie verwenden wollen. Wählen Sie nur den Fax-Dienst, da Windows 98 einen E-Mail-Dienst bereits besitzt. Ist die Installation beendet, finden Sie im Kontextmenü des Explorer bei Senden an den Eintrag FAX-Empfänger.
Nicht ohne QBasic
Mit dem Quick-Basic-Interpreter erledigen Sie kleinere Aufgaben unter Windows 98.
Zum Lieferumfang früherer DOS-Versionen gehörte eine abgespeckte Quick-Basic-Version in Form des Inter-preters QBasic. Diese Programmiersprache fehlte bei Windows 95. Unter Windows 98 feiert sie ihr Comeback. Sie finden die Dateien qbasic.exe und qbasic. hlp auf der Windows-CD im Ver-zeichnis
\tools\oldmsdos
Um sie zu installieren, kopieren Sie sie lediglich in das command-Verzeichnis Ihres Windows 98. Dann können Sie wieder in Basic programmieren.
Nostalgie-Windows
Für Nostalgie-Fans gibt es Windows-3.x-Feeling auch in Windows 98.
Wenn Sie sich nicht mit der Ober-fläche von Windows 98 anfreunden können oder wollen, versuchen Sie es doch einmal mit dem Outfit von Windows 3.x. Den Programm-Manager von 3.x finden Sie auch unter Windows 98, indem Sie ihn mit Start/Ausführen/prog-man. exe aufrufen. Allerdings finden Sie keine Programmgruppen, da die Einträge aus dem Start-Menü nicht automatisch über- nommen werden. Mit Drag&Drop übernehmen Sie Einträge in den Programm- Manager. Auch an die Anhänger des alten Datei-Managers hat Microsoft gedacht. Den alten 16-Bit-Datei-Manager starten Sie über Start/Ausführen/winfile.exe. Auf lange Dateinamen müssen Sie allerdings verzichten.
Notstart
Wenn Windows 98 nach einer Software-Installation nicht mehr startet, greifen Sie auf die gesicherten Systemdateien zurück.
Mißlingt der Start Ihres Windows-98-Systems nach der Neuinstallation von Software, kommen Sie oft nur noch bis zum DOS-Prompt. In solch einem Fall greifen Sie auf die von Windows 98 bei jedem Systemstart gesicherten Systemdateien zurück. Windows sichert maximal fünf Registry-Versionen sowie die Dateien system.dat, user.dat, win.ini und system.ini. Sie finden diese Dateien im Verzeichnis Windows\sysbckup in Form einer cab-Datei mit den Namen rb001.cab bis rb005.cab. Bei der Suche nach der neuesten Version beachten Sie nicht die laufende Nummer, sondern das Datum. Nach einem Systemabsturz starten Sie Ihren Rechner im DOS-Modus oder mit der Notfalldiskette. Am DOS-Prompt geben Sie folgenden Befehl ein:
extract /e /l c:\windows c:\windows\sysbckup\*.cab
Für das *-Symbol tragen Sie den Namen der gewünschten Sicherungsdatei (rb001 ... rb005) ein. Damit extrahieren Sie die Systemdateien wieder in das Windows-Verzeichnis. Nach diesen Vorarbeiten startet Windows 98 nach einem Neustart wieder in der letzten lauffähigen Version.
Ordner Eigene Dateienändern
Weil der Ordner Eigene Dateien eine zentrale Funktion darstellt, sollten Sie ihn über eine Windows-98-Funktion ändern.
Neben dem Windows-Ordner spielen die Ordner \Programme für die installierte Software und \Eigene Dateien für Ihre eigenen Dokumente eine zentrale Rolle. Einige Programme installieren sich auch im Englisch lautenden Verzeichnis \programm. Mittlerweile schlägt fast jede Software den Ordner \Eigene Dateien als Speicherplatz vor. Wollten Sie diesen Platz in Windows 95 oder NT ändern, war immer ein Eingriff in die Registry notwendig. Bei Windows 98 befindet sich der Ordner auf dem Desktop. Ändern Sie die Ordner-Position, markieren Sie ihn mit der rechten Maustaste, und verschieben Sie ihn mit Eigenschaften/Durchsuchen...auf einen anderen Ordnerplatz. Um diesen Ordner ganz vom Desktop verschwinden zu lassen, reicht es, ihn auf dem Desktop zu markieren und mit der rechten Maustaste Von Desktop entfernen anzuwählen. Schäden durch unbe-dachtes Löschen sollen häufiger als Verluste durch Viren sein.
Ordnerfenster in eine Symbolleiste umwandeln
Der Zugriff auf die Task-Leiste, in die Sie beliebige Symbolleisten integrieren, beschleunigt die Arbeit.
Die Task-Leiste können Sie bei Windows 98 um beliebige Symbolleisten erweitern. Klicken Sie dazu die Task-Leiste mit der rechten Maustaste an, und wählen Sie nacheinander Symbolleisten und Neue Symbolleisten/.... Es erscheint ein Dialogfeld, in dem Sie den Ordner auswählen, den Sie in Form einer Symbolleiste anzeigen lassen wollen.
Auch hier gibt es eine kleine Abkürzung. Ziehen Sie das Symbol eines beliebigen Ordnerfensters mit der linken Maustaste ganz an den rechten Rand des Desktops, und lassen Sie es dort los. Es wird automatisch zu einer Symbolleiste.
Partition klonen
Windows bietet kein Werkzeug an, mit dem Sie eine bootfähige Partition kopieren können.
Mit den Kopierwerkzeugen von Windows können Sie keine bootfähige Partition verschieben oder kopieren. Der alte xcopy-Befehl kann eine ganze Partition einschließlich der Boot- oder Systemdateien verschieben, kürzt aber beim Datentransfer alle langen Namen. Sie klonen eine Partition daher mit dem Hilfsprogramm XXCOPY, dass Sie kostenlos unter www.xxcopy.com laden können. Die Dokumentation liegt in englischer Sprache vor.
Passwörter löschen
Windows 98 besitzt eine Datei, mit der Sie Passwörter auflisten können.
Auf der Installations-CD von Windows gibt es im Ordner \tools\reskit\netadmin\pwledit
ein Werkzeug mit dem Namen Kennwortlisten-Editor. Sie starten es mit pwledit.exe. Mit diesem Aufruf sehen Sie die Kategorien der auf Ihrem PC definierten Kennwörter wie für DFÜ-Verbindungen oder freigegebene Ordner. In der Benutzeroberfläche können Sie einzelne Passwörter löschen.
Probleme mit Windows-3.1-Programm
Mit einem Trick starten Sie rebellierende Windows-3.1-Anwendungen unter Windows 98.
Bleibt ein Windows-3.1-Programm bereits beim Start hängen, kann das an mangelnder Kompatibilität liegen. Sie können diese Kompatibilität sehr einfach herstellen. Wählen Sie Start/Ausführen, und geben Sie den Befehl
mkcompat
ein. Bestätigen Sie Ihre Eingabe per Klick auf [OK]. Damit öffnen Sie das Fenster Kompatibilität herstellen. Wählen Sie das Menü Datei und das Windows-Programm aus, das Ihnen Probleme bereitet. Anschließend markieren Sie das Kontrollkästchen Falsche Windows-Version und speichern diese Einstellung über den Eintrag Datei. Danach läuft selbst ein älteres Windows-Programm.
Programmstart ohne Eintrag
Windows 98 kann Programme ohne Eintrag im Autostart-Ordner beim Booten aufrufen.
Wenn Sie verhindern wollen, dass Windows Programme startet, die nicht im Autostart-Ordner eingetragen sind, rufen Sie die Registry über regedit auf. Wechseln Sie in die Schlüssel HKEY_CURRENT_USER und dann in HKEY_LOCAL_MACHINE. In beiden suchen Sie den Unterschlüssel SOFTWARE\Microsoft\Windows\Cur rentVersion\Run. Löschen Sie hier die Programmaufrufe. Legen Sie vorher über den Aufruf
regedit
ein Backup der Registry an. Untersuchen Sie die Datei win.ini, ob dort der Eintrag run = ein Programm aufruft. Untersuchen Sie auch, ob die Dateien config.sys und autoxec.bat Programme aufrufen.
Programmstart optimieren
Zwar bietet Windows 98 eine Funktion zur Optimierung Ihrer Festplatte, doch Sie können den Programmstart auch auf andere Weise beschleunigen.
Wenn Sie im Menü Defragmentierung/Einstellungen die Option Programme neu ordnen, um sie schneller zu starten anklicken, werden Programmdateien an den Anfang der Platte kopiert
und schneller ausgeführt. Allerdings müssen Sie Ihre Festplatte nicht komplett defragmentieren, um diese Option zu nutzen. Windows 98 bietet mit walign ein Werkzeug an, um nur die Programmdadeien zu optimieren, ohne die anderen Daten zu verarbeiten. Sie finden walign im Systemverzeichnis.
Prüfdatendatei bearbeiten
Windows 98/SE prüft alle Systemdateien mit Hilfe einer Datenbank. Wir zeigen, wie Sie sie bearbeiten.
Standardmäßig berücksichtigt die Systemdateiüberprüfung Systemverzeichnisse und Dateitypen, (nicht sämtliche Systemdateien und keine nachträglich installierten Programme). Wollen Sie auch die eingerichteten Schriftendateien, angelegten Dokumente oder nachträglich eingerichtete Programme überwachen, müssen Sie die Suchkriterien anpassen. Nachdem Sie das Programm zur Systemdateiüberprüfung gestartet haben, wechseln Sie auf die Registerkarte Suchkriterien. Hier zeigen Listenfelder die aktuell berücksichtigten Verzeichnisse und Dateitypen an. Wollen Sie ein neues, bereits existierendes Verzeichnis wie C:\Programme\WinWord zur Prüfung übernehmen, klicken Sie die Schaltfläche Ordner hinzufügen an, wählen im Dialogfenster Ordner suchen das Verzeichnis aus und bestätigen mit OK. Untergeordnete Verzeichnisse berücksichtigen Sie mit der Schaltfläche Untergeordnete Ordner einbeziehen. Wollen Sie ein übernommenes Verzeichnis für nachfolgende Prüfungen ausnehmen, markieren Sie es und bestätigen mit Entfernen. Die Systemdateiüberprüfung berücksichtigt lediglich bestimmte Dateitypen wie Programme (*.com, *.exe, *.scr), Programmbibliotheken (*.dll, *.ocx) sowie Gerätetreiber (*.vxd, *.drv, *.386). Überwacht werden Systemdateien und Programme des Betriebssystems. Um weitere Programme und Dateitypen zu überwachen, bedarf es einer erweiterten Überprüfung. Zunächst ermitteln Sie, welche Angaben Sie benötigen. Wollen Angenommen alle Systemsteuerungsmodule (Dateityp cpl) überwachen, starten Sie die Systemdateiüberprüfung und wechseln auf die Registerkarte Suchkriterien. Unter der Schaltfläche Typ hinzufügen tippen Sie die Zeichenkette
*.cpl
in das Feld Dateityp hinzufügen ein und bestätigen mit OK. Indem Sie diesen Dateityp in die Liste der vordefinierten Dateitypen aufnehmen, berücksichtigen Sie ihn bei der nächsten Suche. Bei Bedarf können Sie unterschiedliche Prüfdatendateien anlegen. Aus Geschwindigkeitsgründen ist es sinnvoll, komplexe Überprüfungen in unterschiedliche Prüfdatendateien aufzuteilen und diese einzeln abzurufen. Um Word samt Vorlagen, Cliparts und Klängen zu überwachen, legen Sie die Prüfdatendatei Word.Sfc an. Klicken Sie dazu auf der Registerkarte Weitere Optionen die Schaltfläche Erstellen an. Es öffnet sich das Dialogfenster Datenbank für die Systenmdateiüberprüfung erstellen. Geben Sie im Textfeld Dateiname
Word.sfc
ein, und bestätigen Sie mit Speichern. In der Regel wird die neue Prüfdatendatei im Windows-Verzeichnis angelegt. Sie können jedoch auch jedes andere Laufwerk und Verzeichnis verwenden. Nachdem die Datei angelegt wurde, definieren Sie alle zu überwachenden Verzeichnisse und Dateitypen. Dann starten Sie mit der neuen Prüfdatendatei die Prüfung. Wenn Sie Änderungen an den Verzeichnissen und Dateitypen vornehmen, während die Standardprüfdatendatei Default.sfc aktuell ist, wird diese entsprechend angepasst. Die ursprüngliche Default.sfc können Sie wieder herstellen, womit Sie alle Erweiterungen und Anpassungen verlieren. Dazu klicken Sie die Schaltfläche Standard wiederherstellen an. Geben Sie im Textfeld Wiederherstellen von das Quellverzeichnis der Datei wie von der Windows-Installations-CD an. Die Datei kann in einer Kabinettdatei enthalten sein, wird aber extrahiert. Bestätigen Sie nach der Auswahl des Verzeichnisses mit OK, und stellen Sie die Datei wieder her. Sämtliche geänderten Einstellungen übernehmen Sie mit OK.
Rechner schläft
Was tun, wenn der PC nicht mehr aus dem Stromsparschlaf erwacht?
Unter Windows 95 hat das Powermanagement noch einwandfrei funktioniert. Doch seit der Installation von Windows 98 verharrt der Rechner im Stromsparmodus. Tritt bei Ihnen dieses Symptom auf, unterstützt Ihr PC nur APM 1.0 (Advanced Power Management)? Windows 98 installiert aber automatisch die Version 1.2 von APM. Abhilfe: Bewegen Sie Windows 98 dazu, sich mit der Version 1.0 zu begnügen. Im Geräte-Manager finden Sie unter den Systemkomponenten den Eintrag Unterstützung für Advanced Power Management. Wählen Sie in den Eigenschaften die Registerkarte Einstellungen, und aktivieren Sie die Option APM 1.0-Modus. Dann klappt's mit dem Powermanagement. MJ
Reihenfolge der Menüeinträge ändern
Bevorzugte Anwendungen sollten an oberster Stelle erreichbar sein.
Handelt es sich bei einem Menüeintrag im Start-Menü um eine Verknüpfung, können Sie dessen Position im Menü ändern. Dazu klicken Sie den Eintrag mit der linken Maustaste an und verschieben ihn bei gedrückter Maustaste an die gewünschte Position.
Sie erkennen den Verschiebemodus daran, daß ein schwarzer Balken erscheint, der die künftige Position des Eintrags angibt. Allerdings erfordert die Operation ein wenig Übung, denn ein unbedachter Doppelklick startet das Programm. Die Verschiebeoperation können Sie durch Drücken der [Esc]-Taste wieder abbrechen.
Schnellstartleiste maßgeschneidert
In einer eigens konfigurierten Symbolleiste legen Sie Ihre wichtigsten Programme und Dateien ab.
Windows 98 und das Desktop-Update des IE 4 bieten eine neue Funktion: Ein Rechtsklick auf die Task-Leisten-Uhr und danach Symbolleisten-Schnell- start blenden eine neue Symbolleiste ein, in der Sie Ihre wichtigsten Programme ablegen. Zu deren Start genügt dann ein Klick in die Leiste. Anfangs enthält die Leiste Vorgaben, die Sie per Rechtsklick und Löschen ent-fernen. Neue Programme fügen Sie folgendermaßen ein: Wählen Sie im Start-Menü Programme, und klicken Sie sich bis zum gewünschten Programm durch. Markieren Sie den Programmeintrag mit der rechten Maustaste, und wählen Sie Kopieren. Danach klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den senkrechten Strich am linken Ende der Schnellstartleiste und wählen Öffnen. Ein Fenster öffnet sich. Darin wählen Sie Verknüpfung einfügen aus Bearbeiten. Damit liegt das neue Programm in der Schnellstartleiste. Auch Ordner und Dateien bauen Sie auf diese Weise in die Schnellstartleiste ein.
Schnellwahl zum Provider
So melden Sie sich über ISDN per Mausklick bei Ihrem Internet-Provider an.
Sie wollen schnellstmöglich ins Internet? Der ISDN-Verbindungsaufbau läßt sich über die Eigenschaften des DFÜ-Netzwerks beträchtlich beschleunigen. Dort finden Sie in der Registerkarte Servertypen die Einstellung Am Netzwerk anmelden. Schalten Sie diese Option ab, und lassen Sie die Kontrollkästchen Softwarekomprimierung aktivieren und TCI/IP markiert. Danach funktioniert der Einwählvorgang in wenigen Sekunden.
share.exe in Windows 98
Sie müssen einen Trick anwenden, wenn ein älteres Programm bei seinem Start nach der Datei share.exe verlangt.
Windows 98 unterstützt nicht mehr die MS-DOS-Datei share.exe für den Real-Modus. Einige ältere Anwendungen wie Word 6.0 suchen beim Start jedoch nach einer Datei namens share.exe. Kopieren Sie keine share.exe aus einem älteren Betriebssystem ins \windows\command-Verzeichnis. Sonst erhalten Sie die Fehlermeldung
Falsche DOS-Version
Die Lösung: Benennen Sie eine beliebige kleine Datei in share.exe um, und kopieren Sie sie ins Verzeichnis
\windows\command
Mit dieser Täuschung lassen sich ältere Anwendungen zur Mitarbeit überreden.
Sounddatei per Mikro
Sie können direkt über ein Mikro plus Soundkarte in den Audiorecorder sprechen und die Aufnahme speichern.
Die knappen Klänge von Windows (etwa beim Start) verwirren Einsteiger oft mehr, als daß sie helfen. Sie können Hinweise wie kritischer Abbruch auch als Sprache speichern. Schließen Sie an Ihre Soundkarte ein Mikrofon an. Öffnen Sie über das Start-Menü den Audiorecorder. Wählen Sie Datei/Neu, klicken Sie auf Aufnehmen (roter Punkt), und sprechen Sie Ihren individuellen Hinweistext. Danach klicken Sie auf Beenden Mit Datei/Speichern oder Datei/Speichern unter schreiben Sie diese Sprachdatei auf Ihre Festplatte.
Sounds mischen
Sie können Audiodateien nicht nur aneinanderhängen, sondern auch mixen.
Nachdem Sie zuvor eine Klangdatei gelängt haben, verfremden Sie sie in diesem Tip vollends. Laden Sie sie in den Recorder. Öffnen Sie das Menü Bearbeiten, und rufen Sie darin den Befehl Datei einmischen auf. Wechseln Sie in den Ordner Media. Markieren Sie eine Datei, und klicken Sie dann auf Öffnen. Spielen Sie die Datei ab. Der Sound hat sich total geändert.
Sprachdatei in TrueSpeech umwandeln
Wenn Sie Ihre Tondatei in True-Speech umwandeln, komprimieren Sie sie um einen beachtlichen Faktor.
Sprachdateien, die Sie im Audiorecorder erzeugt haben, sind groß, lassen sich aber leicht komprimieren. Im Audiorecorder rufen Sie den Befehl Datei/Eigenschaften auf, um die Registerkarte Details zu öffnen. In der Gruppe Formatumwandlung wählen Sie im Kombinationsfeld Auswahl den Typ Wiedergabeformate. Klicken Sie auf die Schaltfläche Umwandeln. Im Kombinationsfeld Format suchen Sie DSP Group True-Speech( TM) aus. Klicken Sie auf [OK]. Beachten Sie, daß sich der Recorder nur zum Abspielen kleiner wav-Dateien eignet.
Start-Menü bereinigen
Windows 98 kann fehlerhaft installierte Programme nicht mehr automatisch aus dem Start-Menü entfernen.
Nicht mehr benötigte Software sollten Sie durch die Menüfolge Start/Einstellungen/Systemsteuerung/Software/Installieren/Deinstallieren entfernen können. Doch es gibt Programme, die sich nicht in diese Liste eintragen oder über kein Deinstallationsprogramm verfügen (vgl. Tip 7). Diese müssen Sie im Explorer per Hand löschen. Dadurch bleiben Verknüpfungen im Start-Menü zurück, die auf nicht mehr existierende Dateien verweisen. Sie erkennen sie am Standardsymbol. Umständlich wäre es, jeden verwaisten Eintrag auszuwählen und über das Kontextmenü (rechte Maustaste) mit dem Befehl Löschen aus dem Start-Menü zu verbannen. Windows 98 bietet statt dessen das Werkzeug Bereinigung des Startmenüs. Sie finden es im Wartungs-Assistenten unter Start/Programme/Zubehör/Systemprogramme oder im Windows-98-Verzeichnis unter dem Namen smtidy.exe. Nach dem Start untersucht das Programm das Start-Menü nach ungültigen Verweisen. Sie geben an, ob diese entfernt werden sollen oder nicht. Achten Sie darauf, daß manche CD-ROMs eine Verknüpfung auf Ihrem Laufwerk anlegen, um schneller zu starten. Diese Verknüpfung kann jedoch nur aktiv sein und ein Symbol tragen, wenn die CD-ROM im Laufwerk liegt. Entfernen Sie diese Verknüpfungen nicht, solange Sie die CD-ROM nutzen.
Start-Menü neu gestalten
Mit dem Kontextmenü verändern Sie das Start-Menü elegant und einfach.
Unter Windows 95 und NT ließen sich über das Start-Menü zwar komfortabel Programme starten; um es zu modifizieren, mußten Sie aber immer erst umständlich Start/Einstellungen/Task-Leiste und dort Programme im Menü "Start" aufrufen. Dort erst konnten Sie dann neue Software hinzufügen oder löschen. Unter Windows 98 geht dies über die linke Maustaste viel einfacher: Öffnen Sie das Start-Menü mit einem Klick auf Start/Programme..., ziehen Sie die Maus auf einen Programmeintrag, und öffnen Sie per Klick mit der rechten Maustaste ein Eigenschafts-Menü. Dort klicken Sie diesen Eintrag mit Löschen direkt in den Papierkorb. Um einen Eintrag zu verschieben, markieren Sie ihn, wählen Kopieren, wechseln an die neue Ordnerposition und fügen ihn mit Einfügen ein.
Start-Menü sortieren
Mit einem Eingriff in die Registrierung läßt sich die Sortierung des Start-Menüs zurücksetzen.
Sie haben Ihr Start-Menü schon häufig umgebaut und sind mit dem jetzigen Erscheinungsbild unzufrieden? Zudem stört es Sie, daß die Programmgruppen nachträglich installierter Programme häufig am unteren Ende des Start-Menüs angeordnet werden? Dann setzen Sie die Sortierung mit wenigen Handgriffen auf die alphabetische Sor-tierung zurück. Der Internet Explorer 4.0 verwaltet unter Windows die Sortierung des Start-Menüs in der Registrierung im Zweig:
HKEY_CURRENT_USER\Software\ Microsoft\Windows\ CurrentVersion\Explorer\ MenuOrdner\Start Menu
Leider ist bisher keine Möglichkeit bekannt, die Sortierreihenfolge direkt durch Einträge in diesem Zweig festzulegen. Sofern Sie aber den obigen Schlüs-sel per Registrierungseditor löschen und Windows neu starten oder die Shell zurücksetzen, werden die Einträge des Start-Menüs neu sortiert. Nimmt der Benutzer anschließend Änderungen an dieser Sortierung vor, trägt die Windows-Shell automatisch die entsprechenden Werte in der Registrierung nach.
Startdiskette anlegen
Wenn Windows 98 nicht mehr bootet, hilft die Windows-Startdiskette mit den wichtigsten Werkzeugen weiter.
Eine Startdiskette erleichert Ihnen mittlerweile eine Neuinstallation dadurch, daß sie Ihr CD-Laufwerk unterstützt. Diese Startdiskette sollte immer griffbereit sein. Starten Sie Windows 98, und wechseln Sie über Start/Einstellungen in die Systemsteuerung. Doppelklicken Sie auf das Icon Software. Unter Eigenschaften von Software klicken Sie auf die Registerkarte Startdiskette und dort auf das Schaltfeld Diskette erstellen. Folgen Sie den Anweisungen. Starten Sie Ihren PC über diese Diskette, und prüfen Sie, ob Sie auf das CD-Laufwerk zugreifen können.
Startdiskette light
Weil die Windows-98-Startdiskette kaum Platz für externe Programme bietet, verschaffen Sie sich eine abgespeckte Version.
Wenn Ihr PC beim Hochfahren mit einem blauen Bildschirm hängenbleibt, brauchen Sie eine Startdiskette. Diese sollten Sie vorher über die Befehlsfolge Start/Einstellungen/Systemsteuerung/Software/Startdiskette/Diskette erstellen angelegt haben. Die Startdiskette enthält so viele Hilfsprogramme, daß auf ihr kaum noch Platz für zusätzliche Software bleibt. Haben Sie jedoch das Windows-98-
Plus!-Paket installiert, finden Sie das Programm nocomp unter \Programme\Plus!\System. Damit legen Sie eine Startdiskette mit minimalem Inhalt an. Weil diese nur die wichtigsten Treiber enthält, bleiben auf ihr 531 KByte frei: genug für einen Virenscanner oder einen Editor.
Systembericht ausdrucken
Gelingt es nicht, die Konfiguration zu ändern, kehren Sie zu den ursprünglichen Einstellungen zurück.
Über Arbeitsplatz/Systemsteuerung/ System/Geräte-Manager können Sie einen Systembericht drucken, der die Hardware-spezifischen Konfigurationseinstellungen zusammenfasst. Er nennt die aktuellen Hardware-Einstellungen, um Windows neu einzurichten. Manuelle Hardware-Anpassungen sind danach nahezu ein Kinderspiel. Um den Bericht zu drucken, muss der Drucker eingerichtet und online sein. Rufen Sie Start/Einstellungen/Systemsteuerung auf, und klicken Sie doppelt auf das Modul System. Wechseln Sie im Dialog auf die Registerseite Geräte-Manager, und wählen Sie Drucken. Markieren Sie das Optionsfeld Kombinierte Geräte- und Systemübersicht, und bestätigen Sie mit OK.
Systemdateikonflikte beseitigen
System- oder Programm-Abstürze beruhen häufig auf unzulässigerweise ausgetauschten Systemdateien.
Windows enthält viele Systemdateien. Ersetzen, löschen oder verändern Sie diese, verweigern häufig System- oder Anwendungsprogramme die Zusammenarbeit. Auch Festplattendefekte sorgen dafür, dass Sie einzelne Systemdateien nicht mehr nutzen können. Um diese Fehler zu beheben, nutzen Sie das Programm Systemdateiüberprüfung. Sie starten das Programm über Start/Ausführen, indem Sie
SFC
eingeben und mit OK bestätigen. Damit prüfen, korrigieren, löschen oder stellen Sie Systemdateien wieder her. Das Programm erscheint nicht innerhalb des Start-Menüs. Der Befehl vergleicht den ursprünglichen und den aktuellen Stand der per Einstellungen festgelegten Dateien mit Datum, Uhrzeit, Version und Größe in den angegebenen Verzeichnissen mit den Prüfinformationen in einer Datenbank. Die Systemeinrichtung übernimmt diese Datenbank automatisch und verwaltet sie standardmäßig im Verzeichnis C:\Windows unter dem Namen Default.Sfc. Ändern Sie die zu überwachenden Dateien und Programme sowie deren Verzeichnisse, passt sich die Prüfdatendatei automatisch an. Welche Dateieigenschaften das System prüft, sehen Sie in einer Protokolldatei. Öffnen Sie diese nach Anwahl der Schaltflächen Einstellungen/Protokoll anzeigen mit Wordpad. Geänderte Systemdateien sehen Sie im Dialog. Wollen Sie die aktuelle Dateiversion beibehalten, ohne bei jeder erneuten Dateiüberprüfung auf deren Änderung hingewiesen zu werden, markieren Sie die Option Prüfinformationen aktualisieren. Wählen Sie diese Option nur, wenn die geänderte Systemdatei aktueller ist als die ursprüngliche. Hinweise zu den Dateieigenschaften ermitteln Sie über die Programmeinstellungen. Um die aktuelle Systemdatei gegen die ursprüngliche auszutauschen, nutzen Sie die Option Datei wiederherstellen. Das sollten Sie nur tun, wenn die aktuelle Systemdatei älter als die ursprüngliche ist oder wenn Programmfunktionen mit der aktuellen Datei nicht oder nicht feh-lerfrei ausführbar sind. Erkennen Sie an der aktuellen sowie der Ursprungsdatei keine Unterschiede, und treten unter Windows sowie in den Anwendungen keine Fehler auf, ändern Sie die Systemdateien nicht. Dazu markieren Sie die Option Ignorieren und bestätigen die jeweils gewählte Option mit OK. Um die Originaldatei wiederherzustellen, geben Sie in einem weiteren Dialog das Quellverzeichnis der Ursprungsdatei (Windows-Installations-CD) sowie das Zielverzeichnis (Standard C:\Windows\Command) an und bestätigen mit OK. Befindet sich die Ursprungsdatei innerhalb einer komprimierten Kabinettdatei, übernimmt sie das Programm, ohne dass Sie den Namen der Kabinettdatei angeben müssen. Wenn das Zielverzeichnis korrekt vorgegeben wird, ändern Sie es nicht. Im nächsten Dialogfeld können Sie die zu ersetzende Datei noch vor der Wiederherstellung in ein vorgegebenes Verzeichnis sichern. Bessert sich mit dem Dateiaustausch das Laufverhalten der Programme nicht, machen Sie die Änderungen über die Sicherungskopie rückgängig. Kopieren Sie dazu über den Explorer die Sicherungsdatei in dass ursprüngliche Verzeichnis zurück. Hinweise zum Zielverzeichnis entnehmen Sie der Protokolldatei. Erkennt die Systemdateiprüfung auf Ihrem Rechner keine geänderten oder fehlenden Systemdateien, können Sie die Funktion testen, indem Sie eine Systemdatei wie attrib.exe löschen und anschließend erneut prüfen.
Systemeinrichtung automatisieren
Arbeiten Sie mit Windows 98/SE im Netzwerk und müssen Sie Betriebssysteme auf mehreren PCs einrichten, vereinheitlichen und automatisieren Sie die Installation.
Auf der Windows-Installations-CD finden Sie im Verzeichnis \tools\reskit\ batch das Batch-Setup, mit dem Sie Windows automatisch installieren. Per Programm legen Sie Eingaben fest, mit denen Sie sonst im Dialog das System einrichten. Das Programm speichert Ihre Vorgaben in einer inf-Datei, die Sie per Befehl dem Setup-Lauf übergeben. Die Eingabedefinition lässt sich auch im Netzwerk für mehrere Rechner nutzen. Haben Sie bereits eine Windows-98/SEVersion eingerichtet, können Sie die Angaben aus der aktuellen Registry übernehmen und zur weiteren Automatisierung nutzen. Damit konfigurieren Sie Windows-, Internet Explorer-, Shellund Desktop-Einstellungen. Zum Einrichten starten Sie das Setup aus dem zuvor genannten Programmverzeichnis, bestätigen den Willkommensdialog mit OK und wählen die Befehlsschaltfläche an. Übernehmen Sie die Verzeichnisvorgabe, und bestätigen Sie die abschließende Meldung mit OK. Starten Sie das Programm über Start/ Programme/Microsoft Batch 98. Um die aktuellen Einstellungen der Registry zu nutzen, wählen Sie die Schaltfläche Abfragen an. Alle Einstellungen können Sie in weiteren Schritten verändern. Wählen Sie die Schaltflächen im Rahmenfeld Systemeinstellungen. Legen Sie über die gesondert geöffneten Dialogfelder die angebotenen Systemeinstellungen nach Bedarf fest. Bestätigen Sie jeden abgearbeiteten Dialog mit OK. Speichern Sie Ihre Vorgaben über die Schaltfläche Einstellungen in .INF-Datei speichern. Sie legen dabei Zielpfad und Dateinamen fest (Standard \Programme\ Microsoft Batch 98) und bestätigen mit Speichern. Sie können die Informationsdatei auch auf das Diskettenlaufwerk A: sichern. Beenden Sie das Definitionsprogramm mit Datei/Beenden. Die damit vorliegende Informationsdatei verwenden Sie mit dem Windows-Einrichtungsprogramm. Die Automatisierungsdatei übergeben Sie dem Einrichtungsprogramm als Kommandozeilenschalter über den Ausführendialog mit folgendem Befehl:
Lw:\Pfad\Setup
Lw:\Pfad\Msbatch.inf
Befindet sich das Setup-Programm auf dem CD-ROM-Laufwerk D:, die inf-Datei im Wurzelverzeichnis des Diskettenlaufwerks A: und wurde der Standardname der inf-Datei übernommen, so lautet der Befehl
C:\>D:\SETUP A:\MSBATCH.INF
Wenn Sie damit das Betriebssystem einrichten, reduzieren Sie die Eingaben mit der vorgegebenen Konfiguration auf ein Minimum. Sie können damit sogar ein System installieren, ohne dass ein Benutzer eingreifen muss. Sie definieren einmal die Konfiguration und greifen darauf zurück, wenn Sie das System neu einrichten müssen.
Systeminformationen
Die Ergebnisse der integrierten Systeminformation lassen sich per E-Mail versenden.
Frühere Windows-Versionen informierten Sie über Ihren PC mit dem DOS-Programm MSD. Die Ergebnisse dieser Anzeige waren allerdings nicht immer fehlerfrei. Mittlerweile bietet Windows 98 eine aktuelle Diagnose unter Start/Programme/Zubehör/System-programme/ Systeminformationen. Nach dem Start gliedern sich die Informationen in die Kategorien Hard-wareressourcen, Komponenten und Softwareumgebung. Die komplette Konfiguration speichern Sie mit [Alt-D]atei/Exportieren als Textdatei oder kopieren sie fensterweise mit [Alt-B]earbeiten/Kopieren in
die Zwischenablage. Diese fügen Sie in andere Applikationen ein. Unter Extras finden Sie weitere Windows-98-Programme, die Sie bei der Systemdiagnose unterstützen. Ein Blick in dieses Verzeichnis lohnt sich also.
Tapetenwechsel auf dem Desktop
Wer dem PC seine persönliche Note verleihen will, kann fast jede Bildschirmanzeige mit Fantasie umgestalten.
Abwechslung muß sein. Schon neue Icons können die Arbeit am PC versüßen. Und nichts ist leichter als das: Um ein Desktop-Symbol zu ändern, rufen Sie die Registerkarte Effekte im Unterprogramm Anzeige der Systemsteuerung auf. Um etwa dem Arbeitsplatz ein neues Symbol zu geben, klicken Sie dort auf Symbol ändern. Im erscheinenden Dialogfeld wählen Sie entweder eines der angebotenen Symbole aus oder geben den Pfad einer Symboldatei an. In Frage kommen zum Beispiel shell32.dll, cool.dll (Windows-Symbole) oder pifmgr.dll. Es gibt noch eine Reihe weiterer Systemdateien mit der Erweiterung dll, die Symbole enthalten.
Alternativ können Sie auch Symboldateien mit der Erweiterung ico angeben, die Sie im Web in großer Auswahl antreffen, so beispielsweise 500 Icons unter
www.windowsguide.ch
Gefällt Ihnen ein Symbol nicht mehr, klicken Sie einfach auf Standardsymbol, um das Original wieder angezeigt zu bekommen.
Ungültige Verknüpfungen
Mit diesem Tipp beseitigen Sie ungültige Verknüpfungen mit Bordmitteln.
Auf der Installations-CD zu Windows 98 und 98 SE ist das Programm ChkLnks.Exe versteckt, mit dem Sie ungültige Verknüpfungen aufspüren und entfernen. Verfügen Sie über eine Installations-CD von Windows 98/SE, können Sie das Programm auch unter den aktuellen Windows-Versionen ME, 2000 und XP einsetzen. Sie greifen häufig auf Anwendungen, Ordner und Dateien über Verknüpfungen zu, die nur auf eine physikalische Datei oder einen Ordner verweisen. Über Verknüpfungen richten Sie auch Desktop-Symbole oder Startmenü-Einträge ein. Verknüpfungen sind physikalische Dateien mit dem Dasteikürzel lnk (Link). Sie verwalten das zugeordnete Bildsymbol, das Zielverzeichnis und den Zieldateinamen, das Arbeitsverzeichnis, den Fenster-Ausführungsmodus oder eine Tastenkombination für den Start per Tastaturbefehl. Löschen Sie ein Programm oder eine Datei, bleibt eine parallel eingerichtete Verknüpfung mitunter erhalten. Wählen Sie eine ungültige Verknüpfung aus, meldet Windows, dass sie nicht hergestellt werden kann. Mit ChkLnks.Exe ermitteln und entfernen Sie ungültige Verknüpfungen. Sie finden das Werkzeug im Verzeichnis \tools\reskit\desktop der Windows 98/98 SE-Installations-CD. Sie starten das Programm per Doppelklick direkt von der CD aus oder kopieren es in ein beliebiges Festplattenverzeichnis. Nach der Programmausführung bestätigen Sie den Willkommens-Dialog mit Weiter. Daraufhin analysiert das Hilfsprogramm sämtliche Verknüpfungen des Systems und stellt die nicht mehr gültigen Verknüpfungen in einem Listenfeld zusammen. Markieren Sie die zu löschenden Verknüpfungen, in den Kontrollfeldern. Verzichten Sie auf die Markierung, wenn sich die Verknüpfung auf eine Netzwerkkressource oder einen austauschbaren Datenträger bezieht. Um sämtliche Verknüpfungen zu markieren, wählen Sie die Schaltfläche Select all.
Verbesserter Systemeditor
Neben dem bekannten sysedit bietet Windows 98 einen neuen leistungsfähigeren Systemeditor.
Systemdateien zu konfigurieren gehört zum Arbeitsalltag. Daher gibt es schon seit Windows 3.1 den Systemeditor sysedit, den Sie über Start/Ausführen und mit der Eingabe sysedit laden. Mit sysedit betrachten und ändern Sie die wichtigsten Konfigurationsdateien (config. sys, autoexec.bat, win.ini, system.ini und protocol.ini) . Windows 98 liefert Ihnen mit msconfig einen "großen Bruder", den Sie ebenfalls über Start/Ausführen starten. Die Eingabe lautet:
msconfig
Dieses Tool listet Ihnen in hierarchischer Form den Inhalt von config.sys, autoexec.bat, system.ini, win.ini und der Autostart-Gruppe auf und läßt Sie per Mausklick einzelne Optionen deaktivieren. Außerdem können Sie über die Re-gisterkarte Allgemein den Start bzw. die Verarbeitung der Startdateien individuell konfigurieren. Über die Buttons Sicherung erstellen bzw. Sicherung wiederherstellen legen Sie ein Backup der Windows-Startdateien win.ini, system.ini sowie der Registry in komprimierter Form an oder spielen dieses zurück. Bisher brauchten Sie dazu eines der Werkzeuge erd oder eru. Über die Optionen des Menüs Ansicht von msconfig gelangen Sie schließlich zu den wichtigsten Windows-98-Einstellungen wie der Systemsteuerung, dem Geräte-Manager, dem Drucker- und Schriftenordner sowie zu den Bildschirm- und Multimedia-Einstellungen. Mit Weitere Optionen schalten Sie wichtige Schaltflächen ein, um Probleme zu beseitigen: Dort deaktivieren Sie zum Beispiel die Funktion Autoscan nach einem Systemabsturz oder die Einträge im Autostart-Ordner.
Vereinfachter Zugriff
Wenn Sie oft die Systemsteuerung benötigen, binden Sie sie einfach in das Start-Menü ein.
Der Aufruf der Systemsteuerung über Start/Einstellungen/Systemsteuerung ist recht umständlich. Um die Systemsteuerung direkt in das Start-Menü einzubinden, rufen Sie die Systemsteuerung mit Start/Einstellungen/Systemsteuerung auf und wechseln über den Menüpunkt Wechseln zu... auf die nächsthöhere Ebene. Klicken Sie mit der linken Maustaste den Ordner Systemsteuerung an, und ziehen Sie diesen auf das Symbol Start. Wenn das Start-Menü aufgeklappt ist, zeigt Ihnen ein dünner schwarzer Balken an, an welcher Stelle Sie eine Verknüpfung einbinden können. An der gewünschten Stelle lassen Sie die Maustaste los und bestätigen die Frage nach der anzulegenden Verknüpfung mit Ja. In gleicher Weise binden Sie beispielsweise die Druckersteuerung oder die Ansichteinstellungen ein. Dieses Verfahren funktioniert übrigens auch beim Einbinden einzelner Funktionen in die Office-Leiste.
Verknüpfung in der Schnellstartleiste
Sie erweitern die Schnellstartleiste, um sich einige Mausklicks zu sparen.
Sie erleichtern sich den Zugriff auf Ihr Lieblingsprogramm, wenn Sie es in die Schnellstartleiste einfügen. Gehen Sie dazu wie folgt vor:
- Klicken Sie die Schnellstartleiste mit der rechten Maustaste an, und wählen Sie Öffnen. Dadurch öffnet sich das Verzeichnis QuickLaunch, das alle Einträge der Leiste enthält.
- Klicken Sie die Innenfläche des Ordnerfensters mit der rechten Maustaste an, und wählen Sie nacheinander die Einträge Neu und Verknüpfung.
- Geben Sie den Pfad der Verknüpfung an, und legen Sie den Namen der Verknüpfung fest.
Zu diesem "offiziellen" Verfahren gibt es eine schnelle Alternative: Sie ziehen die Programmdatei mit der rechten Maustaste auf die Schnellstartleiste, und schon erscheint sie im Start-Menü.
Versteckte Einträge
So verbergen Sie einzelne Einträge im Start-Menü und sehen sie nur auf Befehl wieder.
Windows 98 verändert die Einträge im Start-Menü während der täglichen Arbeit. Jeder, der Zugriff auf Ihren Rechner hat, verschafft sich über das Start-Menü einen Eindruck darüber, mit welchen Programmen, Dokumenten sowie InternetFavoriten Sie arbeiten. Um dies zu verhindern, verbergen Sie einzelne, nicht vom System standardmäßig angelegte Einträge. So gehen Sie vor:
Wählen Sie zunächst eine zu verbergende Programmgruppe, ein Dokument oder einen Favoriten im Start-Menü.
Öffnen Sie das zugehörige Kontextmenü mit der rechten Maustaste, und rufen Sie den Befehl Eigenschaften auf.
Markieren Sie unter der Registerkarte Allgemein das Kontrollfeld Verstecken. In den Eigenschaften Ihrer Start-Menüeinträge verbergen Sie die Daten.
Bestätigen Sie mit OK, wird der Start-Menüeintrag unmittelbar verborgen. Auf diesem Wege ist es kein Problem, einen Programmordner für Spiele einzurichten, den Sie für Dritte schnell im Hintergrund unsichtbar verbergen. Wollen Sie ein Spiel später ausführen, reaktivieren Sie den verborgenen Eintrag wieder:
Wählen Sie einen freien Bereich der Task-Leiste an, öffnen Sie mit der rechten Maustaste das zugehörige Kontextmenü, und aktivieren Sie Eigenschaften.
Wechseln Sie auf die Registerseite Programme im Menü Start. Wählen Sie die Schaltfläche Erweitert.
Suchen Sie den zuvor verborgenen Start-Menüeintrag, und öffnen Sie das zugehörige Eigenschaftenfenster per Kontextmenü.
Demarkieren Sie das Kontrollfeld Verstecken, und bestätigen Sie mit OK. Damit steht der Start-Menüeintrag oder Ordner wieder im Start-Menü zur Anwahl bereit.
Verwirrende Eingabeautomatik
Die AutoComplete-Eigenschaft versucht, bei Ihren ersten Anschlägen Ihre Eingabe zu vervollständigen, was jedoch manchmal die Arbeit erschwert.
Windows 98 und das Desktop-Update des IE 4 bringen als neuen Service AutoComplete. Die Technik bemerken Sie zum Beispiel im Start-Menü Aus-führen oder in der Adresse-Leiste des Internet Explorer. AutoComplete vervollständigt Ihre Eingabe, indem es Ihre Anschläge mit vorigen Eingaben vergleicht. Bei einer Übereinstimmung fügt Auto-Complete den Eintrag ein, was Tipparbeit ersparen soll. Oft verwirrt AutoComplete jedoch: Stimmen die automatisch eingefügten Zeichen nicht, überschreiben Sie sie. Verbleibende Reste müssen Sie dann mit der [Entf]-Taste wieder löschen. Ist Ihnen das zu mühsam, schalten Sie AutoComplete im Start-Menü Einstellungen/ Systemsteuerung ab. Öffnen Sie dazu das Internet-Modul, und klicken Sie auf das Register Erweitert. In den Windows-Einstellungen schalten Sie AutoComplete ab, indem Sie das Häkchen vor dem Eintrag Automatische Vervollständigung verwenden entfernen.
Verzeichnis der Schriftarten
Verlorene Menüeinträge im Schriftartenverzeichnis lassen sich reaktivieren.
Das Schriftartenverzeichnis ist nicht vollständig? Das kann folgende Gründe haben:
Dem Ordner \windows\fonts fehlt das Attribut System. Dieses setzen Sie über eine DOS-Befehlszeile im Verzeichnis \windows. Dort rufen Sie aus dem Menü Programme die MS-DOS-Eingabeauf-forderung auf. Darin geben Sie attrib fonts +s
ein. Danach besitzt der Ordner Fonts wieder das Systemattribut.
Die Datei desktop.ini im Schriftenverzeichnis C:\windows\fonts ist fehlerhaft. So installieren Sie sie neu: Die Datei finden Sie in der Windows-Install-CD in der cab-Datei win98_43.cab. Wenn Ih-nen das Extrahieren zu aufwendig ist, schreiben Sie sie selbst, indem Sie in Start/Programme/Zubehör den Editor notepad oder einen anderen Texteditor starten und die Zeilen
[.ShellClassInfo]
UICLSID={BD84B380-8CA2-1069AB1D-08000948F534}
einfügen. Speichern Sie die Datei im Textformat unter desktop.ini im Verzeichnis \windows\fonts.
Die Datei fontext.dll ist nicht vorhanden oder nicht lesbar. Installieren Sie sie mit extract.exe von der Installations-CD aus der cab-Datei win98_31.cab ins Verzeichnis \windows\system. Damit greifen Sie wieder auf das Verzeichnis der Schriftarten zu.
17 Windows 98: Wechselplatte anmelden
Wenn die Wechselplatte unter Windows 98 nicht richtig funktioniert, hilft ein kleiner Eintrag.
Sie haben eine Wechselplatte in den PC eingebaut, die sich nicht ansprechen lässt. Ein kleiner Eintrag in der system.ini hilft. Laden Sie die system.ini per Doppelklick in einen Editor. Wechseln
Sie zum Abschnitt [386Enh]. Tragen Sie darin
RemovableIDE=true
ein, und speichern Sie die ini-Datei. Sie können auf diesen Eintrag verzichten, wenn das Wechselmedium an einem SCSI-Adapter hängt.
Vollbildmodus
Wer den Inhalt eines Ordnerfensters zur maximalen Bildschirmansicht vergrößern will, braucht den Vollbildmodus.
Ist Ihnen ein Ordnerfenster zu klein, müssen Sie es nicht erst über die Maus vergrößern. Via [F11]-Taste schalten Sie das Fenster in einen Vollbildmodus, in dem die Umrandung auf ein Minimum reduziert wird.
Durch erneuten Druck auf die [F11]-Taste stellen Sie den alten Zustand wieder her.
Vollständiger Pfad in der Dokumentenliste
Die Dokumentenliste zeigt nur den Namen, nicht aber den Pfad eines Dokuments an.
Oft ist es wichtig zu wissen, auf welchem Datenträger und in welchem Verzeichnis Sie zuletzt ein Dokument bearbeitet haben. Sie erfahren dies aus dem Eigenschafts-Dialogfeld des Eintrags des betreffenden Dokuments:
Öffnen Sie das Start-Menü, und wählen Sie Dokumente.
Klicken Sie den Dokumenteintrag mit der rechten Maustaste an, und wählen Sie anschließend Eigenschaften. Der komplette Pfad wird daraufhin im Feld Ziel angezeigt.
Zeitgesteuerter Abschied
So schalten Sie Ihren PC zu einem festgelegten Zeitpunkt aus.
Um zu erreichen, daß sich der PC zu einem bestimmten Zeitpunkt automatisch abschaltet, fügen Sie die im letzten Tip beschriebene Verknüpfung in den Ordner Geplante Vorgänge ein. So gehen Sie vor:
- Öffnen Sie das Start-Menü und nacheinander die Einträge Programme/ Zubehör/Systemprogramme sowie Geplante Vorgänge.
- Klicken Sie den Eintrag Geplanten Task hinzufügen doppelt an.
- Klicken Sie auf Weiter und im nächsten Dialogfeld auf Durchsuchen, und geben Sie als Kommandozeile zunächst nur rundll32.exe ein.
- Geben Sie den gewünschten Zeitpunkt an, und legen Sie den geplanten Vorgang an.
- Klicken Sie den angelegten Vorgang mit der rechten Maustaste an, wählen Sie Eigenschaften, und ergänzen Sie den Eintrag im Eingabefeld Start, so daß daraus Rundll32.exe user,ExitWindows wird.
PCs, die bereits nach der Advanced-Power-Management-Spezifikation (APM) arbeiten, schalten sich vollständig ab. Ältere PCs müssen Sie - sofern ein BIOS-Update nicht in Frage kommt - mit einer Zeitschaltuhr ausstatten, die kurz nach dem Herunterfahren des PC den Strom abschaltet.
Überprüfen Sie bitte zuvor, ob Zeitschaltuhr und PC-Uhr übereinstimmen.
Jetzt können Sie sicher sein, daß Ihr PC zur gewünschten Zeit korrekt heruntergefahren und etwas später abgeschaltet wird.
Zugriff verweigert
Obwohl Sie in Windows 2000 Laufwerke für den Netzwerkzugriff freigeben, kann der Windows-98-PC nicht darauf zugreifen.
Windows 2000 und NT fordern beim Netzwerkzugriff einen Benutzernamen und ein Passwort an. Versucht Windows 98 sich einzuloggen, liefert es bei der Abfrage nur den Benutzernamen, der bei der Windows-Anmeldung benutzt wird. Damit scheitert der Netzwerkzugriff. Sie können auf den Windows-2000-PC nur zugreifen, wenn auf diesem neben der Laufwerksfreigabe der entsprechende Benutzername angelegt worden ist.