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- Zum Foto Labor -


Erkärungen|Erläuterungen der Fachbegriffe|Fachwörter
in Software|Anwendungen|Programme
der digitalen Fotografie, Bildbearbeitung, Grafikbearbeitung
Aus Zeitschriften gesammnelt alphabetisch geordnet und archiviert
Großes Kostenloses Grafik- Foto- und Video- Lexikon
zum Nachschlagen aus Zeitschriften gesammelt von Uwe Martin
Grafik-Foto- und Video- Erklärungen

Großes Kostenloses Grafik- Foto- und Video- Lexikon
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aus Zeitschriften und Magazinen gesammelt, geordnet, archiviert
von Uwe Martin aus Braunschweig Niedersachsen

Grafik-Foto- und Video- Erklärungen

Interpretation einer räumlichen, 3dimensionalen Szene auf dem zweidimensionalen Bildschirm, um die verschiedenen Ansichten darzustellen, etwa von links oder von unten.

Alle räumlichen Veränderungen eines Objekts in einer 3D- Szene. Die gängigen Transformationen sind unter anderem Verschieben, Rotieren und Skalieren.

bedeutet 3D Metafile; Dateiformat von Apple zum Austausch von 3D-Daten zwischen Programmen

Dateiformat von 3D Studio der Firma Autodesk. Wird von vielen 3D-Programmen erkannt

Unter A/B Roll versteht man die automatische Steuerung zweier Zuspieler beim Schnitt, bei dem vom Zuspieler A auf den Zuspieler B geschnitten wird. Die Bezeichnung A/B Roll stammt noch aus der Zeit, wo man am Schneidetisch von Filmrolle A auf Filmrolle B geschnitten hat. Hierbei werden Ein- oder Ausblendungen, Wischer oder andere Übergänge direkt von einer Videoquelle zur anderen vorgenommen. Die A/B Roll-Technik wird beim Mischen genutzt, um zwei Videogeräte präzise zu positionieren. Die Maschinen werden so gestartet, dass die Bänder bis zum Mischpult mit gleicher Bildsynchronisation laufen

Ein Analog-Digital-Wandler transformiert die elektrische Ladung, die er von den CCD-Elementen erhält, in einen digitalen Signalstrom um, der vom PC interpretiert werden kann

Optischer Fehler einer Linse bzw. eines Objektivs, der die Bildschärfe reduziert. Man unterscheidet sphärische (Linsenfehler) und chromatische Aberration (Licht wird von einer Linse gebeugt)

Mit der Achsstellung wird die Ausrichtung der Punzen von runden Buchstaben bezeichnet. Die Achse kann zum Beispiel diagonal im Buchstaben verlaufen oder senkrecht sein

ActiveMovie ist nicht nur der 32-Bit-Nachfolger von "Video für Windows", sondern laut Microsoft auch die neue Multimedia-Architektur. ActiveMovie basiert auf Filtern, hierbei unterscheidet man zwischen Source- (holt die Daten in den Speicher), Transform- (dekodiert die Daten je nach CODEC) und Rendering-Filter (stellt Daten dar). Das AVI Playback ist durch den Wegfall von MCI wesentlich verbessert worden

Einsatz von Alpha-Kanälen zur Kontrolle von Transparenzen. Nebel und nicht vollständig durchsichtige Scheiben benötigen Alpha Blending, um realistisch zu erscheinen

Graustufenbild, mit dem die Transparenz darunterliegender Flächen gesteuert werden kann. Die Bandbreite reicht von weiß (vollständig durchsichtig) bis schwarz (durchsichtig)

Als Anfasser werden die kleinen Punkte bezeichnet, die in Grafikprogrammen bei der Markierung eines Objektes erscheinen. Mit diesen Punkten kann ein Objekt proportional gestreckt, aber auch beliebig in Höhe oder Breite gezerrt werden

Ein Film, dessen bewegte Bilder mit Computerprogrammen erzeugt wurden

Glätten des Treppeneffekts bei schrägen und gebogenen Linien, die aus einzelnen Pixeln aufgebaut sind

Bei der digitalen Bildbearbeitung beschreibt der Begriff Artefakt gut sichtbare und störende Bildfehler, die meist durch einen Kompressionsfehler entstehen

Die American Standard Association bezeichnet die Empfindlichkeit von Film oder CCD-Sensoren. Ein weiteres Meßverfahren basiert auf DIN (Deutsches Institut für Normung). ISO-Werte sind eine Kombination aus ASA- und DIN-Werten

Das entscheidende bei diesem Schnittverfahren ist, dass immer eine Sequenz (Clip) an die nächste angehängt bzw. geschnitten wird, ohne die vorhergehende zu kürzen oder einen Zwischenraum zwischen den beiden Sequenzen zu lassen. Eine Vorkodierung des Bandes wie beim Insertschnitt ist somit nicht zwingend notwendig

Atmosphäre

Durch die dazwischen liegenden Luftschichten sehen weiter entfernte Bereiche einer Landschaft blauer und etwas unschärfer aus als näher liegende Bildbereiche

Auflösung Maß für die Klarheit, Schärfe und Detailfeinheit, die ein Scanner erfassen kann. Die Bildauflösung, manchmal auch als Scanauflösung, Scanrate oder Sampling-Rate bezeichnet, wird in ppi (Pixel per Inch) gemessen, und nicht wie oft fälschlicherweise benutzt, in dpi (Dots per Inch). In dpi wird die Auflösung bei Ausgabegeräten wie etwa Druckern angegeben

Aktive Autofokus-Systeme senden einen Messstrahl, meist in Form von infrarotem Licht aus, mit dessen Hilfe die Kamera den Abstand zum Objekt ermittelt und das Objektiv entsprechend einstellt. Solche Systeme können ins Schleudern geraten, wenn durch eine Fensterscheibe fotografiert werden soll

Soche Systeme finden sich hauptsächlich in Spiegelreflexkameras oder hochwertigen Sucherkameras. Hier wird die Bildschärfe am abgebildeten Objekt ermittelt, es wird also das scharf gestellt, was auch anvisiert ist

Kurze Zusammenfassung der Begriffe Audio und Video. Das Akronym wird meist in Kombination mit anderen Begriffen benutzt (Beispiel: AV-Festplatten)

B-Splines

BIzier-Splines sind glatt verlaufende Kurven, die durch vorgegebene Stützpunkte definiert werden. Die Kurve läuft nicht unbedingt durch die Stützpunkte. Bei speziellen Splines können an den Stützpunkten auch Tangenten vorgegeben werden, um die Kurve besser an die Wünsche des Benutzers anzupassen

Der Grafikchip berechnet aus jeder Perspektive die verdeckten Flächen, die bei der Ausgabe nicht weiter berücksichtigt werden müssen

Professionelles Videosystem von Sony, das in den heutigen Fernsehstudios langsam von DigitalBeta und Panasonics DVCPro50 abgelöst wird

Bewegt sich ein Objekt schnell an der Filmkamera vorbei oder dreht sich schnell, verschwimmen dessen Umrisse. Diese Bewegungsunschärfe (englisch: motion blur) macht Animationen realistischer

Bilineare Filter

Eine Form des Anti Aliasing, jedoch auf vier (2 x 2) Pixel beschränkt. Bilineare Filter werden bei Texturen verwendet

Bei Bitmaps oder Pixelgrafiken setzt sich das Bild aus Bildpunkten (Pixeln) zusammen. Vorteil: höhere Farbtreue. Ausserdem lassen sich viele Filter nur auf Pixelgrafiken anwenden

Die im Durchmesser variable Öffnung eines Objetivs, mit der die Lichtintensität bzw. -menge gesteuert wird. Die Blendenöffnung wird anhand von Blendenstufen angegeben. Dividiert man die Brennweite eines Objektivs durch eine Blendenzahl, so erhält man den Öffnungsdurchmesser. Erhöht man diesen um eine Blendenstufe (nächstkleinere Blendenzahl), wird die doppelte Menge Licht durchgelassen

Der Blocksatz füllt die gesamte Spaltenbreite einer Zeile aus, indem die Wortabstände verändert werden. Passt ein Wort nicht mehr in eine Zeile, so können die Wort- oder Buchstabenzwischenräume etwas verringert werden. Reicht das nicht, so wird das Wort getrennt oder komplett in die nächste Zeile übernommen. In diesem Fall wird der Wortabstand der Vorzeile erweitert. Blocksatz wirkt sehr ruhig auf das Auge des Lesers, kann aber zu großen Wortabständen und somit optischen Lücken führen

Das Überlaufen der elektrischen Ladung zwischen CCD- Elementen, verursacht durch starke Überbelichtung. In den aufgenommenen Bildern sind um Lichtquellen oder helle Reflektionen Streifen oder Lichthöfe zu erkennen. Hochwertige CCD-Elemente besitzen ein Gate, das wie ein Überlauf funktioniert und die überschüssige Ladung aufnimmt

Unter dem Blueboxverfahren versteht man Aufnahmen, die vor einer blauen Wand gemacht werden. Diese blaue Farbe wird dann aus dem Bild gestanzt, d.h. mit der Komplettfarbe addiert. Nach dem sogenannten Keying sind nur noch Bildanteile vorhanden, die nicht blau waren. Beim Bluebox-Verfahren ist darauf zu achten, dass Personen (Kleidung) oder Gegenstände nicht die gleiche oder ähnliche Farbe besitzen wie die blaue Wand. Eine blaue Wand ist nicht zwingend notwendig, es kann auch jede andere Farbe eingestzt werden. Blueboxing ist ein Spezialfall des Chroma-Keyings, der besonders für Personenaufnahmen geeignet ist. Der Name rührt daher, dass der Aufnahmehintergrund blau ist, weil diese Farbe in den menschlichen Hautfarben nicht vorkommt

Erstellung eines neuen Körpers, der sich aus der Addition, Subtraktion oder Teilmenge zweier Körper ergibt

Maß für die Geschwindigkeit von Licht in einem bestimmten Medium im Vergleich zum Vakuum

Werden parallele Lichtstrahlen von einem entfernten Objekt mit einer einfachen Konvexlinse in einem Punkt fokussiert, entspricht die Brennweite der Entfernung zwischen dem Mittelpunkt der Linse (dem Bildknotenpunkt) und dem Brennpunkt

Durch Graustufenbilder wird eine Relief-Textur erzeugt. Je dunkler ein Pixel ist, desto stärker scheint das Material an dieser Stelle eingedrückt

Ein Verfahren zum Bestimmen von Kurven nach Professor Pierre BIzier. Vier Punkte bestimmen die BIzierkurve: je zwei End- und zwei Kurvenpunkte. Die Form der Kurve ändert sich durch Ziehen an den Ziehpunkten

Abkürzung für Charged Coupled Device. CCD bezeichnet die optischen Elemente eines Scanners, die Lichtsignale empfangen und diese in Ladung umwandeln. Diese Lichtsignale stellen die einzelnen Pixel der gescannten Vorlage dar, die der Scanner optisch erfaßt. Die Ladung wird dann mittels geeigneter A/D-Wandler in eine für den PC verständliche Form gebracht (Digitalisierung)

Animation von Körpern. Dazu wird ein Skelett verwendet, das bewegt wird - lesen Sie dazu auch den Abschnitt "Inverse Kinematik"

Das Videobild teilt sich in zwei Signale auf, eines davon ist die Chrominanz, die jedem Bildpunkt einen Farbwert zuweist. Die Chrominanz unterteilt sich in Sättigung (Saturation) und Reinheit (Hue)

Abkürzung für Contact Image Sensor, Bilderfassung direkt über eine Fotozellen-Leiste ohne vorgeschaltete Optik, ähnlich dem LED-Druck-Verfahren

Das ist die englische Bezeichnung für bereits vorgefertigte und fertige kleine Grafiken

Alle derzeit unsichtbaren Bereiche eines 3D-Bildes (abhängig von der zu berechnenden Perspektive) werden ausgegrenzt und bei nachfolgenden Bildberechnungen ausgelassen

Der CMOS-Baustein (Complementary Metal Oxide Semiconductor) arbeitet ähnlich wie das CCD, ist aber in der Herstellung billiger, dafür bietet CMOS nicht die gleiche Bildqualität

steht für Cyan, Magenta, Yellow und Black. Für den professionellen (Offset-)Druck wird die Datei in diese vier Bestandteile zerlegt, für jede Farbe ein Film gemacht und daraus wiederum die Druckplatten. Die einzelnen Farben werden übereinandergedruckt

CMYK ist die Abkürzung von "Cyan-Magenta-Yellow-Key", der Bezeichnung für das Farbsystem Im Offset-Druck. In diesem System werden alle anderen Farben aus den vier Grundfarben Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz (Key) zusammengestellt

Das sind Kompressionstechniken, mit denen die Größe von Audio- und Videodaten im PC reduziert wird. Da die Transferraten von Bussystemen (PCI, IDE, SCSI etc.) immer noch relativ gering sind, ist eine Kompression der Daten erforderlich. Ohne Datenreduktion besteht ein digitales Audio-Signal aus 16-bit großen Samples, bei einer Samplingfrequenz von 44,1 kHz bei einer Audio-CD. Mit der MPEG-Audio-Kompression lassen sich Kompressionsraten von bis zu 1:12 erreichen

Im Gegensatz zum Alpha-Blending ordnet das Color-Key- Verfahren einem Pixel nur die Werte 1 oder 0 (transparent, nicht transparent) zu. Das Fehlen dieser Funktion führt zu Fehlern, die in schwarzen Flächen zutage treten

Im Unterschied zu Grafikkarte und Computermonitor tauschen der heimische Videorekorder und der Fernseher die Bildinformationen nicht in Form dreier getrennter Farbsignale (RGB entsprechend Rot, Grün, Blau) aus. Vielmehr sind dort Schwarzweiß (Luminanz) und Farbinformation (Chrominanz) auf raffinierte Weise in ein einzelnes Signal verschachtelt. Mit Hilfe dieses Composite oder FBAS genannten Signals lassen sich alle Informationen des Videobildes in nur einem Kabel übertragen. Diese auf den ersten Blick geniale und für die Bildübertragung per Fernseher unabdingbare Methode hat aber auch ihre Schattenseiten, denn bei der Verschachtelung von Lumineszenz (Y) und Chrominanz (C) schleichen sich durch unvermeidliche Ungenauigkeiten Fehler ins Videobild

Die klassischen Röhrenmonitore bezeichnet man in Fachzeitschriften und Datenblättern oft nach ihrer Hauptkomponente, der Kathodenstrahlröhre - Cathode Ray Tube (CRT)

Zur Darstellung der Objekte stehen meist unterschiedliche Algorithmen und Modi zur Verfügung. Drahtgitter zeigen nur einzelne Kurven und Elemente der Objekte. Hidden Line verbirgt die verdeckten Kanten eines Drahtgittermodells. Phong- und Gouraud-Shading zeigen schon Farben und eignen sich als Vorschau. scanline beachtet Texturen, aber Brechung und Schatten nicht 100-prozentig korrekt. Raytracing ist das Optimum und erzeugt fotorealistische Bilder

Mit der Datenrate (Data Rate) wird die Geschwindigkeit eines Datentransfers angegeben, meist in den Einheiten Bit per Second (bps) oder in Bytes per Second (Bps). Die Datenrate gibt das Verhältnis einer Datenmenge zu einer bestimmten Zeit an

Durch eine Datenkompression erreicht man eine Verkleinerung der Datenmenge. Hierbei ist zwischen verlustbehafteter und verlustfreier Kompression zu unterscheiden. Bei einer verlustfreien Kompression läßt sich die Orginaldatei wieder herstellen. Beispiele hierfür sind Packprogramme, wie ZIP oder ARC. Eine verlustbehaftete Datenkompression wäre zum Beispiel MPEG oder JPEG; hier gehen die Orginaldateien beim Kompriemieren verloren. Bei digitalem Video fallen enorme Informationsmengen an. Ohne Maßnahmen zur Datenreduktion füllt ein 90-min-Spielfilm über 120 GByte (1 GByte = 1000 MByte, 120 GByte sind ca. 200 volle CDs). Für heutige CD- ROM-Laufwerke ist der Umgang mit so enormen Datenmengen nicht praktikabel. Um der gigantischen Datenflut Herr zu werden, speichert MPEG nicht jedes Einzelbild, sondern nur die Veränderung von Bild zu Bild. Dadurch ergibt sich eine Reduktion auf etwa 0,7 % der ursprünglichen Datenmenge

Die Digital Flat Panel Group - Produzenten wie ATI oder Compaq - entwickelten einen eigenen kostengünstigen Port. Dieser überträgt ausschließlich digitale Videoinformationen. Teure Sonderanschlüsse sparte man hier ein. Allerdings hat das System ebenso wie P&D einen entscheidenden Nachteil: Die Auflösung ist auf SXGA (1280 x 1024) beschränkt

Der Bereich der meßbaren Tonwerte in einem Bild. Der Dichte-Umfang (auch Tonwertumfang) ist die Differenz zwischen der maximalen und der minimalen Dichte

Der Bereich der meßbaren Tonwerte in einem Originalbild. Der Dichteumfang ist die Differenz zwischen der maximalen und minimalen Dichte. Einfacher gesagt, handelt es sich um den dunkelsten und hellsten Punkt einer Vorlage

Dickte ist die Bezeichnung für die Breite eines Buchstabens. Der freie Raum rund um den Buchstaben außerhalb des Schriftbildes bildet das Fleisch, der freie Raum innerhalb des Buchstabens wird Punze genannt

Gleichmäßig von der Oberfläche der Szene zurückgeworfenes Licht, das aus jedem Blickwinkel zu sehen ist. Einsatzgebiet: matte Objekte

Im Gegensatz zum optischen Zoom bedeutet der digitale Zoom eine Verschlechterung der Bildqualität, da hier ein Ausschnitt des Bildes rechnerisch vergrößert wird

Diese Anwendungsschnittstelle (API) für Windows ist Bestandteil von DirectX. Derzeit ist für Windows 95 die Version 6.1 und für Windows NT Direct3D 3.0 aktuell

Distortion gleich 'Verzerrung', wie auch gleiche Bedeutung beispielsweise bei Gitarren-Effekte-Hardrock-Soud-Effekt

Damit können High-Color-Bilder mit einer Farbtiefe von 16 oder 24 Bit auch in einer geringeren Farbtiefe (8 Bit) dargestellt werden

Abkürzung für "Dots per Inch", also Punkte pro Zoll (1 Zoll = 2,54 cm) und gibt die Auflösung eines Bildes wieder. Diese Angabe ist u.a. als Information für den Drucker notwendig, auf dem ein Bild ausgedruckt werden soll. Je höher der dpi-Wert, desto feiner und besser (und auch größer) ist das Bild

Zusammengesetzte Dreiecksflächen, die zusammen einen Volumenkörper im Raum bilden

Bei analogem Bildmaterial sind vor allem bei älteren Kassetten Bildfehler festzustellen, die von einem zerstörten Halbbild herrühren

Als Droped Frames bezeichnet man jene Bilder, die beim Digitalisieren verloren gegangen, das heißt, nicht digitalisiert worden sind. Dies passiert in den meisten Fällen, weil die Komprimierungsrate zu klein gewählt worden bzw. das Computersystem nicht schnell genug ist

Abkürzung für Digital Video, der neue Consumerstandard der großen Videofirmen (Sony, Panasonic u.a.). Beim DV- Format werden die Videodaten DCT kompriemiert mit einer festen Datenrate von 25 MBit/s aufs Band geschrieben, was einem Faktor von ca. 1:5 entspricht. Das Video- Signal wird mit 625 Zeilen in 4:2:0 kodiert, das Audio- Signal wird bei 2 Kanälen mit 16 Bit und 44,1 kHz oder bei 4 Kanälen mit 12 Bit und 32 kHz kodiert. Bei der Kassette handelt es sich um ein 6,3 mm Metallband. Desweiteren sind auf der Kassette 16 KByte zur Speicherung von Userdaten oder Picons vorhanden. Die Digitalbänder gibt es als 60-Minuten-Cassette und als größere 270-Minuten-Standard-DV für stationäre Geräte. Die Kasetten können auch einen Chip enthalten, auf dem Daten zur Aufnahme gespeichert werden

Das Digital Visual Interface beruht auf der Digital Display Working Group (DDWG). Es gilt als gesichert, daß sich unter den Digitalstandards DVI durchsetzen wird. Er überwindet die Hürden von P&D und DFP und ermöglicht über zwei Links zum Monitor Auflösungen jenseits von 1280 x 1024. Außerdem können analoge Signale für ältere Monitore mit übertragen werden

Von Autodesk entwickeltes und am weitesten verbreitetes 3D-Dateiaustauschformat

Größere Grafiken mit vielen Elementen setzen sich meist aus mehreren, übereinandergelegten Ebenen zusammen. Wie in einem Haus kann jede Ebene einzeln "begangen" werden, das heißt, die Ebenen und die darin enthaltenen Objekte lassen sich separat bearbeiten. Das erleichtert die Arbeit deutlich, gerade bei Grafiken mit vielen Elementen

Der Einzug ist eine oft verwendete Variante der Absatzmarkierung am Absatzanfang. Dabei wird die Anfangszeile eines Absatzes im Text um einen bestimmten Wert eingezogen

Abkürzung für Environmental Mapped Bump Mapping: Insgesamt interagieren drei unterschiedliche Texturen und ermöglichen eine fast perfekte Illusion von Oberflächen wie zum Beispiel Wasser

Spiegelungen der Umgebung auf die Oberfläche eines Objekts

Aufziehen eines 3D-Flächenobjekts aus einer 3D-Linie oder einem 2D-Poligon

Das Herausziehen von Punkten aus einer zweidimensionalen Grafik verleiht dieser eine dreidimensionale, räumliche Wirkung.

Zur Übertragung von Filmmaterial teilt man die Signale auf in Luminanz (Y) und Farbdifferenzsignale des RGB- Spektrums (R-Y, G-Y, B-Y). Beim Informationstransport spart man G-Y ein, da man es mit Hilfe der anderen beiden Farbdifferenzsignale wieder herstellen kann

Thermische Störungen in einem Halbleiter-Bauelement werden als Signalrauschen bezeichnet. Bei einem CCD macht sich der Effekt durch fehlerhafte Pixel bemerkbar, die in dunklen, gleichfarbigen Flächen auftreten

Farbungleichgewicht in einem Bild. Das Bild sieht aus, als betrachte man es durch einen farbigen Filter. Anhand eines Histogramms läßt sich ein Farbstich mit der Abweichung vom Mittelwert eines neutralen Graufelds messen

Gibt an, mit wie viel Bits die Farbinformation eines Bildpunkts gespeichert wird. 4 Bits ergeben 16 Farben, 8 Bit 256 Farben, 24 Bit 16,7 Millionen u.s.w.

Bei Video werden zwei Halbbilder (fields) bei der Aufzeichnung verwendet, die abwechselnd angezeigt werden. Das erste Halbbild enthält die geraden Zeilen, das zweite die ungeraden. Raytracer können diese Halbbilder für Videoaufzeichnung erzeugen

Einfaches Verfahren zur plastischen Darstellung von 3D-Objekten. Die Polygone eines Körpers sind einfarbig gefüllt und weisen über ihre Fläche eine konstante Farbintensität auf

Als Flattersatz bezeichnet man Text, in dem die Textspalte bis zum Spaltenrand mit Text ausgefüllt wird. Stoßen die Wörter an den Spaltenrand, erfolgt ein Umbruch der Wörter in die nächste Zeile. Dies geschieht meist ohne Trennung. Dadurch fallen die Zeilenlängen unterschiedlich aus. Flattersatz kann von links nach rechts, von rechts nach links oder zentriert, das heißt an der Mittelachse der Seite, orientiert laufen

Begriff beschreibt die Fähigkeit zur Darstellung transparenter Objekte (vergleiche Alpha Blending)

Bezeichnung für Schriftart

Als Formsatz bezeichnet man Text, der eine bestimmte Form, zum Beispiel ein Herz, bildet und als grafisches Element eingesetz wird. Formsatz ist aber auch ein Text in Bogen- oder Rundanordnung

Four up ist die in 3D-Programmen übliche Darstellung in vier Fenstern in isometrischer (frontal, links, rechts oben und unten) oder perspektivischer Sicht zu sehen

Das Video- und Fernsehbild unterteilt sich in 25 Vollbilder (PAL), bestehend aus 50 Halbbildern (Fields). Unter NTSC sind es 30 Vollbilder

Teil des Grafikkartenspeichers, in dem das Bild aufgebaut wird, das später auf dem Bildschirm erscheint

Dieser Begriff bezieht sich auf die nicht-lineare Reproduktion von Helligkeit bzw. Intensität. Das menschliche Auge reagiert bei hoher Beleuchtungsstärke weniger auf Helligkeitsschwankungen als bei schwacher Beleuchtung. Monitore verhalten sich genau umgekehrt. Durch die Gammakorrektur können die Unterschiede zwischen Auge und Bilderfassung, Anzeige- oder Ausgabegeräten ausgeglichen werden

Bei längerer Lagerungszeit von Videobändern können sich Bildinformationen durchkopieren - es kommt zu schemenhaften Fehlern des Bildmaterials

Als Gemeine bezeichnet man in der Typographie die Kleinbuchstaben des Alphabets

Jede Folgekopie stellt im Videobereich eine Generation dar. Ab der dritten Generation schleichen sich bei analogem Videomaterial schon beachtliche Bildfehler ein. Jede weitere Kopie verschlechtert die Bild- und Toneigenschaften des Materials

Der hellste Lichtpunkt auf einem Objekt, das ungleichmäßig beleuchtet wird

Verfahren, um durch Interpolation den gefürchteten Treppeneffekt - eine schräge Kante sieht nicht gerade, sondern wie eine Treppe aus - abzumildern oder zu unterdrücken

Im Gegensatz zum Flat Shading besitzen die Flächen beim Gouraud Shading lineare Farbverläufe. Die Farbwerte berechnen sich aus den Eckfarbwerten der Polygome. Damit wirken 3D-Objekte sehr plastisch, störende Kanten sind kaum zu erkennen

Der Grauwert einer Seite ergibt sich aus Schriftschnitt, Laufweite und Zeilenabstand eines Textes. Je gleichmäßiger der Grauwert ist, desto besser fallen besonders hervorgehobene Zeichen oder Wörter auf. Ist der Zeilenabstand zu gering, so wirkt das Schriftbild des Textes dunkel; ist er zu groß, wirkt das Schriftbild zu hell. Ein idealer Grauwert ist erreicht, wenn alle Kriterien der Schrift optimal miteinander zusammenpassen

Geometrische Grundformen, die als Ausgangsform für zusammengesetzte Objekte dienen. In der Regel stellen 3D- Programme zumindest Kugel, Zylinder, Pyramide, Kegel oder Torus zur Verfügung

Verkettung einzelner Körper und Objekte zu einem System

Kurvendiagramm, das die Verteilung von Pixelwerten über den gesamten Tonwertumfang und die relative Häufigkeit jdes einzelnen Tonwerts anzeigt. Scanner weisen jedem Bildpunkt Werte für die Helligkeit, den Kontrast und Schwarz oder RGB-Farbwerte zu. Reines Weiß wird durch den Wert 0 (Farbstufen) wiedergegeben, während reines Schwarz den Wert 255 hat

Terragen setzt, ähnlich wie andere Landschaftsgeneratoren, den Graustufenbereich zwischen Schwarz und Weiß (höchster Punkt) in unterschiedliche Höhen um. Die 8 Bit Farbtiefe ergeben 256 mögliche Abstufungen

Der Installable Client Driver ist ein vollwertiger OpenGL- Treiber, den das offizielle OpenGL-Konsortium mit allen OpenGL-Funktionen zertifiziert hat

Ein Icon ist ein Symbol oder Piktogramm, eine sinnbildliche grafische Darstellung von Objekten. Icons werden zur Symbolisierung von Anwendungsprogrammen innerhalb von Windows eingesetzt. Ein Doppelklick auf ein Icon startet das zugehörige Anwendungsprogramm

Die beste, wenngleich bislang auch auf Sony-Geräte beschränkte Videoübertragungsmethode ist zweifellos die digitale per IEEE-1394, auch FireWire, genannt. Diese in erster Linie auf Initiative von Sony und Apple ins Leben gerufene Schnittstelle ist wie geschaffen zur Übertragung digitaler Videoinformationen, wnngleich FireWire auch für andere Zwecke geeignet ist. Bisher schafft IEEE-1394 100 MBit/s, in Kürze wird es jedoch auch 200 und 400 MBit/s geben. Übertragen werden die Videodaten im Prinzip Spur für Spur, so wie sie vom Band kommen. Wann auch die anderen Hersteller von Videokameras auf FireWire aufspringen werden, ist bislang noch unklar. Daß sie früher oder später dazu gezwungen sind, ist aber so gut wie sicher

Das Erhöhen der Anzahl von Pixeln in einem Bild bzw. das Auffüllen fehlender Farbinformationen für vorhandene Pixel durch Bildung der Mittelwerte für die umgebenden Pixel

Hierarchische Sonderform, die etwa den korrekten Bewegungsablauf eines menschlichen Körpers ermöglicht

In der Farbbearbeitung wird das Invertieren häufig zum Erzeugen spezieller Effekte verwendet. Aus einem Bild, dem Positiv, wird durch Farbumkehrung ein Negativ erzeugt. Weiße Punkte werden schwarz und umgekehrt

IPSDas In-Plane-Switching ist eine Technik zur Verbesserung des Blickwinkels auf bis zu 170 Grad (Kontrast). Die Elektroden zur Ausrichtung befinden sich dabei nicht an gegenüberliegenden Zellwänden (wie bei Twisted-Mematic), sondern auf der gleichen Seite. Die Kristalle richten sich nur parallel zum Glassubstrat aus

Eine standardisierte Farbvorlage zur Kalibrierung von Ein- und Ausgabegeräten

Über die Kamerasicht betrachten Sie Bereiche der Szene. Die Kamera wirft die Szene kegelförmig auf eine zweidimensionale Fläche

  • Kapitälchen

Als Kapitälchen bezeichnet man Buchstaben in Form von Versalien mit der Höhe von Gemeinen einer Schrift

  • Kerning

Buchstabenabstand von Buchstabenpaaren

  • Keyframe

Schlüsselbild einer Animation. Zustand und Position von Objekten werden zu diesem Zeitpunkt definiert. Die Zwischenstadien berechnet das Programm automatisch

  • Keyframe

Kompressoren wie MPEG speichern nicht immer ganze Bilder, sondern jeweils die Veränderungen zum vorhergehenden Bild. Die Bilder, in denen das gesamte Bild gespeichert wird, nennt man Keyframes

  • Klonen

Klonen bedeutet das Kopieren eines Bildteils oder gesamten Bildes, so dass diese Stücke mit der Maus als Pinsel wieder beliebig aufgetragen werden können. Gut als Retuschefunktion zu verwenden

  • Knoten

Anfasser, an dem sich Objekte ändern lassen

  • Kompression

Wird eine Grafik komprimiert, werden die gespeicherten Daten durch bestimmte Algorithmen verdichtet, so dass die Übertragungszeit verkürzt und der Speicherplatz verringert wird. Dies kann entweder verlustfrei oder mit Datenreduktion geschehen; nicht relevante Daten werden dann einfach entfernt. Diese Verringerung wird auch Komprimierung genannt

  • Kompressionsrate

Die Kompressionsrate gibt an, wie stark die Bildinformationen "gestaucht" werden. Bei den Digi-Kameras werden die Bilder meist im JPG-Format gesichert. Dieses Format erlaubt eine Komprimierung der Bildinformationen in verschiedenen Stufen. Eine höhere Stufe bedeutet weniger Speicherplatzbedarf, eine geringere Stufe mehr Speicherbedarf. Die Kompressionsrate legt dann auch die Bildqualität fest. Das JPG-Format können Sie in den meisten Bildverarbeitungsprogrammen verwenden

  • Komprimierungsverfahren

Man unterscheidet zwischen dem Non-Lossy- (verlustfreie Komprimierung der Bilddaten) und dem Lossy-Verfahren. Bei letzterem geht ein Teil der Daten verloren. Häufig wird JPEG (Joint Photographic Experts Group) eingesetzt. Hierbei wird die Datenreduzierung durch Verkürzung des Computercodes erreicht

  • Kontrast

Der Kontrast bezeichnet den Helligkeitsunterschied zwischen dunklen und hellen Bildstellen

  • Konturensatz

Text, der sich in einem bestimmten Abstand um ein Objekt "schmiegt", beispielsweise an den Konturen einer freigestellten Person

  • Laufweite

Die Laufweite ist die Länge einer Schrift. Sie wird durch den Abstand der einzelnen Buchstaben definiert. Dabei ergibt sich der Abstand aus der Dickte der einzelnen Zeichen, also aus der Vor- und Nachbreite der einzelnen Buchstaben

  • Layer

Ebene oder Schicht in Software-Programmen. Layer werden wie Folien übereinandergelegt. Oft lassen sich Layer unsichtbar machen oder deaktivieren. Layer sind für das Zusammenfügen unterschiedlicher Ausgangsdateien ein unersetzliches Hilfsmittel

  • Lens flares

An den Linsen von Foto- und Filmkameras entstehen durch kleine Fehler Spiegelungen und bunte Kreise. Diese sogenannten Lens frames können Raytracer auch berechnen

  • Lichtbrechung

Wenn ein Lichtstrahl aus einem Medium in ein anderes übergeht (z.B. von Luft in Wasser), ändert er seinen Winkel. Gute Raytracing-Programme berücksichtigen dieses Phänomen bei der Bildbrechung

  • Lichter

Raytracer bieten unterschiedliche Lichtquellen an. Die üblichen sind: Punkt-, Spot und paralleles Licht. Seltener sind Linien- und Flächenlichter. Der Benutzer kann dann noch Helligkeit, Farbe und Abnahme bestimmen. Einige Programme bieten auch die Fähigkeit, Lichtern ein Bild zuzuordnen, das dann wie ein Dia projiziert wird

  • Lineares Schnittsystem

Die Schnitte des Bildmaterials erfolgen nacheinander. Die Veränderung eines zu Beginn des Films ausgeführten Schnitts ist nicht möglich, ohne den ganzen Film noch einmal zu schneiden

  • Luminanz

Das Videobild zerlegt sich in zwei Signale: Chrominanz und Luminanz (Y). Die Luminanz enthält dabei alle Informationen für die Bildhelligkeit und den Kontrast

  • M-JPEG

Die Bezeichnung M-JPEG (Motion-Joint Picture Expert Group) steht für ein hardwareabhängiges Kompressionsverfahren, um bewegte Bilder (Videos) zu komprimieren. Anders als bei der MPEG-Komprimierung wird bei M-JPEG jedes Einzelbild für sich selbst komprimiert. Das M-JPEG-Kompressionsverfahren wird auf den meisten gängigen Captureboards angewandt, allerdings ist dieser Standard nicht hundertprozentig genormt, das heißt, M-JPEG-komprimierte AVIs können meist nicht auf Karten eines anderen Herstellers abgespielt werden

  • Mapping

Anordnung und Ausrichtung eines Materials auf einem Objekt

  • Material

Das Material bestimmt das Aussehen eines Körpers. Hiermit werden Farbe, Glanz, Transparenz, Reflexion und etliches anderes festgelegt. Meist bestimmt man im Material auch die zu verwendenden Texturen für die Körper-Oberfläche

  • MCD

Der sogenannte Mini Client Driver bietet einen eingeschränkten OpenGL-Funktionsumfang

  • Mesh

Bezeichnung für das Flächennetz eines 3D-Körpers

  • MIP Mapping

Je nach z-Koordinate eines Objekts in einem 3D-Panorama können Texturen verschiedener Detailschärfe eingesetzt werden. MIP Mapping stellt dazu Texturen unterschiedlicher Größen in einem speziellen Speicherbereich bereit

  • Moiré

Sichtbar störende Muster in reproduzierten Bildern, die durch Fotografieren und erneutes Rastern eines gedruckt vorliegenden Rasterbildes, das Ändern der Größe eines Rasterbildes in einer Anwendung, falsche Rasterwinkel für den Prozeßfarbdruck oder Registerfehler im Vierfarbdruck entstehen

  • MPEG

Die Moving Picture Experts Group hat mit der MPEG- Komprimierung einen nach ISO genormten Standard geschaffen, der sich als Ziel gesetzt hat, eine hohe Videoqualität, eine Spezifikation für bewegte Bilder mit syncronem Audio- und Kompressionsfaktor bis max. 200:1 zu schaffen. Der MPEG-Datenstrom kann sich aus I-Frames, P- Frames und B-Frames zusammensetzen. Der MPEG-Standard unterteilt sich in MPEG-1, MPEG-2, MPEG-3 und MPEG-4, wobei der MPEG-3-Standard mittlerweile in MPEG-2 integriert wurde

  • MPEG-1

Die MPEG-1-Komprimierung bzw. Dekomprimierung war ursprünglich ein hardwareabhängiges Verfahren. Es ist allerdings mittlerweile, dank der schnellen Prozessoren, auch ein Softwaredekomprimieren möglich. MPEG-1 Spezifikation:
1) 25 Frames, keine Information zwischen den Halbbildern, 2) Auflösung von 352x288 (SIF- Auflösung),
3) 1, 2 bis 3 MBits/s (1,2 MBits/bei Video- CD)

  • MPEG-2

Der MPEG-2-Standard ist der neue Broadcaststandard. Bei einer reinen I-Framecodierung läßt sich MPEG-2 sogar im Schnittbetrieb einsetzen. MPEG-2-Spezifikation:
1) 50 Fields/25 Frames,
2) CCIR 601 Levels,
3) High-Auflösung 1920x1152 bis zu 80 MBits/s (HDTV),
4) High-Auflösung 1440x1440 bis zu 60 MBits/s (HDTV),
5) Main-Auflösung 720x576 bis zu 15 MBits/s (D1),
6) Low-Auflösung 352x288 bis zu 4 MBits/s (S-VHS, SIF)

  • MPEG-4

Der MPEG-4-Standard wurde für Videokonferenzen entwickelt. Man geht von diesem Komprimierungsverfahren davon aus, dass nur eine leichte Bildveränderung passiert. MPEG-4 Spezifikation:
1) 10 Fields/10 Frames,
2) QSIF,
3) 4,8-64 kBit/s

  • MTF

Abkürzung für Modulations-Transfer-Funktion. Ein von Hewlett-Packard entwickeltes Testmuster, das anhand der Scanzeile und -spalte die Schärfe eines Scanners ermittelt. Dieses von Fachleuten anerkannte Verfahren benutzt ein Testbild mit verschiedenen feinen Linienmustern

  • MVA

Multi Domain Vertical Alignment ist die derzeit beste Methode, um den Blickwinkel auf das Panel zu verbessern. Wie beim IPS sind die Elektroden auf besondere Art ausgerichtet. Durch ihre Position zueinander ergeben sich kleine Unterbereiche (Multi-Domains) in jeder Zelle. Die Flüssigkristalle liegen nicht parallel oder vertikal zum Glassubstrat - sondern diagonal. Dadurch ist nicht nur der Blickwinkel auf ungefähr 170 Grad geweitet, sondern auch die Reaktionszeit der Zelle ist ein Drittel schneller

  • NA

Numerische Apertur: Blendenzahl. Entspricht dem Kehrwert des Öffnungsverhältnisses einer Linse

  • Nebelmaterial

Material, das Objekte und Licht in einem Nebelobjekt je nach eingestellter Halblichtstrecke entsprechend diffus darstellt

  • Nonlinear Editing

Unter nonlinearem Schnittsystem versteht man ein computergestütztes Schnittsystem, bei dem die Videoclips nicht auf Videobänder, sondern auf Festplatten aufgespielt sind. Der Vorteil gegenüber einem konventionellen Drei-Maschinen-Schnittplatz ist der, dass es keine Umspulzeiten gibt bzw. dass nahezu verschleißfrei gearbeitet werden kann

  • NTSC

Älteste Farbfernsehnorm mit 30 Vollbildern pro Sekunde und einer Auflösung von 525 Zeilen. NTSC wird bis heute in den USA, Kanada und Japan (zusammen mit HDTV-Standard) eingesetzt

  • NURBS

Die Abkürzung steht für Non-uniform rational b-splines und bedeutet "dreidimensionales Netz, das von nicht gleichmäßig verteilten B-Splines bestimmt wird und einen Körper beschreibt". Die einzelnen Punkte der B-Splines können beliebig verschoben werden. Sie erzeugen ein Objekt, das fließende Formen besitzt. NURBS sind gut für die Modellierung organischer Körper geeignet

  • Opazität

Lichtundurchlässigkeit einer Farbschicht, errechnet sich aus dem Quotienten aus der Menge des auftreffenden Lichts und der Menge des reflektierten (bei transparenten Vorlagen des durchgelassenen) Lichts

  • Optischer Zoom

Durch eine aufwendige Konstruktion sind Zoomobjektive in der Lage, ihre Brennweite zu verändern. Digitale Kameras ohne Wechseloptik bieten einen Brennweitenbereich vom Weitwinkel bis in den Telebereich. Sehr gute Objektive bieten über den ganzen Zoombereich die gleiche Lichtstärke (etwa 7 bis 20 mm, 2,0), andere werden im Telebereich lichtschwächer (7 bis 20 mm, 2,8 - 4,0)

  • Overlay

Unter einem Overlay versteht man eine Einblendung eines analogen Videosignals in ein digitales Computerbild auf dem VGA-Monitor. Voraussetzung dafür ist eine spezielle Overlaykarte oder eine Capturekarte mit Overlayfunktion. Das VGA-Signal der Grafikkarte wird durch die Overlaykarte geschliffen, wobei das Overlay-Signal in das VGA-Signal eingestanzt wird

  • P&D

Plug&Display war ursprünglich von der Video Electronics Standards Association (VESA) als neuer Anschluß für digitale Monitore gedacht. Er enthielt neben den digitalen Videoinformationen analoge Leitungen, sogar USB- und FireWire-Leitungen waren vorgesehen. Den Herstellern war der Anschluß jedoch zu teuer

  • PAL

Die am weitesten verbreitete Fernsehnorm in Europa. PAL arbeitet mit 25 Frames und 625 Zeilen Auflösung. PALPlus ist die abwärtskompatible Erweiterung des Standards auf das Format 16:9

  • Parallaxe

Kameras mit optischem Sucher haben nicht immer den gleichen Blickwinkel wie der CD-Chip. Das Hat zur Folge, daß Sucher und Objektiv ein Bild unterschiedlich erfassen. Besonders bei Nahaufnahmen kann es dabei zu Abweichungen kommen

  • Partikelsystem

Um Phänomene wie Rauch, Wasser und Feuer zu simulieren, gibt es Partikelsysteme. Die Partikel werden Objekten wie etwa Lichter zugewiesen. Die Bewegung der einzelnen Partikel übernehmen dann Funktionen wie Wind oder Turbulenz

  • Perspective Correction

Dieses Verfahren vermeidet Bildfehler, die bei perspektivischen Anpassungen von Texturen entstehen

  • Perspektive

Normalerweise wird zur Bildberechnung die Zentralprojektion verwendet. Sie entspricht dem tatsächlichen Verhalten von Kameraobjektiven. Je kürzer die Brennweite, um so verzerrter erscheinen die Objekte. Andere Perspektiven wie Parallelprojektion findet man in den meisten Programmen

  • Pfad

Summe der Knotenpunkte

  • Phong Shading

Bei dieser Darstellung von 3D-Objekten wird der Farbwert eines jeden Pixels in einem Polygon einzeln berechnet. Die Qualität der Darstellung ist exzellent, jedoch sehr rechenintensiv

  • Pixel

Ein Pixel ist ein einzelner Punkt. Das kann ein Punkt auf dem Bildschirm oder auch auf einem Ausdruck sein. Ein Pixel ist dabei wie ein Atom: Es ist nicht weiter teil-, verkleiner- oder vergrößerbar. Wenn man mit einer festgelegten Auflösung wie 300 dpi scannt, erhält man ein Bild mit einer vorgegebenen Anzahl von Pixeln in der Breite und Höhe. Jedes Pixel kann dann schwarz oder weiß sein. Ein OCR-Programm muß dann anhand dieser Pixel ermitteln, um welchen Buchstaben oder Zeichen es sich handelt

  • pixelorientiert

Pixelorientiert, (=bitmaporientiert) bedeutet, daß ein Bild nicht aus Kurven und Linien, sondern aus einzelnen Bildpunkten (Pixeln) zusammengesetzt wird. Jeder einzelne Bildpunkt kann separat angesteuert und damit manipuliert werden. Sämtliche Bildbearbeitungsprogramme arbeiten pixelorientiert. Bekannte Vertreter sind "Adobe Photoshop", "Micrografx Picture Publisher" oder "Corel Photo Paint". Pixelorientiert sind auch reine Malprogramme wie "Painter" und das Windows-Zubehör "Paintbrush"

  • PlugIns

Viele Programme bieten eine Schnittstelle für PlugIns, mit der etwa Module zur Generierung von Haaren eingebunden werden. Einige gehen noch weiter und bieten eine eigene Programmiersprache

  • Polygon

Das Polygon ist die Verbindung einzelner Raumpunkte mit Kanten. So setzt sich ein Quader aus sechs Polygonen (=Seiten) mit insgesamt 24 Raumpunkten und ebenso vielen Kanten zusammen

  • Preroll

Als Preroll-Zeit bezeichnet man die Zeit, die ein Player und ein Rekorder benötigen, um sich zu syncronisieren, denn nur dann ist auch ein framegenauer Anschnitt bzw. Insertschnitt möglich. Preroll steht für die Zeitspanne, die ein Videogerät benötigt, um aus der Pausenfunktion hochzulaufen und in Wiedergabe oder Aufnahme zu schalten. Diese Zeit kann der Schnittsteuereinheit mitgeteilt werden. Beim Schnitt versteht man unter Preroll oft auch das Zurückspulen des Bandes an einen definierten Punkt vor dem eigentlichen Schnittpunkt

  • Preview

Dt. Vorschau. Ein Preview ermöglicht es, einen Schnitt anzuschauen, ohne dass der Rekorder aufnimmt

  • Prozedurale Texturen

Mathematisch generierte Materialien, die durch Parameteränderung animiert werden können (etwa Wasser, Feuer, Rauch)

  • Punkt

Entweder anderes Wort für Bildpunkt (=Pixel) oder Größenangabe: 1 (Didot-)Punkt = 0,375 mm

  • Punze

Als Punze bezeichnet man den freien Raum innerhalb eines Buchstabens

  • Radiosity

Das Beleuchtungsmodell berücksichtigt neben den Lichtstrahlen des Raytracing auch die unterschiedlichen Leuchteigenschaften von Oberflächen

  • Rastergrafik

Eine Rastergrafik, auch Bitmap-Grafik genannt, stzt sich aus vielen einzelnen Punkten (Pixel) zusammen, die das Bild als Gesamterscheinung in einem imaginären Raster horizontal und vertikal definieren. Diese Pixel sind in Bits zusammengefaßt, die die letztendliche Größe des Bildes ausmachen. Je nach Farbgebung des Bildes kann das nur ein Bit sein, etwa bei Schwarz-Weiß-Bildern, bei True-Color-Bildern erhält das Bild eine Farbtiefe von 24 Bit. Da eine Rastergrafik aus einzelnen Bildpunkten zusammengestzt ist, kann das Bild nicht ohne Qualitätsverluste unbegrenzt vergrößert werden. Ein bekanntes Merkmal bei zu groß gezogenen Rasterbildern ist der sogenannte Moire-Effekt. Bekannte Formate sind beispielsweise JPEG, BMP, GIF und TIFF

  • raw-Format

ist ein flexibles Dateiformat für den Austausch von Dokumenten zwischen Programmen und Plattformen. Jedes Pixel wird durch 8 Byte beschrieben, wobei jedes Byte wiederum aus 8 Bit besteht. 0 entspricht Schwarz, 255 Weiß

  • Raytracer

Raytracer sind Programme, die nach dem gleichnamigen Verfahren Bilder berechnen. Mit diesem Verfahren lassen sich fotorealistische Bilder berechnen. Die Lichtstrahlen werden dabei "rückwärts" berechnet, daher der deutsche Name Strahlrückverfolgung. Die Raytracing- Methode berechnet physikalisch korrekte Schatten, Spiegelungen, Transparenzen und Brechungen

  • Raytracing

bedeutet Strahlverfolgung; Bildberechnung, bei der ein virtueller Lichtstrahl von einer virtuellen Kamera auf eine 3D-Szene projeziert wird, um Oberflächengestaltung und Sichtbarkeit zu ermitteln. Die Berechnung ist sehr zeit- und rechenintensiv

  • Register

bezeichnet man im Druck die gemeinsame Grundlinie von Zeilen in nebeneinander liegenden Spalten. So ergibt sich im Gesamtbild einer Seite eine optische Harmonie im Text

  • Rendern Engine

Der 3D-Darstellungsteil, der aus 3D-Objekten die zweidimensionalen Abbilder erzeugt, die die Grafikkarte auf den Bildschirm ausgibt

  • Rendering

Berechnung´eines Bildes unabhängig vom verwendeten Algorithmus - lesen Sie dazu die Abschnitte Raytracing und Shading

  • Rendern

Informationen eines 3D-Modells werden in ein zweidimensionales Bild umgesetzt

  • RGB

Komplementäres Farbsystem, mit dem einerseits das menschliche Auge und andererseits Monitore und Scanner arbeiten. Die Farben werden druch Hinzufügen der Grundfarben Rot, Grün und Blau erzeugt, alle drei zusammen ergeben Weiß

  • S-VHS

Die Lösung dieses Problems liegt in der Trennung beider Signale, wodurch zur Übertragung jedoch zwangsläufig ein zweites Kabel nötig wird. Das Ergebnis nennt sich Y/C- bzw. S-VHS-Signal. Dank Y/C-Übertragung wirken Videobilder deutlich klarer. Hi8 und SVHS-C-Camcorder zweichnen von vornherein im Y/C-Format auf. Entsprechend sollte auch die Übertragung zum Fernsehgerät oder Schnittrecorder perY/C-Signal erfolgen: entweder per S- VHS-Kabel mit Hosidenbuchsen oder per S-VHS-tauglichem Scart-Kabel

  • Schrift

bildet die Grundlage der Typographie. Dabei gibt es mehrere zehntausend verschiedene Schriftarten. Es gibt verschiedene Ansätze, diese vielen Schriften zu kategorisieren

  • Schriftfamilien

In einer Schriftgruppe gibt es so genannte Schriftfamilien. Diese Familien setzen sich aus Schriftformen zusammen, die aus einem einzigen Schriftentwurf entstanden sind. Eine Schriftfamilie besteht aus Schriftformen, die in der Stärke, Breite oder Lage variieren. Allein mit einer Schriftfamilie lassen sich sehr viele verschiedene Effekte im Text erzeugen, ohne dass es zu einem Schriftenwirrwarr kommt

  • Schriftgrad

ist die Höhe eines Buchstabens von der Oberkante ab bis einschließlich zum Abschluss der Unterkante. Dieser Abstand wird auch als Schriftkegel bezeichnet

  • Schriftgrundlinie

Jeder Buchstabe einer Schriftfamilie hat ein Merkmal mit den anderen Buchstaben der Familie gemeinsam: die 'Schriftgrundlinie'. Sie ist als Grenzlinie zwischen Oberhöhe und Unterlänge des einzelnen Buchstabens fest definiert, so dass alle Buchstaben einer Schriftart auf einer Linie liegen und so ein gerades Zeilenbild ergeben. Dabei können die Breite und die Höhe der Buchstaben in den Schriftfamilien durchaus variieren, die Grundlinie bleibt immer gleich. Tatsächlich stehen aber nicht alle Buchstaben immer auf einer Linie. Falls erforderlich, werden bestimmte Buchstaben etwas unter diese Linie gesetzt, um für das Auge nicht als zu weit oben stehend erkannt zu werden

  • Schriftlinie

"Unterkante" der Buchstaben, die weder höher noch tiefer gesetzt wurden

  • Schwarzpunkt

veränderlicher Referenzpunkt, der den dunkelsten Bereich in einem Bild definiert, damit alle anderen Bereiche dementsprechend eingestellt werden können. Mit guten TWAIN-Treibern läßt sich der Schwarzpunkt vor dem Scan einstellen, um so ein besseres Scanergebnis zu erzieleb

  • SECAM

Französische TV-Norm, die vor allem in Osteuropa Verwendung findet. In verschiedenen Abstufungen findet sie sich aber überall auf der Welt. Sie ist sehr stark verwandt mit dem PAL-Format, und verfügt über 625-819 Zeilen

  • Serifen

werden die häkchenartigen Abschlüsse von Buchstaben bezeichnet. Der Sinn dieser Serifen ist es, das Auge besser durch den Text zu führen. Daher werden Serifenschriftarten zumeist in den Mengentexten eingesetzt

  • Shading

Neben dem Raytracing gibt es noch andere Algorithmen (Gouraud, Phong), um Bilder zu berechnen. Dabei werden Schatten, Spiegelungen und Reflexionen nicht richtig berechnet. Entweder sie fehlen oder sie werden nur angenähert. Oftmals werden diese Algorithmen verwendet, um im Editor eine Vorschau zu zeigen

  • Sichtbares Licht

Befindet sich Staub, Nebel oder Rauch in der Luft, kamm man den Lichtkegel einer Lampe sehen. Im Raytracer heißt dies sichtbares Licht (Englisch: 'volumetric lighting'). Objekte müssen das sichtbare Licht blockieren

  • SIL

Für: Solid Immersion Lens: von Wissenschaftlern der amerikanischen Standford-Universität entwickelte Speziallinse, die eine höhere Auflösung ermöglicht als herkömmliche Linsen

  • Specular Highlights

Glanzlichter, die im Zusammenhang mit Sonnenstrahlen bei metallischen Oberflächen oder bei Kamerablenden entstehen

  • Spline

Raumkurve, die als Bewegungspfad, aber auch als Teil eines Extrusionskörpers eingesetzt werden kann

  • Spline-Objekte

Mit speziellen Werkzeugen lassen sich aus Splines dreidimensionale Objekte generieren. Man kann das Spline in der dritten Dimension verschieben, entlang einer anderen Kurve verschieben oder um eine Achse drehen

  • Stencil Buffer

Bildbereiche, die sich nicht ändern, werden maskiert, und der Grafikchip muß diese Maske nicht für jeden Frame neu berechnen

  • Strichstärke

bezeichnet man die Breite der Linien eines Buchstabens. Dabei kann diese Strichstärke gleichbleibend sein, bei vielen Schriftarten variiert diese Stärke je nach Richtung. Dieser so genannte Wechselzug wirkt wie mit einer Schreibfeder gemacht

  • Szene

Gesamtheit eines 3D-Computermodells, das aus Objekten, Lichtquelle, Kameras und Zeitabläufen besteht

  • Tafel-Projektion

Zur Konstruktion bieten die meisten Anwendungen die sog. 4- Tafel-Projektion. Sie zeigt die Objekte in der Ansicht von oben, vorne, rechts und perspektivisch. Die Ansichten sind auch einzeln verfügbar. Bei der perspektivischen Darstellung ist der Blickwinkel einstellbar. Andere Programme bieten beliebige, vom Benutzer einstellbare, Fenster

  • TBC

Abkürzung für Time Base Corrector. Ein TBC gleicht Laufzeitfehler eines Videosignals aus. Bei einem TBC, der in einen Videorekorder integriert ist, wird, nachdem das Signal vom Band gelesen wurde, das Bildinhaltsignal vom Syncsignal getrennt. Das Syncsignal und der Burst werden dann im TBC-Modul zeitlich richtig eingefügt

  • Terrain

Grundlage für Landschaften zum Beispiel für Berge

  • Textur

Hierbei handelt es sich um eine Bitmap, die es erlaubt, ein 3D-Objekt mit Oberflächen und Strukturen zu überziehen, etwa Ziegelwände oder Holzmaserungen

  • Texture Filtering

Verfahren, das dazu dient, Anti-Aliasing-Artefakte, wie etwa Treppenbildung auf Texturen, zu vermeiden; siehe auch bi- und trilineare Filter

  • Texture Mapping

Projektion von Bildinformationen einer (zweidimensionalen) Bitmap, etwa eines Fotos, auf die Oberfläche eines dreidimensionalen Objekts

  • Texturen

externe Bilder oder im Programm berechnete Muster, die auf Objekte projiziert werden. Letztere werden hauptsächlich für sich wiederholende Muster (etwa Schachbrettmuster) oder fraktale Muster (wie Nebel) verwendet. Berechnete Texturen können auch dreidimensional sein, so dass bei booleschen Operatoren die Textur sich richtig an den Schnittflächen fortsetzt. Bild-Texturen können auf unterschiedlichste Art projiziert werden. Standard sind Flächen, Kugel- und Zylinderprojektion. Wichtig ist auch die UV-Projekton, bei der sich die Textur mit der Oberfläche verformt. Ein gutes Beispiel für die Funktion: eine im Wind flatternde Fahne. Man kann Texturen aber nicht nur dazu verwenden, Farbe auf ein Objekt zu bringen. Sehr wichtig sind auch Bump- und Displacement-Texturen: Sie geben einem an sich glatten Objekt eine Oberflächenstruktur. Bei der Bump- Textur wird allerdings nur getrickst, wie man an den nach wie vor glatten Objektkanten sehen kann. Displacement- Texturen verändern dagegen tatsächlich die Oberfläche. Bei spiegelnden Objekten (Glasspiegel, Metall usw.) ist es wichtig, dass genügend Objekte vorhanden sind, die sich darin spiegeln, da sonst das Objekt unecht wirkt. Sind nicht genügend andere Objekte vorhanden, benutzt man eine Textur, die sich wiederspiegelt oder ein Bild mit einer Umgebung (engl. Bezeichnung: Environment). Gute Programme unterstützen den Alphakanal auch bei Texturen, so dass eine Textur mit einer anderen Oberfläche teilweise überlagert werden kann. Die Oberflächenmuster lassen sich so einfach mischen. Außerdem verwenden einige Programme Videosequenzen als Textur. Man kann etwa einen AVI-Film auf die Mattscheibe eines modellierten Fernsehgeräts oder Monitors legen und so der Flimmerkiste Leben einhauchen. Jede Änderung des Objektes wirkt sich dann auch auf die animierte Textur aus

  • Texturmaterial

Bilder, die den Eindruck eines realen Materials erwecken (wie Leder oder Holz) und auf Drahtgittermodelle gemappt werden

  • Tiefenschärfe

Wird das Licht von einem Objekt vor oder hinter einer Film- oder CCD-Ebene fokussiert, so entsteht auf dieser Ebene eine Reihe überlappender Kreise. Sind die Kreise klein, so ist die Bildschärfe nach akzeptabel. Die Tiefenschärfe ist der Bereich zu beiden Seiten des Brennpunkts, in dem diese Unschärfenkreise eine vertretbare Größe haben

  • Timecode

bedeutet nichts anderes als die Numerierung der einzelnen Frames. Timecode ist daher eine digital verschlüsselte Zeitangabe für den bildgenauen elektronischen Videoschnitt. Diese Zeitangabe wird auf dem Videoband mit aufgezeichnet. Bekannte internationale Standards dafür sind SMPE- und VITC-Code

  • TNF

Twisted Nematic Film: Die Hersteller bringen auf die normalen TFTs spezielle Beschichtungen auf, die den Blickwinkel um bis zu 50 Prozent weiten. Das Verahren ist besonders kostengünstig, und die Produktionsausbeute der Hersteller bleibt unverändert - deshalb findet TNF hauptsächlich bei billigen Monitoren Verwendung

  • TPS

'Triangles per Second'. Maßeinheit für die Leistungsfähigkeit von 3D-Engines. Kommt besonders bei schattierten Dreiecken zum Einsatz

  • Tracing

Umwandeln von Pixelbildern in Vektoren

  • Transform&Lighting-Engine

Berechnet auf modernen Chips den Einfluß von Lichtquellen und Objektveränderungen auf das sichtbare Bild

  • Trilineare Filter

Ist Kombination von MIP Mapping und bilinearer Filterung

  • TrueType

Microsoft-Standard für Schriften, die - im Gegensatz zu Type-1-Schriften - kein eigenes Programm (Type-Manager) zur Darstellung benötigen

  • Type-1-Schrift

Meist sind TrueType- und Type-1- oder PostScript-Schriften gebräuchlich. Type-1-Schriften, der Profistandard, sind genauer und ergeben meist ein besseres Schriftbild, weil sie nicht mehr bei der PostScript-Ausgabe umgewandelt werden müssen

  • Unterschneiden

Wirkt eine Schrift in einer bestimmten Größe von der Laufweite her zu unregelmässig, oder nimmt die Dickte bestimmter Buchstaben zu viel Platz ein, so dass optische Lücken im Wort entstehen, wendet man das Unterschneiden an. Das nachfolgende Zeichen wird dabei etwas an das linke Zeichen angerückt und die Laufweite so leicht verringert. Das Ergebnis wirkt optisch besser und nicht lückenhaft. Im Bereich DTP spricht man in diesem Zusammenhang auch von Kerning

  • VCM

Abk. für Virtual Channel Memory

  • VCR

Video-Recorder

  • Vektorgrafik

Vorteile sind die verlustfreie Größenänderung der Objekte und relativ kleine Dateigrößen

  • Vektorgrafik

setzt sich aus geometrischen Figuren zusammen. Diese bestehen nicht aus Pixeln, sondern werden mit einer Menge von Daten beschrieben. Zu den wichtigsten Daten gehören Größe, Position, Richtung und Färbung des Objekts. Auch nachdem ein Objekt in eine Grafik eingefügt wurde, können alle Werte nachträglich noch verändert werden (meist mit der Maus). Die Größe einer Vektorgrafik lässt sich daher ohne Qualitätsverlust anpassen. Bekannte Formate für Vektorgrafiken sind beispielsweise WMF, CGM, CDR und EMF

  • Vektorisieren (=Tracen)

Umwandeln eines Pixelbilds in Vektoren

  • vektororientiert

bedeutet, daß eine Linie bzw. eine Kurve durch einen Anfangspunkt, evtl. mehrere Zwischenpunkte und einen Endpunkt sowie die Linienstärke definiert wird. Die Verbindung zwischen diesen Punkten wird vom Grafikprogramm berechnet und ergibt dann den Strich. Bei Flächen wird neben der Linie auch noch die Art der Füllung definiert. Im Gegensatz zu einer Bitmap- oder Pixelgrafik kann eine Vektorgrafik ohne Qualitätsverlust beliebig verkleinert oder vergrößert werden. Bekannte Beispiele für vektororientierte Zeichenprogramme sind "Designer", "Corel Draw" und "Free Hand"

  • Versalie

bezeichnet man einen Großbuchstaben im Alphabet. Der Begriff stammt vom lateinischen "versus", was soviel wie "Zeile" bedeutet. Seltener werden Versalien auch als Majuskeln bezeichnet (lat. major = größer)

  • Verschlusszeit

Neben dem Blendenwert ist die Verschlusszeit der zweite wichtige Wert bei Aufnahmen. Sie gibt an, wie lange der Film oder das CCD dem Licht ausgesetzt wird. Je länger die Zeit ist, desto verschwommener werden bewegte Objekte dargestellt oder das Bild verwackelt. Im Telebereich sollte die Zeit eine 25 Sekunde nicht unterschreiten, im Weitwinkel lässt sich oft noch mit 0 Sekunde aus der Hand schießen

  • Vertex

Punkt in einem Flächennetz, an dem sich eine Ecke mindestens einer Fläche befindet. Über das Verändern einer oder mehrerer Vertexes verformt man ein Mesh

  • VHS

Video Home System, eingeführt von JVC, die allgemein übliche Videokassette

  • Videobandbreite

Frequenzbereich, innerhalb dessen eine gleichmäßige Verstärkung des Eingangssignals erfolgt. Von der Videobandbreite hängen die Bildqualität und die maximale Bildwiederholfrequenz swie Auflösung entscheidend mit ab. Die Videobandbreite wird in MHz angegeben. Bei der Monitorwahl sollten Sie dieser Größe besondere Beachtung schenken

  • Videosignal-Formate

Sind etwa: Composite-Video, S-VHS und IEEE-1394

  • Volumenlicht

Aufwendiges Lichtberechnungsverfahren, das Lichtabstrahlungen wie Lichtkegel von Scheinwerfern simuliert

  • Vorschnitt

Als Rohschnitt bezeichnete Vorauswahl der Videosequenzen, die zur späteren Bearbeitung digitalisiert werden. Im Analog-Schnitt ist der Vorschnitt eher selten wegen des Generationsproblems

  • Weiche Schatten

Meist berechnen Raytracer nur Schatten mit harten Kanten. Das wirkt aber oft unnatürlich. Viele Programme unterstützen deshalb weiche Schatten

  • Weißabgleich

Relative Intensität von Rot, Grün und Blau einer Lichtquelle. Die Einstellung des Weißabgleichs für eine Kamera dient zur Kompensation von Lichtquellen, deren Licht von der normalen RGB-Tageslichtbalance abweicht

  • Weißpunkt

Veränderlicher Referenzpunkt, der den hellsten Bereich in einem Bild definiert, damit alle anderen Bereiche entsprechend eingestellt werden können. Mit guten TWAIN-Treibern läßt sich der Weißpunkt vor dem Scan einstellen, um so ein besseres Ergebnis erzielen zu können

  • Y/C

Y/C

Bedeutet die getrennte Übertragung von Luminanz- (Y) und Croma-Signal (C)

  • YUV

Steht für die Komponentensignale, das heißt, für Luminanz (Y) für die beiden Farbdifferenzsignale B-Y (U) und R-Y (V)

  • Z-Buffer

Spezieller Speicher für die Z-Koordinaten eines Objekts. Damit kann der Grafikchip schnell entscheiden, welche Teile des Objekts sich im Vordergrund befinden und welche verdeckt sind. Meist ist die Tiefe als 16-Bit-Wert abgelegt

  • Zeilenabstand

Ist der Abstand zwischen der Unterkante der Vorzeile und der Oberkante der nachfolgenden Zeile. Dabei sollte dieser Abstand etwa so breit sein, wie die Mittellänge der gewählten Schrift

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